Sendungen im Fernsehen


Alle vier Wochen frisch recherchiert
und zusammengestellt von
Hermann Ludwig
Kunstlehrer i.R., Viscardi-Gymnasium, Fürstenfeldbruck

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Fernsehtipps Ausgabe 205: Vorschau bis Freitag, 21. Oktober 2016

 

Rote Hervorhebung: Einzelsendungen

Blaue Hervorhebung: Serien und Reihen

 

Sonntag, 18. September 2016

Sonntag, 18. September 2016 - 00:45 - 01:10 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Goldschläger von Schwabach
1996
Ein 5000 Jahre altes Handwerk, das heute fast niemand mehr kennt, obwohl es uns oft entgegenstrahlt. Es ist der Goldschläger, der Blattgold herstellt: Goldblättchen - unvorstellbar dünn. Zehntausendfach übereinandergelegt ergeben sie gerade einen Millimeter. Dieser Hauch von Gold überzieht dann Engel und Heilige, Holz und Blech. Die uralte Werkstatt von Herbert Vestner liegt in Schwabach. Die kleine mittelfränkische Stadt hatte sich zum Weltzentrum dieses Handwerks entwickelt, jeder sechste Einwohner hatte damit zu tun. Heute gibt es gerade noch 10 Betriebe.

Sonntag, 18. September 2016 - 01:10 - 01:40 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Zinngießer aus Ansbach
1994
Bereits vor 5000 Jahren wurde Zinnerz in Persien abgebaut. Im Mittelalter standen Zinngießer in hohem Ansehen. Sie fertigten Pilgerzeichen für Kreuzritter und vor allem Geschirr heute dagegen sind sie fast ausgestorben. Heute sind sie fast ausgestorben.
Meister Göschel aus Ansbach beherrscht diese Kunst noch. Hauptsächlich restauriert er antike Krüge und Teller und erweckt jahrhundertealte Formen zu neuem Leben.

Sonntag, 18. September 2016 - 01:40 - 02:10 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Schmied aus Böhmen

Sonntag, 18. September 2016 - 02:10 - 02:40 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Kalkbrenner vom Kochelsee

Sonntag, 18. September 2016 - 02:20 - 03:15 Uhr arte
Museum zu verkaufen? Das Detroit Institute of Arts
Wiederholung vom 11.09.

Sonntag, 18. September 2016 - 02:40 - 03:05 Uhr alpha
Die Letzte ihres Standes? - Die Kautabakmeisterin von Nordhausen

Sonntag, 18. September 2016 - 03:05 - 03:35 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Glasmaler aus Berlin-Weißensee
1998
Ein Feuer aus Farben und Licht empfängt den Betrachter beim Anblick kostbarster mittelalterlicher Glasfenster etwa im Dom von Stendal, für deren Konservierung der Glasmaler Horst Lehmann seit Jahrzehnten sorgt. Der führt um Berliner Hinterhofgebäude, wo das alte Handwerk fast noch so ausgeübt wird, wie vor Hunderten von Jahren. Wir sehen wie mit Schwarzlot gemalt oder einem Bleimesser geschnitten wird. Wir erfahren, dass ein Glasschneider "singen" muss beim richtigen Zuschnitt.

Sonntag, 18. September 2016 - 03:35 - 04:05 Uhr alpha
Die Letzte ihres Standes? - Die Blaudruckerin aus Erfurt
1996
Der Film "Die Blaudruckerin" führt ins thüringische Erfurt, das im Mittelalter durch den Anbau und Handel mit der Blaufärberpflanze Waid zu Reichtum kam. Hier übt heute Sigritt Weiß den sehr selten gewordenen Beruf der Blaudruckerin aus. In der Werkstatt weiht uns die Meisterin in ihre Berufsgeheimnisse ein, z. B. warum die tropfnassen Stoffbahnen am Färbekranz erst eine gelbgrüne, und später erst eine tiefblaue Färbung annehmen. Der Anbau der Färbepflanze Waid in der Region erlebt heute, nachdem die Pflanze ausgestorben schien, eine Renaissance.

Sonntag, 18. September 2016 - 04:05 - 04:35 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Dampfschiffmaschinist auf der Elbe

Sonntag, 18. September 2016 - 04:35 - 05:00 Uhr alpha
Die Letzte ihres Standes? - Die Marionettenmacherin aus Augsburg
2002
Hannelore Marschall hat das Marionettenmacher-Handwerk von ihrem Vater gelernt, der Mitte des vergangenen Jahrhunderts die "Augsburger Puppenkiste" gründete. An die 500 Puppen sind seitdem unter ihren Händen entstanden, darunter auch die Stars der Fernsehreihen "Jim Knopf" oder Kinohelden wie "Monti Spinneratz". Aus einem Stück Lindenholz schnitzt sie zuerst den Kopf. Jede Figur, gleich ob Mensch oder Tier, bekommt dadurch ihren Charakter. Erst danach baut Hannelore Marschall den Körper. Über die Fäden am Spielkreuz werden die Marionetten später auf der Bühne lebendig und sind eine Freude für Alt und Jung im Theater und auch am Fernsehschirm.

Sonntag, 18. September 2016 - 05:00 - 05:30 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Dampflokomotivführer auf der Brockenbahn

Sonntag, 18. September 2016 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Storm's A Comin'

Sonntag, 18. September 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Damaskus, Syrien - Paradies in der Wüste
2001

Sonntag, 18. September 2016 - 07:40 - 08:15 Uhr ZDF kultur
Peter Paul Rubens - auf den Spuren eines Malergenies
2012
Peter Paul Rubens (1577 - 1640) war nicht nur einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, er reiste als Diplomat auch rastlos und unermüdlich im Auftrag der Habsburger durch Europa. Weil erfür die verschiedenen Fürstenhöfe malte, gelang es ihm als Unterhändler in schwierigen Missionen zu wirken. So versuchte er den Achtzigjährigen Krieg zu beenden und den Dreißigjährigen Krieg zu verhindern. Die Dokumentation "Peter Paul Rubens auf den Spuren eines Malergenies" geht auf Spurensuche in Antwerpen, wo Rubens aufwuchs und arbeitete. Sie zeigt die wichtigsten Gemälde an ihren Originalschauplätzen in Kirchen, Klöstern und im Rubenshaus und die bis heute erhaltene Druckerei, in der Rubens seine Stiche drucken ließ, sowie die Bauten des Architekten Rubens in der flandrischen Hafenmetropole.

Sonntag, 18. September 2016 - 09:15 - 10:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Der Raub der Mona Lisa

Sonntag, 18. September 2016 - 10:40 - 11:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Mord am Hof des Pharao - Die Verschwörung um Ramses III.

Sonntag, 18. September 2016 - 11:25 - 12:10 Uhr ZDF neo
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Cheops-Pyramide

Sonntag, 18. September 2016 - 11:45 - 12:10 Uhr arte
Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse - Die Dame mit dem Einhorn
2015
Die sechs Wandteppiche von der Dame mit dem Einhorn gelten als eines der geheimnisvollsten Meisterwerke der westlichen Kunst. Um 1500 war in Frankreich der Hundertjährige Krieg fast vergessen, das Königreich geeint und das kulturelle Leben blühte auf. Einen besonderen Höhepunkt erlebte die Webkunst - Wandteppiche waren äußerst beliebt. Stets erkennbar an den Wappen ihrer reichen und stolzen Besitzer, reisten sie als mobiler Schatz von einer Residenz zur nächsten. Die mysteriöse Allegorie von der Dame mit dem Einhorn trägt weder Datum noch Signatur oder einen Hinweis auf den Herstellungsort. Die einem Comic im Großformat ähnelnde Reihe ist von der humanistischen Strömung geprägt, die sich unter dem wohlwollenden Einfluss der Herzogin Anne de Bretagne im französischen Königreich ausbreiten konnte. Doch wovon erzählen die sechs Wandteppiche? Handelt es sich um eine verschlüsselte Botschaft nach mittelalterlicher Minnetradition? Symbolisieren die sechs Antlitze der Dame die sechs Lebensalter? Oder verbildlichen sie die fünf Sinne, die zu einem sechsten, alles beherrschenden Sinn hinführen: "Mon seul désir", mein einziger Wunsch, der freie Wille nach Platon? Ins Auge fällt dem Betrachter jedoch zunächst die Fantasiegestalt des Einhorns, jenes Mischwesens, das die Menschen seit der Antike fasziniert. Jeder kennt seine Gestalt, niemand hat es je gesehen, und dem Staub seiner Hörner werden vielfältige Heilkräfte zugeschrieben. Vor allem aber markiert das Einhorn das Ende der reich verzierten Bestiarien, die mit ihren Fabelwesen in erster Linie der Verehrung Gottes dienten, und den Anfang der humanistischen Enzyklopädien bildeten.

Sonntag, 18. September 2016 - 12:10 - 12:40 Uhr arte
Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse - Dame im Bad, 1571 - François Clouet
2013
François Clouet war Hofmaler Karls IX. Er hatte das Amt von seinem Vater geerbt, dem aus den Niederlanden stammenden Maler Jean Clouet. François Clouet genoss den Schutz der Königinmutter Katharina von Medici. In die Kunstgeschichte ist Clouet als der französische Meister des Porträts eingegangen. 1571 beendete er ein ebenso schönes wie rätselhaftes Bild: Im Vordergrund, in der Badewanne, sitzt eine halbnackte Frau mit blassem Teint; hinter ihr stillt eine Amme mit groben Gesichtszügen einen Säugling; im Hintergrund des Zimmers macht sich eine Dienerin zu schaffen. Die Einordnung des Bildes schwankt zwischen galanter Malerei, Porträt und Genreszene. Unsicher ist auch die Identität der schönen Najade: Handelt es sich um Diana von Poitiers, um eine andere Mätresse des Königs oder um Maria Stuart? Das Gemälde entstand während der Religionskriege, doch es vermittelt ein versöhnliches Bild der Epoche. Die Art, wie es den nackten Körper enthüllt und vorzeigt, wurde maßgebend für die darauffolgenden strengen Schönheitskanons. Doch sehr bald setzte man diese Regeln außer Kraft: Die Gewohnheiten der Körperpflege änderten sich, und es entstand eine andere Beziehung zum Schamgefühl. Jetzt wurde der Körper verhüllt und in ein Korsett gepresst.

Sonntag, 18. September 2016 - 12:10 - 12:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Mythos Ägypten - Wettlauf um den Hieroglyphen-Code, Teil 1
2006

Sonntag, 18. September 2016 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Mountain Seclusion

Sonntag, 18. September 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Horst Thürheimer: "Paesaggi"

Sonntag, 18. September 2016 - 12:55 - 13:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Mythos Ägypten - Wettlauf um den Hieroglyphen-Code, Teil 2
2006

Sonntag, 18. September 2016 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Hightech der Antike - Erfindungen zwischen Tiber und Tigris
2005

Sonntag, 18. September 2016 - 16:30 - 17:15 Uhr ZDF info
ZDF-History - Die Stars der Antike: Asterix, Kleopatra und Co.

Sonntag, 18. September 2016 - 17:15 - 18:00 Uhr ZDF info
Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte - Das Geheimnis der Pyramidenstadt

Montag, 19. September 2016

Montag, 19. September 2016 - 00:30 - 01:15 Uhr ZDF info
Hightech der Antike - Erfindungen zwischen Tiber und Tigris

Montag, 19. September 2016 - 02:30 - 03:10 Uhr Phoenix
Ramses - Superstar vom Nil
1999

Montag, 19. September 2016 - 02:40 - 03:25 Uhr ZDF
Terra X - Die Magie der Farben (1/2) Von Höhlenrot bis Göttergelb
2015
Ob Ocker, Rot, Gelb, Grün oder Blau: Hinter jedem Farbton verbergen sich ungeahnte Geschichten und erstaunliche Fakten. Warum haben sie seit jeher eine so große Bedeutung für den Menschen? Nur wer erkennt, ob eine Frucht reif oder giftig ist, kann überleben. Alle Farben in der Natur dienen einem biologischen Zweck, und jedes Lebewesen hat seine Wahrnehmung darauf spezialisiert. Aber allein der Mensch stellt Farben her und verleiht ihnen Symbolkraft. "Terra X" taucht in die wechselvolle Geschichte unserer Farbcodes - von den Anfängen bis in die Gegenwart. Kulturgeschichten und Naturphänomene werden miteinander verwoben und führen zu verblüffenden Erkenntnissen. Inwieweit steuern Farben noch heute unser Verhalten, ohne dass wir es merken? Wie funktioniert dieser evolutionäre Code? Diesem Rätsel sind Wissenschaftler seit Jahrhunderten auf der Spur. Die erste wegweisende Entdeckung macht Isaac Newton 1730 und schockiert damals die Welt. In seinem Versuch mit einem Glasprisma und Licht entdeckt er, dass es Farben gar nicht wirklich gibt. Eine unfassbare Erkenntnis. Denn bereits vor 100 000 Jahren unternahmen Menschen große Anstrengungen, um Farbe in ihr Leben zu holen. Das entdecken Archäologen 2008 in der Blombos-Höhle an der Küste Südafrikas. Sie finden Ockerstücke und Muscheln, die Steinzeitmenschen in der Höhle versteckt haben. Es ist die älteste Farbwerkstatt der Menschheit. Plötzlich gab es eine Möglichkeit, sein Äußeres zu verändern, mit Farbe ein individuelles Kennzeichen zu setzen. Ein Meilenstein in unserer Geschichte. Bis heute heben sich viele Naturvölker mit Körperbemalung von anderen ab, von den Massai in Afrika bis zu den Aborigines in Australien. Und wir machen etwas ganz Ähnliches fast täglich - wenn wir uns schminken, bunt kleiden oder die Haare färben. Mit Farben individualisieren wir uns oder zeigen an, zu welcher Gruppe wir gehören. Wie kam die Farbe überhaupt in die Welt? War sie schon immer bunt? Erst vor 200 Millionen Jahren entsteht die erste Farbe: das Grün der Pflanzen. Weil sie die älteste und lange Zeit die wichtigste Farbe für alle Lebewesen war, können Menschen bis heute im Grün die meisten Farbnuancen erkennen. Für den Siegeszug des Homo sapiens war allerdings eine andere Farbe entscheidend: Vor rund 35 Millionen Jahren entsteht das magische Rot. Der amerikanische Neurowissenschaftler Jay Neitz fand heraus, dass die Fähigkeit, Rot zu sehen zur Schlüsselkompetenz wurde. Seine Experimente mit bizarren Artverwandten, den Totenkopfäffchen, erlauben verblüffende Einblicke in die evolutionäre Entwicklung. Bis heute wirkt Rot als Signal - und Alarmfarbe, weil unsere Augen sich zu Rotspezialisten weiterentwickelt haben und Rot am schnellsten von allen Farben wahrnehmen können. Lange war das Blau des Himmels und des Meeres für den Menschen nicht greifbar, bis um 8000 vor Christus Bergarbeiter im Hindukusch einen leuchtenden Stein finden: Lapislazuli, wörtlich das "Blau des Himmels". Das erste Blau auf Erden. Schnell wird er in der ganzen Welt begehrt und forciert die beginnende Globalisierung. Die Ägypter versuchen vergeblich, aus Lapis auch ein Malpigment herzustellen und entdecken durch Zufall ihren eigenen Farbstoff - der Startschuss zu einer bunten Epoche. Immer größer werden die Anstrengungen, die Menschen unternehmen, um leuchtende Farben zu gewinnen. Warum üben Farben eine solche Faszination auf uns aus? Experimente mit Babys zeigen, dass uns ein Farbprogramm schon in die Wiege gelegt ist. Farben sind eine Sprache der Natur und das größte Kommunikationssystem der Welt.

Montag, 19. September 2016 - 03:10 - 03:50 Uhr Phoenix
Echnaton - Rebell auf dem Pharaonen-Thron
1999

Montag, 19. September 2016 - 03:25 - 04:10 Uhr ZDF
Terra X - Die Magie der Farben (2/2) Von Königspurpur bis Jeansblau
2015
Seit Jahrtausenden bestimmen Farben unser Leben. Diese Folge fokussiert deren wechselvolle Geschichte von der Antike bis zur Neuzeit, zeigt, wie der Mensch ihnen Symbolkraft und Magie verleiht. Warum haben die Farbcodes so eine große Bedeutung für den Menschen? "Terra X" verknüpft Kulturgeschichte, Wissenschaft und Naturphänomene und kommt zu verblüffenden Antworten. Um die Zeitenwende tragen die Farben maßgeblich dazu bei, die Gesellschaften zu ordnen. Seit dem Mittelalter spielen sie eine ungeahnte Rolle bei der Entdeckung der Welt. Welch große Wirkung Farben auf das Leben der Menschen hatten, zeigt sich spätestens, als Goethe und Newton sich intensiv diesem Phänomen von unterschiedlichen Standpunkten her nähern. 1810 veröffentlicht Johann Wolfgang von Goethe seine rund 2000 Seiten umfassende Farbenlehre. Er schrieb den Farbtönen übergeordnete Eigenschaften zu. Ihrer Wirkung können wir uns in keinem Lebensbereich entziehen. Umso größer das Rätsel, auf das der Archäologiestudent Vinzenz Brinkmann Anfang der 1980er Jahre stößt. Denn im Unterschied zu allen anderen Epochen gilt die griechische Antike lange als "weißes Zeitalter" - Bauten und Bilder kommen anscheinend ohne Farben aus. Als Brinkman mit den Untersuchungen der antiken Statuen beginnt, ahnt er noch nicht, dass seine Geschichte sich zu einem wahren Krimi entwickelt. Auch die chinesische Terrakottaarmee war nicht immer Grau in Grau. Aber ihre Farben blättern nach der Ausgrabung der Figuren binnen Sekundenbruchteilen ab. Der Archäologin Catharina Blänsdorf gelingt es trotzdem, ihr Geheimnis zu entschlüsseln. Sie findet heraus, dass die Soldaten nicht nur bunt dekoriert waren, sondern der chinesische Kaiser sein Riesenreich tatsächlich mithilfe von Farben eint. Wer welche Farben tragen darf, regeln Kleiderordnungen in vielen Epochen. Sie sollen für gesellschaftliche Stabilität und Frieden sorgen. Im Rom der Kaiserzeit kennzeichnen sich erstmals auch Sportbewegungen und Fangruppen im Kolosseum mit Farben. Der Vorläufer der heutigen Parteienfarben. Aber warum eignen sie sich so gut als Ordnungsprinzip für uns? Daran forscht die Psychologin Alexandra Gradison vom Surrey Baby Lab. Mit vier Monate alten Babys kann sie nachweisen, wie tief unsere Verbindung zu Farben verankert ist. Sie untersucht, ob wir sogar schon in Farbkategorien denken, bevor wir überhaupt sprechen lernen. Farben ermöglichen Orientierung in Millisekunden. Diese Erkenntnisse werden erfolgreich genutzt, vor allem dort, wo es sehr schnell gehen muss. Zum Beispiel in der Notaufnahme. Farbinformationen verwerten zu können, war überlebenswichtig. Schon zu der Zeit der Einzeller, die nach dem Licht der Sonne - rot am Morgen, blau am Tag - ihren Fress - und Ruherhythmus steuerten. Der Neurowissenschaftler Jay Neitz kann mit Fischen zeigen, dass der gleiche Effekt unsere innere Uhr steuert. Die psychologische Wirkung von Farben, die Goethe postuliert, wird wissenschaftlich erklärbar. Warum Rot im Schlafzimmer tatsächlich anregt, und warum wir bei Blau frieren. Warum die Olympiamannschaft, die Rot trug, mehr gewann. Selbst, dass Essen und Wein mit dem Licht ihren Geschmack ändern, erklärt sich durch die unschlagbare Logik der Natur.

Montag, 19. September 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Die Welt der Antike - Griechische Mythologie

Montag, 19. September 2016 - 03:50 - 04:30 Uhr Phoenix
Kleopatra - Königin aus Leidenschaft
1999

Montag, 19. September 2016 - 04:30 - 05:10 Uhr Phoenix
Stumme Zeugen - Alexandrias versunkene Schätze
2001

Montag, 19. September 2016 - 05:20 - 06:05 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Super-Wolkenkratzer

Montag, 19. September 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Sunset Aglow

Montag, 19. September 2016 - 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes 1/2
2009

Montag, 19. September 2016 - 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenze - Der Limes 2/2
2009

Montag, 19. September 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Taxila, Pakistan - Buddhas erstes Gesicht

Montag, 19. September 2016 - 16:25 - 17:55 Uhr arte
Pompeji, in Stein verewigt
Wiederholung vom 10.09.

Montag, 19. September 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Schätze aus dem Eis
2013
Die Gletscher der Alpen verlieren seit Jahrzehnten kontinuierlich an Größe. Was Klimaforscher alarmiert, bietet Archäologen und Historikern ungeahnte Möglichkeiten. Die Dokumentation begleitet Forscher bei ihren außergewöhnlichen Entdeckungen im scheinbar ewigen Eis. Der berühmteste Fund ist „Ötzi“, der vor 5000 Jahren starb und mitsamt seiner Ausrüstung im Gletschereis konserviert wurde. Die „Eis-Mumie“ liefert der Wissenschaft wertvolle Informationen über das Leben am Ende der Steinzeit. In Sibirien stoßen Archäologen auf noch ältere Funde. Auf der Halbinsel Jamal entdeckten Rentierjäger ein 40 000 Jahre altes Mammut-Baby. Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut haben die DNA des Tieres rekonstruiert und entschlüsseln, mit welchen lebenden Tieren die Mammuts am engsten verwandt sind und weshalb die majestätischen Tiere einst ausstarben.

Dienstag, 20. September 2016

Dienstag, 20. September 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Evening at the Falls

Dienstag, 20. September 2016 - 07:00 - 07:15 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Wie wurde man Ritter?

Dienstag, 20. September 2016 - 07:15 - 07:30 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Warum baute man Burgen?

Dienstag, 20. September 2016 - 07:30 - 08:15 Uhr Phoenix
Schätze aus dem Eis

Dienstag, 20. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Oase Al-Ain, Vereinigte Arabische Emirate

Dienstag, 20. September 2016 - 11:00 - 11:58 Uhr Servus TV
Vom Tempel zum Wolkenkratzer - Eine Reise durch die Zeit (1/2)

Dienstag, 20. September 2016 - 11:40 - 12:10 Uhr 3sat
Englands schönste Gärten - Der Charme von Arts & Crafts

Dienstag, 20. September 2016 - 12:35 - 13:20 Uhr arte
Orientalische Gartenlust, 5/5 - Arabien - Die Suche nach grüner Zukunft

Dienstag, 20. September 2016 - 13:45 - 14:00 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Höllenangst und Seelenheil

Dienstag, 20. September 2016 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Absolutismus - Die Stände im barocken Bayern

Dienstag, 20. September 2016 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Fürstenherrlichkeit
Schulfernsehen
Der Film gibt Einblicke in die Kunst barocker Stadtplanung und Ingenieurskunst. Und vermittelt in Rekonstruktionen und Reenactments das besondere Lebensgefühl an den absolutistischen Höfen. Ganz nach dem barocken Ideal von der "dressierten" Natur werden nicht nur Schlossgärten besucht. In einem Experiment kommen wir dem Geheimnis des Stuckmarmors nahe, mit dem Barockbaumeister der Natur so nahe wie möglich kommen, aber Farbe und Form selbst bestimmen wollten.

Dienstag, 20. September 2016 - 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Schätze aus dem Eis

Mittwoch, 21. September 2016

Mittwoch, 21. September 2016 - 01:15 - 01:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Twilight Beauty

Mittwoch, 21. September 2016 - 05:10 - 05:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Mythos Ägypten - Wettlauf um den Hieroglyphen-Code, Teil 1

Mittwoch, 21. September 2016 - 05:55 - 06:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Mythos Ägypten - Wettlauf um den Hieroglyphen-Code, Teil 2

Mittwoch, 21. September 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Höllenangst und Seelenheil

Mittwoch, 21. September 2016 - 06:30 - 06:45 Uhr alpha
Absolutismus - Die Stände im barocken Bayern

Mittwoch, 21. September 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Fürstenherrlichkeit

Mittwoch, 21. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Bewässerungssystem des Oman - Von Sonne und Sternen dirigiert

Mittwoch, 21. September 2016 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 10 - Atelier Oï - Grenzüberschreitendes Design
Vielfalt ist das Markenzeichen von Atelier Oï aus La Neuveville BE: Von der Arteplage Neuenburg für die Expo.02 bis zum Zeitungsständer für Ikea - alles kann für die Architekten Aurel Aebi und Patrick Reymond sowie für den Schiffbauer Armand Louis Thema und Auftrag sein: «Die Summe aller Projekte, egal in welchem Massstab, macht Atelier Oï aus.»

Mittwoch, 21. September 2016 - 14:30 - 15:15 Uhr WDR
Der Südwesten von oben - Unsere Schlösser

Mittwoch, 21. September 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus AUDITORIUM - Europa und das Mittelmeer - Das antike Mittelmeer

Mittwoch, 21. September 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Videospiele - Revolution einer Generation

Mittwoch, 21. September 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Christoph Rütimann: "Die Tontalbrücke"
Die Installation "Die Tontalbrücke" ist eine Arbeit, die anlässlich der "Klang-Skulptur-Tage" am 22. und 23. August 2009 in Rümlingen, Schweiz entstand. Ein Eisenbahnviadukt aus dem 19. Jahrhundert ist die imposante Kulisse für eine Klang-Skulptur, bei der die Bahnlinie als riesiges Saiteninstrument zweckentfremdet wird. In einem Viaduktbogen werden drei Kaskaden von Stahlrohren aufgehängt, die zum Klingen gebracht werden. Der eigentliche Reiz der Klangskulptur bilden jedoch eine Vielzahl verschiedener Kakteen, die Christoph Rütimann liebevoll mit Mikrophonen ausstattet, um sie damit zu Musikinstrumenten zu machen.

Donnerstag, 22. September 2016

Donnerstag, 22. September 2016 - 01:15 - 01:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Angler's Haven

Donnerstag, 22. September 2016 - 02:20 - 03:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Der Raub der Mona Lisa

Donnerstag, 22. September 2016 - 03:45 - 04:30 Uhr ZDF neo
Terra X - Mord am Hof des Pharao - Die Verschwörung um Ramses III.

Donnerstag, 22. September 2016 - 04:25 - 04:51 Uhr arte
Photo - Intimität in der Photographie

Donnerstag, 22. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Byblos, Libanon - Vom Fischernest zur Weltstadt und zurück

Donnerstag, 22. September 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus AUDITORIUM - Europa und das Mittelmeer - Das antike Mittelmeer

Donnerstag, 22. September 2016 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Christoph Rütimann: "Die Tontalbrücke"

Donnerstag, 22. September 2016 - 15:30 - 17:00 Uhr arte
Guédelon: Wir bauen uns eine Burg

Donnerstag, 22. September 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
2016

Donnerstag, 22. September 2016 - 23:15 - 00:40 Uhr ZDF kultur
Ai Weiwei - Never Sorry
2012
Vier Jahre stand der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei unter politischem Hausarrest. Erst seit Sommer 2015 ist das Reiseverbot des Aktivisten in Sachen Kunst aufgehoben. Trotzdem gilt Ai Weiwei als eine Art Popstar im Kunstuniversum. Regisseurin Alison Klayman begleitete Ai Weiwei über drei Jahre hinweg bei seinem permanenten Spagat zwischen Kunst und Politik und sprach auch mit Weggefährten des gefeierten Avantgardisten. In ihrem Dokumentarfilm montiert Alison Klayman ein vielschichtiges Bild des Künstlers und Bloggers. Durch die Gespräche mit seiner Mutter und dem kleinen Sohn Ai Weiweis entsteht sowohl ein intimes Porträt von Chinas bekanntester Kunst-Ikone als auch eine vielschichtige Annäherung an ein Land, das die Freiheit der Kunst wie auch die Freiheit der Meinung nicht als systemtauglich einstuft. Der Dokumentarfilm "Ai Weiwei - Never Sorry" lief sowohl auf der documenta in Kassel als auch auf dem renommierten amerikanischen Sundance Festival, wo er mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.

Freitag, 23. September 2016

Freitag, 23. September 2016 - 03:40 - 03:50 Uhr ZDF kultur
100(0) Meisterwerke - Man Ray: La Fortune

Freitag, 23. September 2016 - 03:50 - 04:00 Uhr ZDF kultur
100(0) Meisterwerke - Joseph Stella: Brooklyn-Bridge

Freitag, 23. September 2016 - 04:00 - 04:10 Uhr ZDF kultur
100(0) Meisterwerke - Richard Estes: Ansonia

Freitag, 23. September 2016 - 04:10 - 05:40 Uhr ZDF kultur
Ai Weiwei - Never Sorry

Freitag, 23. September 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Lepra - Der lebende Tod

Freitag, 23. September 2016 - 05:30 - 06:15 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Ritter von St. Bees

Freitag, 23. September 2016 - 06:15 - 07:00 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Die Verteidiger von Mästerby

Freitag, 23. September 2016 - 07:00 - 07:45 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Die verschwundene Armee von Azincourt

Freitag, 23. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Quasr Amra, Jordanien - Ein Wüstenschloss der Kalifen

Freitag, 23. September 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 23. September 2016 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Die Verteidiger von Mästerby

Freitag, 23. September 2016 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Ritter von St. Bees

Freitag, 23. September 2016 - 15:45 - 16:30 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Die verschwundene Armee von Azincourt

Freitag, 23. September 2016 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Christoph Rütimann: "Die Tontalbrücke"

Samstag, 24. September 2016

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 00:15 - 00:35 Uhr alpha
Nicolaiplatz
Dieter Wieland, 1973

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 00:35 - 01:05 Uhr alpha
Der Promenadeplatz in München
"Damals... Topografie", Dieter Wieland, 1976

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 01:05 - 01:25 Uhr alpha
Der Münchner Hofgarten
"Topografie", Dieter Wieland, 1985

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 01:25 - 01:45 Uhr alpha
Die Frauenkirche in München
"Topographie", Dieter Wieland, 1988
Porträt der Frauenkirche in München, Symbol des Charakters der Stadt, anläßlich des 500jährigen Jubiläums ihrer Fertigstellung; Betrachtungen über Architektur und Geschichte der spätgotischen Hallenkirche aus Backstein, errichtet von 1468-1488 in Rekordtempo unter Leitung des Baumeisters Jörg von Halspach in schlichtem, strengem Stil. Besonders bedeutend ist die raffinierte Lichtführung.

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 01:45 - 02:10 Uhr alpha
Vorstadt Giesing
"Damals.... Topografie", Dieter Wieland, 1973

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 02:10 - 02:35 Uhr alpha
Ein barockes Kanalsystem
Dieter Wieland "Topographie", 1972
60 Kilometer künstliche Kanäle verbinden die kurfürstlichen Schlösser Nymphenburg, Schleißheim und Dachau, eine der gewaltigsten technischen Leistungen der Barockzeit. Sie bewässerten ödes Land, ermöglichten Kaskaden und Fontänen, Lustfahrten in Gondeln und die Entenjagd und waren der billigste Transportweg für Bauholz und Ziegelsteine. Was wären die weltberühmten Parkanlagen dieser Schlösser ohne das fließende Wasser, um das die Fürsten Europas die Wittelsbacher beneideten?
Mit "Ein barockes Kanalsystem" von 1972 begründete Dieter Wieland seine preisgekrönte Sendereihe "Topographie", in der mittlerweile mehr als 150 Beiträge gesendet worden sind. 60 Kilometer künstliche Kanäle verbinden die kurfürstlichen Schlösser Nymphenburg, Schleißheim und Dachau, eine der gewaltigsten technischen Leistungen der Barockzeit. Sie bewässerten ödes Land, ermöglichten Kaskaden und Fontänen, Lustfahrten in Gondeln und die Entenjagd und waren der billigste Transportweg für Bauholz und Ziegelsteine. Was wären die weltberühmten Parkanlagen dieser Schlösser ohne das fließende Wasser, um das die Fürsten Europas die Wittelsbacher beneideten?
Der Film zeigt in Luftaufnahmen die bizarre Geometrie der Barockgärten und den komplizierten Verlauf des Kanals, an dem die ältesten Münchner Freibäder und der See des Olympia-Geländes liegen.

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 02:35 - 03:15 Uhr alpha
Der Garten des Volkes - 200 Jahre Englischer Garten in München
"Topografie", Dieter Wieland, 1989
Auf Initiative eines Amerikaners, Sir Benjamin Thompson, verbunden mit der genialen Planung eines Hessen, des Schwetzinger Hofgärtners Friedrich Ludwig Sckell und der politischen Entscheidung eines Pfälzers, des Kurfürsten Karl Theodor entstand Münchens größte Wohltat, der Englische Garten, der erste Volksgarten Deutschlands. Heute noch ist dieser riesige Park die größte Erholungsfläche, die entscheidende "grüne Lunge" der Millionenstadt, die daneben den traurigen Rekord hält, die am hermetischsten mit Asphalt und Beton versiegelten Stadt der Bundesrepublik zu sein.

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 03:15 - 04:15 Uhr alpha
"Lieben muss ich, immer lieben" - König Ludwig I. und seine Schönheitengalerie
Dieter Wieland, 1972

Samstag, 24. September 2016 - 04:10 - 05:30 Uhr ZDF kultur
Arteholic - Udo Kiers Kunst-Trip

"Dieter Wielands München" für Schlaflose
Samstag, 24. September 2016 - 04:15 - 05:00 Uhr alpha
Friedrich von Gärtner - Der Baumeister König Ludwigs I. von Bayern
"Faszination Kunst - Münchner Architekten des 19. Jahrhunderts", Dieter Wieland, 1992
Der 1792 geborene Friedrich von Gärtner stand im Schatten Leo von Klenzes, bis er zum bevorzugten Baumeister König Ludwig I. avancierte und allein mit großen Aufträgen bedacht wurde. Gärtner gehört zu den bahnbrechenden Architekten der Münchner Stadtbaukunst des 19. Jahrhunderts. An der Ludwigstraße entstanden Gebäude, die einen eigenen Stil, den Ludwigsstil, prägten. Daneben leitete Gärtner die Restaurierungsarbeiten an den Domen in Bamberg und Regensburg und entwarf das Athener Königsschloss.
Es war einer der schäbigsten und tragischsten Rivalenkämpfe der Kunstgeschichte, aber nicht einmal die Nachwelt hat den Unterlegenen gerecht beurteilt. Noch heute steht der große Architekt Friedrich von Gärtner im Schatten seines Konkurrenten Leo von Klenze. Dabei ist einer ohne den anderen nicht denkbar. Erst beide zusammen haben die Vision König Ludwigs I. erfüllt: aus München eine moderne Hauptstadt zu machen, die ihresgleichen in Deutschland suchte. Klenze hat die neue städtebauliche Achse der Ludwigsstraße begonnen, aber erst die Bauten Gärtners haben sie zur monumentalsten Straße Europas gemacht. Was wäre diese "Bayerische Staatsstrasse" ohne Gärtners Siegestor und Feldherrenhalle, ohne seine Staatsbibliothek und seine Ludwigskirche, ohne sein Universitäts-Forum mit den beiden schönsten Brunnen Münchens, die der Stadt italienischen Charme und römische Würde gebracht haben.
Der Film soll daran erinnern, dass Gärtner mit seinen 17 Münchner Monumentalbauten, mit dem Pompejanum in Schaffenburg, dem Schloß Ludwigshöhe in der Pfalz und dem Königsschloss in Athen zu den bedeutendsten Architekten des 19. Jahrhunderts gehört.

Samstag, 24. September 2016 - 05:00 - 05:30 Uhr arte
Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse - Die Dame mit dem Einhorn
2015
Die sechs Wandteppiche von der Dame mit dem Einhorn gelten als eines der geheimnisvollsten Meisterwerke der westlichen Kunst. Um 1500 war in Frankreich der Hundertjährige Krieg fast vergessen, das Königreich geeint und das kulturelle Leben blühte auf. Einen besonderen Höhepunkt erlebte die Webkunst - Wandteppiche waren äußerst beliebt. Stets erkennbar an den Wappen ihrer reichen und stolzen Besitzer, reisten sie als mobiler Schatz von einer Residenz zur nächsten. Die mysteriöse Allegorie von der Dame mit dem Einhorn trägt weder Datum noch Signatur oder einen Hinweis auf den Herstellungsort. Die einem Comic im Großformat ähnelnde Reihe ist von der humanistischen Strömung geprägt, die sich unter dem wohlwollenden Einfluss der Herzogin Anne de Bretagne im französischen Königreich ausbreiten konnte. Doch wovon erzählen die sechs Wandteppiche? Handelt es sich um eine verschlüsselte Botschaft nach mittelalterlicher Minnetradition? Symbolisieren die sechs Antlitze der Dame die sechs Lebensalter? Oder verbildlichen sie die fünf Sinne, die zu einem sechsten, alles beherrschenden Sinn hinführen: "Mon seul désir", mein einziger Wunsch, der freie Wille nach Platon? Ins Auge fällt dem Betrachter jedoch zunächst die Fantasiegestalt des Einhorns, jenes Mischwesens, das die Menschen seit der Antike fasziniert. Jeder kennt seine Gestalt, niemand hat es je gesehen, und dem Staub seiner Hörner werden vielfältige Heilkräfte zugeschrieben. Vor allem aber markiert das Einhorn das Ende der reich verzierten Bestiarien, die mit ihren Fabelwesen in erster Linie der Verehrung Gottes dienten, und den Anfang der humanistischen Enzyklopädien bildeten.

Samstag, 24. September 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Rustic Winter Woods

Samstag, 24. September 2016 - 09:10 - 09:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Der Raub der Mona Lisa

Samstag, 24. September 2016 - 10:35 - 11:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Mord am Hof des Pharao - Die Verschwörung um Ramses III.

Samstag, 24. September 2016 - 11:20 - 12:05 Uhr ZDF neo
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Cheops-Pyramide

Samstag, 24. September 2016 - 15:30 - 16:00 Uhr alpha
alpha-Campus AUDITORIUM - Europa und das Mittelmeer - Das antike Mittelmeer

Samstag, 24. September 2016 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 24. September 2016 - 18:00 - 18:30 Uhr 3sat
Englands schönste Gärten - Grüner Lifestyle für alle Lebenslagen

Samstag, 24. September 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - At Dawn's Light

Samstag, 24. September 2016 - 18:35 - 19:10 Uhr Servus TV
Fast vergessen - Herfried Zernig - Schrammelharmonikabauer

Samstag, 24. September 2016 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Krumau (Tschechische Republik) - Juwel an der Moldau

Samstag, 24. September 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus in zweiter Reihe

Sonntag, 25. September 2016

Sonntag, 25. September 2016 - 03:00 - 03:45 Uhr Phoenix
ZDF-History - Die verlorene Stadt der Gladiatoren

Sonntag, 25. September 2016 - 03:40 - 04:00 Uhr Tagesschau24
Pompeji - Zeitreise in die Antike - Italien

Sonntag, 25. September 2016 - 04:35 - 04:55 Uhr ZDF
zdf.formstark
kurz aus Design und Architektur

Sonntag, 25. September 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Wilderness Falls

Sonntag, 25. September 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Aleppo, Syrien Tausendundein Basar
Die alte syrische Stadt Aleppo besaß den größten überdachten Markt der Welt. Hinter dem Antiochia-Tor aus dem 12. Jahrhundert begann der Suk, ein Basar aus kilometerlangen, größtenteils überdachten Ladenstraßen, die nach Waren streng geordnet waren. Der Bürgerkrieg hat dieses Welterbe zerstört. Ein großes Feuer vernichtete den historischen Basar im Jahr 2012. Der Film zeigt das quirlige Leben im Basar, die Arbeit der Händler und Handwerker.

Sonntag, 25. September 2016 - 08:00 - 08:30 Uhr ZDF kultur
El Greco und die Moderne
Der Maler El Greco zählt heute zu den bedeutendsten und teuersten Alten Meistern der Kunstgeschichte. 1541 in Griechenland geboren, machte El Greco in Spanien als Hofmaler Philipps II. Karriere. Doch aufgrund seiner eigenwilligen Interpretation religiöser Themen und seines außergewöhnlichen Malstils hatte der Künstler immer wieder Schwierigkeiten mit seinen Auftraggebern und Zeitgenossen. Seine dünnen, in die Länge gezogenen, verzerrten Darstellungen der Menschen, seine ungewöhnlich grelle Farbgebung - heute sein Markenzeichen - sorgten damals für Skandale, ließen ihn in Ungnade fallen. Als der Künstler 1614 starb, geriet er in Vergessenheit, viele seiner Kirchenbilder wurden ins Ausland verkauft, über die ganze Welt verstreut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde sein Werk von Kunsthistorikern wiederentdeckt, nahmen Avantgarde Künstler wie Picasso und die Expressionisten Macke, Marc und Beckmann seine "moderne Auffassung von Malerei" zum Vorbild für ihre Kunst.

Sonntag, 25. September 2016 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Juan Gris: Der Frühstückstisch

Sonntag, 25. September 2016 - 09:15 - 09:40 Uhr SWR
Cindy Sherman
2007
Sie ist die Frau mit den vielen Gesichtern: Ob Hausfrau oder Femme Fatale, Modell oder Clown, Mätresse oder Monster - die amerikanische Foto-Künstlerin Cindy Sherman spielt seit 30 Jahren alle erdenklichen Frauenrollen durch. Eine Meisterin der inszenierten Fotografie ist sie; weltberühmt und trotzdem nahezu - unbekannt. Denn Cindy Sherman gibt schon seit einigen Jahren keine Fernseh-Interviews mehr; sie gilt als extrem medienscheu... Deshalb stellt dieser Film das Werk von Cindy Sherman in den Vordergrund; lässt alle ihre großen Foto-Serien Revue passieren - ihre legendären Schwarz-Weiß-Klassiker, die "Filmstills", genauso wie ihre Mode-Fotos oder ihre jüngsten Arbeiten, die "Clowns". Gezeigt und diskutiert wird ein fotografisches Gesamtkunstwerk, das sich in 30 Jahren immer weiter entwickelt hat und doch ein großes Thema konsequent verfolgt: das Bild der Frau in der Gesellschaft. Dieses ist immer ein konstruiertes Bild; ein von Politik und Zeitgeist, gerne auch von Männern und Medien geformtes Konstrukt ... Mit Witz und Ironie hinterfragt Cindy Sherman Rollenklischees; schlüpft in immer neue, phantastische Maskeraden, um die Gesellschaft ein Stück weit zu demaskieren. Dieser Film präsentiert die Selbst-Inszenierungen der Cindy Sherman; macht bekannt mit einem einzigartigen Bilder-Zyklus: Bilder, die verstören, die nachdenklich machen, die zum Lachen reizen; vor allem aber: Bilder, die in Erinnerung bleiben.

Sonntag, 25. September 2016 - 10:25 - 11:20 Uhr SWR
Kriegsfotografinnen

Sonntag, 25. September 2016 - 11:25 - 11:55 Uhr arte
Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse - Der Frühling, 1482, Sandro Botticelli
2015
Florenz im Jahr 1480: Das 15. Jahrhundert in Italien, das sogenannte Quattrocento, in dem der Begriff der Renaissance geboren wird, markiert den Bruch mit dem Mittelalter und den Eintritt in die Moderne. Das Epizentrum liegt dabei in Florenz. Gelehrte, Philosophen und Künstler besinnen sich wieder auf die Künste und Wissenschaften der Antike. Der Stadtstaat der mächtigen Familie der Medici ist die Wiege des modernen Humanismus, dessen Ziel es ist, den Menschen und sein Denken wieder in den Mittelpunkt der Universums zu rücken, um eine neue Welt zu errichten. Der großzügige Mäzen Lorenzo de' Medici hat verstanden, dass sich eine Stadt durch ihre Kunst und ihren Geist weiterentwickelt. Botticelli, Protegé der Medicis, malte Allegorien, die das goldene Zeitalter von Florenz veranschaulichen. Eine von ihnen, "Der Frühling", wurde wahrscheinlich von Lorenzo dem Prächtigen in Auftrag gegeben. Darauf sind neun Figuren zu sehen, aufgereiht auf einer Blumenwiese, gesäumt von dunklen Bäumen mit goldenen Früchten. In der Mitte eine junge Frau, die im Allgemeinen als Venus, die Göttin der Liebe, identifiziert wird. Über ihr ihr Sohn Cupido mit verbundenen Augen. Daneben ein Reigen von drei jungen Grazien in durchsichtigen Kleidern. Der belebende Odem, den Zephyr der Nymphe Chloris im Beisein von Venus und Merkur einhaucht, gleicht dem der Renaissance in Florenz. Es war das Ende der rein religiösen Malerei und der Beginn einer Ära, in der die Zentralperspektive die Kunst revolutionierte. Über die Interpretation des Bildes, die sich auf die Venus und andere antike Gottheiten bezieht, gibt es kaum Zweifel. Im Auftrag der Medici wird Botticelli zum Erfinder der sogenannten mythologischen Malerei. Antike Themen gesellen sich zu christlichen Themen, um die Rückkehr des goldenen Zeitalters des Humanismus zu feiern: die wiedergefundene Harmonie zwischen Mensch und Welt dank Intelligenz und Vernunft.

Sonntag, 25. September 2016 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Crimson Oval

Sonntag, 25. September 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Christoph Rütimann: "Die Tontalbrücke"
Die Installation "Die Tontalbrücke" ist eine Arbeit, die anlässlich der "Klang-Skulptur-Tage" am 22. und 23. August 2009 in Rümlingen, Schweiz entstand. Ein Eisenbahnviadukt aus dem 19. Jahrhundert ist die imposante Kulisse für eine Klang-Skulptur, bei der die Bahnlinie als riesiges Saiteninstrument zweckentfremdet wird. In einem Viaduktbogen werden drei Kaskaden von Stahlrohren aufgehängt, die zum Klingen gebracht werden. Der eigentliche Reiz der Klangskulptur bilden jedoch eine Vielzahl verschiedener Kakteen, die Christoph Rütimann liebevoll mit Mikrophonen ausstattet, um sie damit zu Musikinstrumenten zu machen.

Sonntag, 25. September 2016 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Krumau (Tschechische Republik) - Juwel an der Moldau

Sonntag, 25. September 2016 - 17:05 - 19:05 Uhr Servus TV
Van Gogh Legacy
Spielfilm, 2013
Die schwierige Beziehung von Vincent van Gogh zu seinem Bruder Theo führt zunehmend zur Isolation des Maler-Genies bis hin zum tragischen Niedergang des Ausnahmekünstlers. Dem Niederländer Pim van Hoeve gelingt es in "Van Gogh Legacy" mit stimmigen, atmosphärisch dichten Bildern authentische Einblicke in Wesen und Werk des großen Künstlers zu liefern. Bemerkenswert auch die hervorragenden Darstellerleistungen von Barry Atsma, Jeroen Krabbé, Anne Prakke und Betty Schuurman. Der holländische Maler Vincent van Gogh ist eine der berühmtesten und zugleich umstrittensten Figuren der Kunstgeschichte - kein Wunder, dass sich das Kino des Öfteren der Lebensgeschichte des holländischen Malers annahm. Am Berühmtesten ist wohl die Verfilmung von Vincente Minelli mit Kirk Douglas in der Hauptrolle.

Sonntag, 25. September 2016 - 18:45 - 19:15 Uhr SWR
Denkmal-Geschichten

Sonntag, 25. September 2016 - 19:40 - 20:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Kathedrale von Sibenik, Kroatien Der steinerne Blick

Montag, 26. September 2016

Montag, 26. September 2016 - 04:00 - 04:45 Uhr ZDF
Terra X - Superbauten 2 - Wahnsinn und Visionen

Montag, 26. September 2016 - 04:30 - 05:15 Uhr SF1
Die Geschichte der Schönheit (1/2) - Die Suche nach der Schönheitsformel

Montag, 26. September 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter at the Farm

Montag, 26. September 2016 - 10:20 - 10:50 Uhr SWR
Denkmal-Geschichten

Montag, 26. September 2016 - 10:50 - 11:05 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Die Pyramiden von Gizeh

Montag, 26. September 2016 - 11:05 - 11:20 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Die Pyramiden - Grundidee und Konstruktion

Montag, 26. September 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Kathedrale von Sibenik, Kroatien Der steinerne Blick

Montag, 26. September 2016 - 17:45 - 18:30 Uhr 3sat
ZDF-History - Die verlorene Stadt der Gladiatoren

Montag, 26. September 2016 - 18:15 - 18:30 Uhr alpha
Ich mach's! - Holz - und Bautenschützer/-in - Bautenschutz

Montag, 26. September 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Die mysteriöse Moorleiche

Montag, 26. September 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Das Menschenopfer der Inka

Montag, 26. September 2016 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Der Tod des Pharao

Montag, 26. September 2016 - 22:30 - 23:15 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Die Schätze des Pharao

Montag, 26. September 2016 - 23:15 - 00:00 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Der ermordete Pharao

Dienstag, 27. September 2016

Dienstag, 27. September 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Daisies at Dawn

Dienstag, 27. September 2016 - 07:00 - 07:15 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Wie lebten die Frauen?

Dienstag, 27. September 2016 - 07:15 - 07:30 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Wovon lebten die Bauern?

Dienstag, 27. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Safranbolu, Türkei - Eine Zeitreise zur anatolischen Seidenstraße

Dienstag, 27. September 2016 - 07:45 - 08:00 Uhr alpha
Ich mach's! - Holz - und Bautenschützer/-in - Bautenschutz

Dienstag, 27. September 2016 - 10:50 - 11:05 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Osiris und Isis

Dienstag, 27. September 2016 - 11:05 - 11:58 Uhr Servus TV
Vom Tempel zum Wolkenkratzer - Eine Reise durch die Zeit (2/2)
2014
In der zweiten Episode begibt sich Jamy Gourmaud nach Asien, in die Region Angkor in Kambodscha. Dort wandert er auf den Spuren der Khmer-Architekten. Im Mittelalter bauten sie die größten Städte der Welt. Dabei benutzten sie überraschend geniale Techniken. In Paris entdeckt Gourmaud, dass nicht der Eiffelturm das erste Bauwerk aus Metall war, sondern die Bourse de Commerce, die Börse. Dieser Baustil sollte die Architektur in den kommenden Jahrhunderten prägen. Auf die Spitze wurde die Metallarchitektur aber in den USA getrieben: Es entstanden Bauwerke, die so hoch waren, dass sie einen eigenen Namen erhielten: Wolkenkratzer! Auch diesem Phänomen geht Gourmaud auf seiner Reise durch die Welt der Architektur nach.

Dienstag, 27. September 2016 - 11:05 - 11:20 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Im Tal der Könige

Dienstag, 27. September 2016 - 11:05 - 11:58 Uhr Servus TV
Vom Tempel zum Wolkenkratzer - Eine Reise durch die Zeit (2/2)

Dienstag, 27. September 2016 - 13:45 - 14:00 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Mauern, Brunnen, Galgenstricke

Dienstag, 27. September 2016 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Absolutismus - Barockkultur in Bayern - 2

Dienstag, 27. September 2016 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Fürstenmonopole

Mittwoch, 28. September 2016

Mittwoch, 28. September 2016 - 01:15 - 01:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - A Spectacular View

Mittwoch, 28. September 2016 - 03:45 - 04:30 Uhr Phoenix
ZDF-History - Die verlorene Stadt der Gladiatoren

Mittwoch, 28. September 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Mauern, Brunnen, Galgenstricke

Mittwoch, 28. September 2016 - 06:30 - 06:45 Uhr alpha
Absolutismus - Barockkultur in Bayern - 2

Mittwoch, 28. September 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Fürstenmonopole

Mittwoch, 28. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Melaka und Georgetown, Malaysia - Zentren des Fernosthandels

Mittwoch, 28. September 2016 - 10:50 - 11:05 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Babylon - die hängenden Gärten der Semiramis

Mittwoch, 28. September 2016 - 11:05 - 11:20 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Der Artemistempel von Ephesus

Mittwoch, 28. September 2016 - 11:15 - 12:00 Uhr ZDF info
Videospiele - Revolution einer Generation

Mittwoch, 28. September 2016 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 11 - Martin Leuthold - Textildesigner
2005
Seine Arbeit ist auf den Laufstegen der grossen Modemetropolen Paris, London und Mailand zu bewundern: Martin Leuthold entwirft als Art Director bei der Firma Jakob Schlaepfer in St. Gallen Stoffe für die grossen Modemacher. Einen Namen gemacht hat er sich mit dem innovativen Einsatz von Metallgarnen in Textilgeweben. Für sein textiles Schaffen hat Martin Leuthold den Swiss Design Award sowie den renommierten amerikanischen Cotton Design Award erhalten.

Mittwoch, 28. September 2016 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Videospiele - Revolution einer Generation

Mittwoch, 28. September 2016 - 15:30 - 16:00 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Strohdachdecker vom Tschögglberg

Mittwoch, 28. September 2016 - 15:45 - 16:30 Uhr ZDF info
Weltmacht Google - Wie ein Konzern unser Leben beeinflusst

Mittwoch, 28. September 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus AUDITORIUM - Europa und das Mittelmeer - Schiffsreisen im Spätmittelalter

Mittwoch, 28. September 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
ZDF-History - Deutschland - Deine Werbung

Mittwoch, 28. September 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Brücke von Mostar, Bosnien-Herzegowina - Ein Bogen über den Abgrund

Mittwoch, 28. September 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Rudolf Wachter (†): "Ast im Baum"
"Ich liebe das Holz unwahrscheinlich, weil es eine Wärme, eine Ausstrahlung, eine Lebendigkeit hat, und menschlich einfach angenehm ist."
"Der Künstler überlässt die Gestalt seiner Skulpturen nicht dem Zufall; er arbeitet mit einem lebenden Organismus und bezieht dessen natürliche Prozesse in sein Werk ein. Damit hat Rudolf Wachter in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zu einer Neuformulierung von Holzskulptur in Deutschland beigetragen." Katalog der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, 2003
Der Film zeigt, wie der 86jährige Künstler eine Skulptur entwirft und ausführt. Beachtlich ist nicht nur, wie er die schwere körperliche Arbeit mit Gabelstapler und Kettensäge meistert, sondern auch seine klare und visionäre Sicht der Bildhauerei, die er sich ein langes Künstlerleben lang zum Maßstab seines Schaffens gemacht hat.

Mittwoch, 28. September 2016 - 23:25 - 00:45 Uhr WDR
Die Böhms - Architektur einer Familie
2014
Der Architekt Gottfried Böhm gilt inzwischen als wichtigster deutscher Architekt der Nachkriegs-Ära. Noch immer arbeitet der 94-jährige täglich gemeinsam mit seinen Söhnen Stephan, Peter und Paul an Bauprojekten. Alle sind sie Architekten geworden, alle arbeiten mit ihm unter demselben Dach, dem Haus, das der berühmte Großvater Dominikus Böhm auf dem Römerberg errichtete. In Zusammenarbeit mit seinen Söhnen sind ganz aktuell prestigeträchtige Großbauten entstanden - wie die Zentralmoschee in Köln oder das Museum Ägyptischer Kunst in München. Das Renommee des Vaters verschafft den Söhnen attraktive Großaufträge, verhindert aber auch ihre Selbstständigkeit und schürt die Konkurrenz untereinander. Peter Böhm, der mittlere Sohn, ist leidenschaftlicher Architekt, mischt sich aber oft in Projekte seiner Brüder ein und vernachlässigt die eigenen. Paul Böhm führt als Jüngster die meisten Wettbewerbe aus, doch erschöpft er sich dabei mehr und mehr. Stephan Böhm will sich als Ältester in China einen Namen machen, um der Konkurrenz innerhalb der Brüderschaft zu entgehen. Peter soll eine Vortragsreise vom Vater übernehmen und wird zum Sprachrohr der Dynastie, obwohl er lieber Wettbewerbe wie seine Brüder machen würde. Paul überkommen Selbstzweifel, als ihn Peter darauf hinweist, dass er mit seinen Projekten längst ein verlängerter Arm des Vaters geworden ist. Die Missgunst unter den Brüdern wird weiter angefacht von Stephans schnellem Erfolg in China. Doch der muss bald darauf feststellen, dass er hintergangen wurde und pleite ist. Die Brüder driften auseinander und Vater Gottfried verliert sich in seinen Visionen der Zukunft. Schließlich bricht auch der emotionale Zusammenhalt der Familie weg: Elisabeth, ebenfalls Architektin, Ehefrau, Mutter und wichtigste Inspiration, verstirbt. Wie wird sich das Familienleben in Zukunft gestalten?

Donnerstag, 29. September 2016

Donnerstag, 29. September 2016 - 00:00 - 01:00 Uhr ZDF info
Schöne neue Welt - Wie Silicon Valley unsere Zukunft bestimmt

Donnerstag, 29. September 2016 - 01:20 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Daybreak

Donnerstag, 29. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Altstadt von Panama, Panama - 500 Jahre gute Geschäfte

Donnerstag, 29. September 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus AUDITORIUM - Europa und das Mittelmeer - Schiffsreisen im Spätmittelalter

Donnerstag, 29. September 2016 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Rudolf Wachter (†): "Ast im Baum"

Donnerstag, 29. September 2016 - 10:50 - 11:05 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Die Zeusstatue von Olympia

Donnerstag, 29. September 2016 - 11:05 - 11:20 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Das Mausoleum von Halikarnossos

Donnerstag, 29. September 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
2016
Studenten • Filme • Visionen

Donnerstag, 29. September 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr 3sat
Das manipulierte Bild
Nie war es einfacher, Bild - und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch manipulierte Bilder fehlleiten zu lassen. Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm "Photoshop" eingeführt. Seitdem hat es nicht nur Prominente auf Fotos schlanker gemacht, sondern auch den Journalismus nachhaltig verändert. Die digitale Manipulation macht auch vor Nachrichtenbildern nicht Halt: Dutzenden Fotoreportern wurde in den vergangenen Jahren nachgewiesen, ihre Bilder dramatischer und spektakulärer gestaltet zu haben. Redakteure und Zuschauer müssen sich mehr denn je fragen: Original oder Fake? Mit Satellitenbildern wollte Russland der Ukraine die Schuld am Abschuss der Malaysia-Airlines-Maschine über der Ost-Ukraine zuschieben. Doch eine forensische Untersuchung internationaler Experten ergab, dass die Aufnahmen gefälscht wurden. Die Raketensysteme wurden - so die Ansicht der Sachverständigen - nachträglich in das Bild montiert. Derartige Manipulationen sind vor allem in Krisensituationen und internationalen Konflikten an der Tagesordnung. Nachrichtenredaktionen wie das "heute journal" vom ZDF beschäftigen mittlerweile eigens geschulte Mitarbeiter, die die TV-Bilder unbekannter Quellen verifizieren. Anhand von GPS-Daten, Wetterlage, Gebäuden oder Soldatenuniformen versuchen die Experten, den Wahrheitsgehalt der Quellen zu überprüfen. Längst beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit der Manipulation der Bilder - und ihrer Enttarnung. Am Dartmouth College in den USA haben Forscher eine Software entwickelt, die retuschierte Fotos erkennt. Das Programm kann sogar einschätzen, wie stark die Manipulation ausfiel. Die Dokumentation "Das manipulierte Bild" lässt die Zuschauer eintauchen in die Welt der digitalen Manipulation und zeigt, welche Auswirkungen sie auf den Journalismus hat. Neueste Forschungsergebnisse machen deutlich, mit welchen Methoden die Fälschungen enttarnt werden können.

Donnerstag, 29. September 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr SWR
Wohnen in Traumlagen
2015
Wohnungen in Traumlagen, eine hochwertig renovierte Barockresidenz, das Designer-Atriumhaus mit Pool oder ein futuristischer Dachaufbau wecken die Neugier von vielen. Die SWR Sendung "Lebensart" stellt Architekturperlen und ihre Eigentümer bei einer Erkundungstour durch die Welt des schönen Wohnens vor.

Freitag, 30. September 2016

Freitag, 30. September 2016 - 01:05 - 01:50 Uhr 3sat
10vor10 extra - Dem Himmel entgegen - Hochhäuser der Welt

Freitag, 30. September 2016 - 03:20 - 03:45 Uhr arte
Schmucke Stücke - Designkreationen von Gold zu Rost
2013
Die Genfer Hochschule für Kunst und Gestaltung HEAD ist eine Avantgarde-Ausbildungsstätte für Goldschmiede und Schmuckdesigner. Experimente und der Anreiz, Neuland zu beschreiten, gehören zum Alltag von Dozenten und Studierenden: Eine Schülerin inspiriert sich bei ihren Kreationen an der Beschaffenheit der menschlichen Haut, eine andere verarbeitet Symbole männlicher Potenz in Ringen aus Horn und Silber, ein Dritter recycelt Konservendosen zu Schmuck. Die Ausbilder - anerkannte Theoretiker und Schmuckdesigner - zeigen ihre Lieblingswerkstoffe: Fabrice Schaefer schwört auf die spektakulären Eigenschaften von Titan, das beim Erhitzen und je nach Temperatur dauerhaft die Farbe wechselt; Philip Sajet verbindet rostiges Metall mit Gold, und Naomi Filmer liebt Glas, Leder und Metall, aber auch Vergängliches wie Eis oder Schokolade. Die Kunsthistorikerin Elizabeth Fischer beleuchtet die revolutionären Entwicklungen im zeitgenössischen Schmuckdesign, das sich mit großem Erfindungsreichtum und subtilem Humor neue Anwendungsfelder erschließt. Ausnahmeschmuckstücke werden zur Originalmusik von Marie-Jeanne Serero filmisch in Szene gesetzt. Die Pracht der Werke steht dabei im Dialog mit der Bescheidenheit und Originalität der Werkstoffe, aus denen sie hergestellt werden: eine Halskette aus Alubüchsen, aber mit Diamanteinfassung; ein Ring aus rostigem Metall; lange Halsketten mit Perlen aus Frischhaltefolie; Halsketten aus Fahrradschläuchen und sogar aus Hasenzähnen ...

Freitag, 30. September 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Wüstenstädte im Negev, Isarel - An der Weihrauchstraße

Freitag, 30. September 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 30. September 2016 - 10:50 - 11:05 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Der Koloss von Rhodos

Freitag, 30. September 2016 - 11:05 - 11:25 Uhr HR
Den sieben Weltwundern auf der Spur - Der Leuchtturm auf der Insel Pharos

Freitag, 30. September 2016 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Rudolf Wachter (†): "Ast im Baum"

Freitag, 30. September 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Freitag, 30. September 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Château Gaillard

Freitag, 30. September 2016 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Conwy Castle

Fashion Weekend
Freitag, 30. September 2016 - 21:50 - 22:50 Uhr arte
Was ist Haute Couture?
2016
Das Fashion Weekend wird im Internet begleitet auf ARTE Creative unter: creative.arte.tv

Freitag, 30. September 2016 - 22:30 - 23:15 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Krieger von Janakkala

Fashion Weekend
Freitag, 30. September 2016 - 22:50 - 23:40 Uhr arte
Louboutin, High Heels aus Paris
2013

Samstag, 1. Oktober 2016

Samstag, 1. Oktober 2016 - 00:00 - 00:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Samstag, 1. Oktober 2016 - 00:30 - 00:45 Uhr alpha
Kunstraum - Gabi Blum: Showing, Cooking, Hiding Sex
"Showing Cooking - Hiding Sex" ist eine 7-Kanal-Video-Installation mit live-Performance. Inhalt dieser Arbeit ist die Wahrnehmung des Alltags. Angefangen hat alles vor über vier Jahren. Gabi Blum begibt sich für zwei Wochen in die Hände von sechs Familienmitgliedern: Mutter, Vater, Tante, Stiefmutter, Halbbruder, Halbschwester. Akribisch filmt die Künstlerin den ganzen Tag alles, was sich ergibt, selbst wenn dies noch so banal erscheint: Aufstehen, Kochen, Putzen, Gespräche. Ohne jede künstliche Dramatik. Zwei Jahre lang blieben die Aufzeichnungen unbearbeitet, dann entdeckte Gabi Blum den Film "Jeanne Dielman, 23, quai du Commerce, 1080 Bruxelles" der belgischen Filmemacherin Chantal Akerman. Dieser Film aus dem Jahr 1975 zeigt den Alltag einer Prostituierten, wobei es der Filmemacherin nicht um Sex geht, sondern um den Alltag: Showing Cooking - Hiding Sex.
Akermans Film regte Gabi Blum zur erneuten Beschäftigung mit ihren Aufzeichnungen an. Rasch wurde ihr bewusst, dass sie aus ihrem Filmmaterial keinen herkömmlicher Kino- oder Fernsehfilm herstellen wird, sondern vielmehr eine Video-Installation, bei der alle Familienmitglieder gleichzeitig zu sehen sind, gewissermaßen eine Art Familienaufstellung. Dabei hat sie sich auch sehr intensiv mit der Frage nach ihrer eigenen Rolle in dieser Arbeit beschäftigt und entschieden, dass sie in einer live- Performance auftreten wird: die Künstlerin kocht vor der Kamera eine Brotsuppe, während die Filme ihrer Verwandtschaft im Ausstellungsraum zu sehen sind, und am Ende, wenn die ganze Verwandtschaft Suppe löffelt, wird die Suppe allen Ausstellungsbesuchern serviert.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 00:45 - 01:00 Uhr alpha
Kunstraum - Zimmer Frei im Hotel Mariandl
Seit 15 Jahren beherbergt das denkmalgeschützte Hotel Mariandl in der Goethestraße in München das Künstlerprojekt "Zimmer frei", das zu einem beliebten Bestandteil der Münchner Ausstellungsszene herangewachsen ist. Internationale KünstlerInnen haben im Oktober 2014 insgesamt 10 Zimmer bezogen und mit ihren Projektionen, Installationen und Performances den Hotellalltag kreativ durcheinander gebracht, wie Rudi Bayer vom Hotel Mariandl begeistert feststellt. Betreut wird die Ausstellung vom Kurator Mehmet Dayi, der jedes Jahr neue Arbeiten auswählt. " Die Künstler und Künstlerinnen sollen sich mit den Gegebenheiten des Hotels auseinandersetzen, das Hotel ist kein Museum! Darauf kommt es an. Die Künstler sollen jede Mal auf neue Ideen stoßen, vielleicht auch an ihre Grenzen", fordert der Kurator.
Sophia Süßmilch, eine exzentrische Performerin, lädt die Besucher zum Mit-Bewohnen ein: Wir müssen reden, steht an der Eingangstüre. Künstlerbingo. Künstlertreff. Was ist Leben, was ist Kunst?
Stanislav Vajce hat seine LED-Skulpturen genau an den Stellen aufgehängt, an denen in herkömmlichen Hotelzimmern oft nicht gerade die geschmackvollsten Bilder hängen: über dem Doppelbett, neben dem Waschbecken, über dem Lichtschalter. Seine Arbeiten sind flächig angebrachte LED-Kaskaden, die grobe Bildmuster generieren.
Sophie Schmidt beschäftigt sich mit dem Schlaf, sie verwandelt sich in einen kafkaesken Schlaf-Käfer und begleitet das Einschlafen nicht mit einem süßen Schlaflied, sondern mit dem Knarzen des Kleiderschranks. Alles ist Maschine: Schlafmaschine. Atem-Maschine. Traum-Maschine. Der Surrealismus wird hier in Szene gesetzt.
Korbinian Jaud: Minds. Im Bett liegen zwei in Decken eingehüllte Gestalten, darauf projiziert: zwei abgefilmte Gesichter des Künstlers, zwei Ichs, die miteinander sprechen. Links ahnungslos, rechts nicht. Elektronisches Theater. "Zwei Avatare von mir", meint der Künstler.
Niko Abramidis ist krank, hat Fieber, liegt im Bett. Nein, er ist nicht krank, aber er beschäftigt sich mit dem Krank-sein, mit Fieber, mit Fieber-wahn und damit, dass auch der Fieberwahn sehr kreativ sein kann. Zwischen-Situation zwischen Wohnen, Arbeiten und krank sein. Arbeiten heißt zeichnen, zeichnen heißt fiebern. Der ideale Ort dafür: Zimmer 12 im Hotel Mariandl.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:00 - 01:15 Uhr alpha
Kunstraum - Peter Becker: Bomb the Duck
Bomb heißt kräftiges Sprühen, stellt der Künstler gleich zu Beginn seiner Arbeit fest. "Mein Verfahren lässt sich ganz kurz beschreiben: Ich schreibe und zeichne schnell, und keiner kann's lesen".
Was darauf folgt, ist eine wilde Spray-Orgie: Charaktere aus der Popkultur der 60er Jahre werden mit eigenen Erfindungen und Prozess-Arbeiten vermengt zu einer mehrere Quadratmeter großen Wandarbeit. Das Besondere daran ist, dass sie erst durch die Beleuchtung mit Schwarzlicht so richtig zur Geltung kommt. Für den Maler keine leichte Aufgabe, denn er muss sozusagen blind malen, und das auch noch mit Schutzmaske. "Momente des Aufbruchs", so könnte man die Arbeit von Peter Becker auch bezeichnen. Der ewig jung Gebliebene schwelgt in seiner Welt inmitten zahlloser Sprays, die er in immer orgiastischer werdender Geste aufs Papier sprüht, ja schmettert: mal von oben, mal von unten, das Bild wird gewendet, Spraydosen werden "geköpft", sodass sie ihnen Inhalt in wenigen Sekunden versprühen.
"Mich interessiert, wenn etwas Wildes, Spontanes und Unkontrolliertes ins Poetische übergeht, das kann ich nicht steuern, aber manchmal passiert es ganz unvermittelt, und dann freue ich mich," philosophiert der Künstler in einer Verschnaufpause. "Auf gar keinen Fall will ich Design! Keine wohlfeile Kunst, wie man so schön zu sagen pflegt".

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:15 - 01:30 Uhr alpha
Kunstraum - Berkan Karpat: Maryam und der Herzschlag des Elefanten Wind
Elektronisches Oratorium über die Sure 19 des Korans.
Der durch seine ungewöhnlichen Aufführungen bekannt gewordene Künstler Berkan Karpat nähert sich mit seiner Arbeit "Maryam und der Herzschlag des Elefanten im Wind" dem Koran auf künstlerische Weise: " Ich setze mich seit einem Jahr bewusst mit dem Koran auseinander, weil der Koran immer auch ein ästhetisches Manifest war, eine Inspirationsquelle für Kunst und Wissenschaft über viele Jahrhunderte hinweg. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird er zum Pamphlet degradiert, und ich finde, es ist an der Zeit, den Koran wieder als Offenbarungstext zu betrachten, der Schönheit kreiert".
Der Komponist Hakan Ulus hat die Partitur zum Oratorium geschrieben. Die Partitur wird jedoch nicht durch Instrumentalisten interpretiert, sondern wird vom Komponisten sozusagen "gedacht", und dabei werden die Gehirnströme durch ein EEG abgegriffen und moduliert, dabei entstehen elektronische Klänge.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Krak des Chevaliers

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:30 - 01:45 Uhr alpha
Kunstraum - Ben Goossens: Aller Anfang ist leer
Der Bildhauer Ben Goossens thematisiert in seinen Arbeiten die Leere von Räumen. "Seit langem habe ich die Faszination, in alten Gebäuden rumzusteigen, speziell in Bunkeranlagen oder ausgedienten industriellen Anlagen. Die Räume, die ich fotografiere und filme, sind allerdings keine realen Räume, sondern ich baue diese nach". In minutiöser Kleinarbeit und mit einer Leidenschaft zur Perfektion realisiert Ben Goossens seine Motive, die er dann fotografiert oder abfilmt. "Ich habe manchmal Träume, in denen ich mich in Räumen befinde, wo ich nicht mehr rauskomme oder nicht dahin komme, wo ich hin soll". Die großformatigen schwarz-weiss-Arbeiten werden als Diapositiv von hinten her differenziert beleuchtet. So ergibt sich ein weit höherer Kontrastumfang, der die beabsichtigte Wirkung erzeugt.
Einen Schritt weiter geht Goossens mit der Installation "Ebene 160". Der quadratische Kubus enthält in 160 cm Höhe einen Schlitz, der aus rundum verspiegeltem Glas besteht, sodass ein unendlicher Gang auf allen vier Seiten entsteht. Wenn die Umgebung der Skulptur ganz abgedunkelt ist, spielt sich in diesem virtuellen Raum eine programmierte Lichtkomposition ab, wobei der Raum ausschließlich durch Licht entsteht. Mit Hilfe einer Matrix werden die Lichtquellen kontinuierlich verändert, der Raum entwickelt sich unmerklich, die Lichtschwankungen verändern das Blickfeld. "Wenn ich in die Skulptur reinschaue, überkommt mich ein Gefühl von Verlorenheit und Traurigkeit. Die Leere spielt in allen meinen Arbeiten eine zentrale Rolle."

Samstag, 1. Oktober 2016 - 01:45 - 02:00 Uhr alpha
Kunstraum - Holger Dreissig: Eines lässt sich jetzt schon sagen
Die im Jahr 2015 entstandene Performance "Eines lässt sich jetzt schon sagen" ist die letzte von 24 so genannten "Verwaltungs-Performances", die innerhalb von 24 Jahren von Holger Dreissig und einem Team von Performern entwickelt und zur Realisierung gebracht wurden. Ein monumentales Werk, das alle Bereiche von "Verwaltung" umfasst und künstlerisch thematisiert. "Die Idee dazu kam mir im Jahr 1991 beim Schwimmen in Kalabrien, weit draußen im Meer. Ich beeilte mich, schnell wieder an Land zu kommen, und schrieb anschließend alles auf: Ein Zyklus von 24 Performances für 24 Stunden."
Was ist Verwaltung? Diese Frage wurde von Holger Dreissig und seinem Team minutiös angegangen: Zunächst die Bereiche der eigentlichen Verwaltungswelten, mit einem Betriebsausflug, von dem man nicht mehr zurückkommt, dann die Verwaltung des Körpers: Krankheit, Extremzustände, Rausch, körperliche oder geistige Behinderung. Anschließend die Raumfahrt, das am extremsten verwaltete Projekt, das vom Verlassen des Planeten handelt, und schließlich die Verwaltung von Gedanken: die Sprache. Das Besondere dieser Performances ist, dass sie jeweils von zum Thema passenden "Experten" mit realisiert und interpretiert werden, zum Beispiel von einem Mädchen, das unter dem Down-Syndrom litt, einem ex-Junkie, einem Blinden, und im letzten Stück: einer hochschwangeren Frau.
Bei allen Performances geht es um die Frage, ob man sich dem Verwaltungswahnsinn entziehen kann, was sich verwalten lässt und was nicht: "Das menschliche Dilemma besteht darin, dass wir uns einer Sache habhaft werden wollen, dessen wir nie habhaft werden können, und das ist unser Leben, denn wir werden sterben. Und weil das so ist, versuchen wir, unser Leben zu verwalten, um dadurch scheinbar dem Tod zu entkommen. Durch die Verwaltung versuchen wir, etwas zu kontrollieren, was sich nicht kontrollieren lässt, und das ist das eigentliche Leben, denn nix is fix, wie der Österreicher sagt," meint Muriel Aichberger, ein Performer.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 02:00 - 02:15 Uhr alpha
Kunstraum - Die Tage des Elektronischen Bewegtbildes
Das elektronische Bewegtbild - das Video - begann sich vor rund 4o Jahren als künstlerisches Medium zu entfalten. Zunächst von Künstlern wie auch von Filmemachern als minderwertig abgestempelt oder gütig belächelt, entdeckten Pioniere nach und nach die bahnbrechend neuen Möglichkeiten des elektronische Bewegtbildes, die aus der heutigen Film- und TV-Welt nicht mehr wegzudenken sind.
Der Galerist Gottfried Düren veranstaltete im August 2015 eine Retrospektive ganz besonderer Art: in einer zum Abbruch freigegebenen ehemaligen Auto-Reparaturwerkstatt wurde 14 KünstlerInnen bzw. Künstlergruppen, die sich seit Jahrzehnten mit Videokunst beschäftigen, je eine "Garage" als Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt. "Zuerst war die Idee da, eine Art Rückblende zu veranstalten. Doch diese Ort ist geradezu ideal dafür, Neues zu entwickeln", meint Bruno Kuhlmann, einer der beteiligten Künstler und Mit-Kurator.
Die anlässlich der Ausstellung entstandenen Werke sind so vielfältig wie die KünstlerInnen, die sie realisiert haben. Ihre Video-Arbeiten erscheinen in dieser schmutzigen, verrußten und nach Motoröl riechenden Umgebung ganz anders, oft authentischer als im "white-Cube" einer Galerie oder eines Museums. Das Gefühl für die historische Dimension der Videokunst bzw. des elektronischen Bewegtbildes wird dem Betrachter hier bewusst gemacht, man kann sich dem nicht entziehen. Auch die KünstlerInnen möchten diese Erfahrungen nicht missen, denn sie wurden nachhaltig zu neuen Arbeiten inspiriert, da auch die Reaktionen des Publikums auf ihre Arbeiten viel differenzierter ausfielen als im üblichen Ausstellungsbetrieb.
In einer Zeit, in der elektronische Bewegtbilder auf Smartphones, Laptops, Flatscreens und Großleinwänden überall und jederzeit präsent und dadurch selbstverständlich geworden sind, lohnt es, sich ein Zitat von Werner Meyer-Eppler aus den 1950er Jahren zu vergegenwärtigen: "Die Veränderungen der Wahrnehmung sind gewaltig. Nur wenige haben sie bemerkt bisher, aber alle nehmen Teil an ihnen".
Die beteiligten KünstlerInnen sind: Dagmar Dölitzsch, Johannes Evers, Ulrich Fips Fischer, Ben Goossens, Reinhard Gupfinger, Manuel Heyer und Alex Nüsslein, KingKongKunstkabinett, Bruno Kuhlmann, Christian Leitna, Maria und Neda Ploskow, Tilman Rothermel, Rose Stach, Andreas Stetka, Julia Lia Walter.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Maurenfestung Gibralfaro

Samstag, 1. Oktober 2016 - 02:15 - 02:30 Uhr alpha
Kunstraum - Stefan Burger, Federico Delfrati, Kostis Velonis: This Probably Will Not Work
Unter dem Titel "This probably will not work" - ein Zitat des amerikanischen Künstlers Jimmie Durham - lud die Lothringer13 Halle in München im Sommer 2015 drei Künstler ein, neue, ortsspezifische Arbeiten zu entwickeln. In Skulpturen, Installationen und Zeichnungen kreierten die Künstler Situationen, die Möglichkeiten des Scheiterns nicht ausschließen und vielmehr mit der Idee einer Utopie und ihrer Bedeutung für die Realität spielen.
"Ich habe zu diesem Titel nicht unmittelbar Ideen entwickelt, denn bei diesem Titel lässt sich auch alles unterbringen, er ist sehr pauschal. Es könnte nämlich genauso gut heissen: "This probably will work", oder "this probably will work in two weeks". Stefan Burger lässt seine Beiträge zur Ausstellung nach und nach "reintröpfeln" und hofft, dass sie sich zu einem homogenen Ganzen entwickeln werden. Ein offenes System, das unüberschaubar ist: Zahnbürsten des FC Bayern, ein angeschwemmter Baumstamm aus der Isar, eine sound-Installation, Sonnenschirme am Bierfass: das sind nur einige Elemente seines komplexen Environments. "Tagesstätte für psychische Gesundheit" lautet schließlich der Titel der Arbeit.
Federico Delfrati nimmt den Slogan ziemlich wörtlich: er konstruiert eine Zweiradschaukel, die nicht funktionieren wird. Nach der Formel 2+0+(-2)+0=0 wird in mühsamer Kleinarbeit eine Schaukel auf zwei Riesenrädern konstruiert, die schlussendlich nicht zu benützen ist, denn sie erfüllt die technischen Voraussetzungen dafür nicht. "Aber sie erfüllt die Erwartungen, die ich an die Arbeit stellte", meint der Künstler. "Ich habe beschlossen, das Objekt nicht nutzbar zu machen, da es für einen Betrachter so interessanter ist. Man kann sich vorstellen, wie es funktioniert, weiss aber nicht, ob es das auch wirklich tut." Und damit auch ja niemand es wagt, die Schaukel wirklich zu benützen, befestigt der Künstler auf dem Schaukelsitz ein Schild mit der Inschrift: Wir warten auf die Abnahme durch den TÜV.
Der griechische Künstler Kostis Velonis meint: "Den Zustand, dass etwas nicht funktionieren kann, kenne ich bestens. Denn mir ist in den vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen, dass meine Werke oft nicht fertig sind, eigentlich fehlt ihnen noch etwas. Aber mit gefällt, dass das Unvollendete meiner Werke bereits eine Qualität besitzt, denn wenn ein Werk vollendet ist, hat das Publikum nichts, worüber es diskutieren kann." Der Bildhauer aus Athen weilt in München, während in Griechenland zur gleichen Zeit kein Bargeld mehr abzuheben ist, die Finanzkrise des Jahres 2015 erreicht gerade ihren Höhepunkt, der Slogan "This probably will not work" erhält durch die Tagesaktualität eine hochpolitische Brisanz, die selbst die Kuratoren Dana Weschke und Jörg Koopmann überrascht.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 02:30 - 02:45 Uhr alpha
Kunstraum - Max Mannheimer: Überlebender, Künstler, Überlebenskünstler
Ein bald 96jahriger Überlebender von Auschwitz und Dachau gibt Malunterricht: "Die Stunde kostet bei mir 60 Minuten". Und lacht dabei, es geht ihm gut. Max Mannheimer ist einer der letzten Zeitzeugen aus der furchtbaren Zeit des so genannten Dritten Reiches, dessen Vergangenheit uns immer wieder einholt. Und er meldet sich besonnen, nicht anklagend zu Wort, sei es zur Veröffentlichung von "Mein Kampf" oder zum NSU-Prozess ist. Er organisiert als Vorstandsmitglied des internationalen Dachau-Komitees unter anderem den Besuch der deutschen Bundeskanzlerin und des US-Vizepräsidenten in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Und besucht Schulen, hält Vorträge, reist viel.
Max Mannheimer ist aber auch ein großer Zeichner und Maler. Sein Oeuvre, das seit den 1960er Jahren entstanden ist, schlummert teilweise immer noch in den Keller-Räumen seines Hauses. Vergleichsweise wenig davon ist bisher bekannt geworden.
Der Kunstraum-Film versucht, Licht in dieses einmalige Werk zu bringen. Max Mannheimer, der seine Bilder in Erinnerung an seinen in Auschwitz ermordeten Vater mit ben jakov (Sohn Jakobs) signiert, ist nämlich immer noch künstlerisch aktiv. Er zeichnet, macht Collagen, malt Aquarelle. In früheren Jahren aber schuf er gewaltige Werke großen Formats, Ölbilder mit starkem Gestus und leuchtenden Farben, sowie eine Vielzahl beachtlicher Hinterglas-Bilder, deren Faszination in ihrer ganz besonderen Maltechnik liegt: er lässt die Farben auf dem Glas kontrolliert zerfließen, wodurch ungeahnte Formen und Farbkombinationen entstehen.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 02:45 - 03:00 Uhr alpha
Kunstraum - Phren: "Präparierte Streich - und Blasinstrumente"
Unter dem Namen PHREN existiert in München seit den frühen 1970er Jahren ein Ensemble, das die Grenzen konventioneller Musik mittels präparierter Blas- und Saiteninstrumente zu überschreiten versucht. Eine neue Musik erfordert ein neues Instrumentarium, und so beschäftigte sich das Ensemble um den vor zwei Jahren verstorbenen Musikwissenschaftler und Komponisten Michael Kopfermann konsequent mit der Entwicklung neuer Geigen, Bratschen, Kontrabässe und Helikons. PHREN ist bis heute überzeugt davon, dass das mechanische Instrumentarium weit vielschichtigere Klang- und Geräuschmöglichkeiten bietet als jede noch so ausgetüftelte Elektronik.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 03:00 - 03:15 Uhr alpha
Kunstraum - Werner Mally: "Restlicht"
Wie soll man heute mit dem Holocaust umgehen, ohne in gängige Klischees und Rituale zu verfallen? Werner Mally versucht es mit Licht. Restlicht, das ist Licht, das aus der Vergangenheit in die Gegenwart leuchtet. Auslöser für seine Skulptur "Restlicht" waren Aufzeichnungen von Friedrich Kral, dem Großvater von Werner Mallys Frau. Als Jude wurde er in die Konzentrationslager Theresienstadt und Schwarzheide deportiert. Nach seiner "Befreiung" hat er minutiös die Erlebnisse seiner Inhaftierung und den "Hungermarsch" beschrieben, dessen Ziel es war, möglichst viele Häftlinge an den Strapazen sterben zu lassen.
Das Objekt "Restlicht" hat die Form eines Baldachins, also einer provisorischen Unterkunft. Eine 4 x 4 Meter große Stahlplatte, aufgestützt auf dünnen Pfeilern. In die Stahlplatte sind die Jahreszahlen 1938 bis 1945 eintätowiert, zweifellos die dunkelsten Jahre für die Juden in Europa. Stahl als Symbol für Haut, die Zahlenpunkte als Symbol für Tätowierung. Und durch die Zahlen scheint mal gleißend, mal ganz verschwommen das Sonnenlicht von heute, ein Wechsel von Licht und Schatten stellt sich ein. Das Objekt steht symbolträchtig am Rande eines Bahnhofes, an einem abgestellten Bahngleis. So kann sich jeder Gedanken machen, über seinen eigenen emotionalen Bezug zu Geschichte und Gegenwart.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 03:15 - 03:30 Uhr alpha
Kunstraum - Moritz Walser: "Ein schwebendes System"
Moritz Walser möchte ein Luftkissenboot bauen. Eigentlich eine Aufgabe für Ingenieure oder Maschinenbauer. Aber der Künstler möchte mit diesem Objekt ein Symbol für die Fragilität unseres Gesellschaftssystems schaffen. Das "Schwebende System" ist kein Museumsstück, sondern Mittel für eine Performance: Der Künstler wird, auf einem komfortablen Bürosessel thronend, Säcke voll Geldscheine in die Lüfter werfen, die die Scheine in kleine Papierschnitzel zerhäckseln. Eine symbolische Geldvernichtung findet statt. Das Ritual ist nicht neu: in Asien ist das Verbrennen von Geld für die Verstorbenen weit verbreitet - die Verstorbenen sollen es im Jenseits schließlich bequem haben.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 03:30 - 03:40 Uhr alpha
Kunstraum - Michael Krause: "Was bleibt"
Die Installation "Was bleibt" entstand im Rahmen der Ausstellung HABSELIGKEITEN der Archäologischen Staatssammlung München, in der Kunstwerke zeitgenössischer Künstler den Objekten früherer Epochen gegenübergestellt wurden. Michael Krause wagte in dieser Ausstellung etwas Außergewöhnliches: er besorgte sich Implantate, die bei der Verbrennung von Leichen in Krematorien "übrig" bleiben: künstliche Gelenke, Hüften, Schultern, aber auch Schrauben und Scharniere. Diese Objekte stellt er in Schaukästen aus, in denen üblicherweise antike Fundstücke zu sehen sind. "Was bleibt" ist also hier keine Frage, sondern eine Feststellung. Obwohl die ausgestellten Objekte auf den ersten Blick nichts anderes sind als gebrauchte Werkzeuge in ganz wörtlichen Sinn, vermitteln sie bei näherer Betrachtung doch tiefe und direkte Einblicke auf Fragen unserer Existenz.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Momente der Geschichte II - Die Welt des Mittelalters: Von Rittern, Burgen und Hexen

03:40 - 03:55 Uhr alpha
Kunstraum - Scheidel, Schedel, Taborda: "Amazonas"
"Der Amazonas ist in Gefahr. Die Welt weiß es seit langem. Aber was ist bedroht?" Dieser Frage widmete sich ein großes, über vier Jahre dauerndes Projekt, das anlässlich der Münchner Biennale für neues Musiktheater im Jahr 2010 zur Uraufführung gelangte. Michael Scheidl als Regisseur sowie Klaus Schedl und Tato Taborda als Komponisten wählten für dieses komplexe Thema das Musiktheater als die adäquateste Form künstlerischen Ausdrucks. Der Kunstraum-Film konzentriert sich auf zwei der insgesamt drei Teile des Musiktheaters "Amazonas". In diesen zwei Teilen werden zwei Wahrnehmungen des Themas "Amazonas" thematisiert: die erste, das ist die europäische, damit also die kolonialistische Sichtweise am Beispiel der Aufzeichnungen des englischen Entdeckers / Eroberers Sir Walter Raleigh (1552-1618). Die zweite Wahrnehmung ist die der Yanomami, des Stammes der seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden im und vom Amazonas lebt und dessen Geschichte und Lebensweise sich bis vor relativ kurzer Zeit in keinem Geschichtsbuch fand.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 03:55 - 04:10 Uhr alpha
Kunstraum - Flatz: "Eine für alle"
Die Installation "Eine für alle" von Flatz beschäftigt sich mit einem zentralen Thema unserer Gegenwart, nämlich mit unserem Verhältnis zum Islam. Die öffentliche Diskussion um den Bau neuer Minarette, um das Tragen von Burkas oder um die Frage der Beschneidung hat extremes Potenzial an Emotionalität, und Flatz versucht auf seine unverwechselbare Art, diese Emotionen zu thematisieren und zu visualisieren.
Die Aktion fand im Oktober 2012 vor dem Flatz-Museum in Dornbirn, Vorarlberg, statt. Eine Muslima wird ausgestellt. Auf den ersten Blick ein schockierendes Ereignis: Wie ein Kunsttransport wird die in eine Burka gänzlich verhüllte Frau in einem sorgsam verpackten und gesicherten Container mit einem Gabelstapler vor das Museum gefahren. Der Container wird abgestellt und sorgsam entpackt, und sichtbar wird die Unsichtbare! Die völlig verhüllte Frau, die äußerlich gar kein Zeichen von Individualität trägt, schaut wie ein Tier im Zoo auf das Publikum. Wer ist hier im Käfig, wer draußen?
"Ich habe die Muslima als meine Krankenschwester am Krankenbett kennen gelernt. Eine Muslima darf niemals in einem Raum mit einem Mann alleine sein. Ich fragte sie, ob sie dies mit ihrem Glauben vereinbaren könne, da antwortete sie: Not bricht Gebot!" sagt Flatz und erläutert im Film außerdem das Konzept und die Exponate seines Flatz-Museums, seine eigene Geschichte und sein Verhältnis zu seiner Geburtsstadt Dornbirn.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 04:10 - 04:25 Uhr alpha
Kunstraum - Flatz: "Lover"
Flatz betätigt sich sein einiger Zeit auch mit der künstlerischen Gestaltung von Innenräumen, Fassaden und baulichen Ensembles. Unscheinbare, ja hässliche Industrieanlagen aus den 1960er Jahren im Süden bzw. Osten Münchens haben sein Interesse gefunden. Bauwerken, die jeder Architekt oder Stadtplaner ohne Bedenken zum Abriss freigeben würde, verhilft Flatz zu neuer Blüte. Er zieht alle Register eines Malers, Bildhauers und Objektkünstlers und bestückt die von ihm gestalteten Räume auch mit seinen Bildern und Objekten. Der Büroraum wird zum Museum, die Theke zur Skulptur, die Empfangshalle zum Lichtobjekt.
Das Logistikzentrum eines großen Versandhauses im Münchner Osten soll nach neuesten technischen und kaufmännischen Anforderungen renoviert werden. Der Empfangsbereich wird in eine Licht- Skulptur verwandelt, die an den Film Matrix erinnert; die Fassade des Hauses erhält Binärcodes in diversen Formen, und der zentrale Empfangsbereich: einen Lover. Der Autokenner und Autofan Flatz legt einen Porsche, der auch schon Autorennen gefahren ist, wie einen echten Lover in ein gemütliches Sofa.
"Mich hat an diesen Fahrzeug neben der geilen Farbe sein fetter Arsch fasziniert", meint Flatz. "Da wusste ich sofort: Das wird ein Kunstwerk. Lange habe ich gebraucht, bis ich ein geeignetes, breites und tragfähiges Sofa gefunden habe. Und jetzt liegt er da, der Porsche, wie ein fetter Lover über seiner Alten"

04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Momente der Geschichte II - Wendepunkte - Von Chlodwig bis zum Manifest der Bauern

Samstag, 1. Oktober 2016 - 04:25 - 04:40 Uhr alpha
Kunstraum - Dietmar Tanterl: "Rot Wein Rot"
Dietmar Tanterl arbeitet mit dem abstraktesten "Material", das einem Künstler zur Verfügung steht: mit Licht. Seine Arbeiten sind keine leuchtenden oder beleuchteten Plastiken oder Installationen. Für Tanterl ist das Licht das Medium des Ausdrucks. Wie komplex diese scheinbar einfache Ausgangs-Situation ist, schildert er so:
"Für mich ist das Entscheidende, dass ein Kunstwerk immer einen Bezug zur Realität hat. Es geht nicht darum, ein Werk in den allgemeinen Raum zu stellen, sondern darum, eine Versuchsanordnung zu finden, in der eine Arbeit als Werk zu verstehen ist, sozusagen Symbolcharakter hat, aber im Grunde genommen nur exemplarisch als Experiment fungiert."
Im neu gestalteten Lenbachhaus in München kann man Dietmar Tanterls Arbeit "Rot Wein Rot" als Dauerinstallation erleben. 18 Lichtkörper, in unterschiedlicher Stückzahl, aber auf einer einzigen Ebene im Treppengang verteilt, stellen die materielle Komponente von "Rot Wein Rot" dar. Die Arbeit besteht jedoch nicht darin, unterschiedliches Licht und unterschiedliche Farben, in diesem Fall Rot und Weiß, auszustrahlen. Es geht bei diesem Werk um das Erlebnis von Raum, Zeit, Farbe und Licht. Die Kombination dieser Elemente und die dann sich abspielenden subjektiven Gedanken und Erlebnisse sind die Dinge, die Tanterl interessieren.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 04:40 - 04:55 Uhr alpha
Kunstraum - Ovis Wende: "Der Intendant"
Der Bildhauer Ovis Wende beschäftigt sich in der Installation "Der Intendant" mit dem Thema Ironie in der Bildhauerei. So banal das Thema auf den ersten Blick erscheinen mag, so schwierig ist dessen Umsetzung. Der Künstler bedient sich hier bewusst ganz klassischer Techniken: Künstlerischer Marmorgips, Büste, Stuhl, Tisch. Alles wie in der Renaissance. Aber Vorsicht: eine Büste ist nicht eine Büste! "Das wichtigste ist: es darf nicht nach Kunst aussehen! Denn wenn es nach Kunst ausschaut, ist es keine Kunst mehr! Lieber ist mir, es gleitet in die totale Muppet-Show ab! Die gängigste Art der Repräsentation bis heute immer noch die: ein Bild zu machen. Und wenn es besonders repräsentativ sein soll muss es auch noch so tun, als wär´s besonders wertvoll. Dieser Antagonismus steckt im Stuck-Marmor, den ich verwende, drin. Er ist aus billigstem Material, nämlich aus Gips, Pigment und Fischleim, also drei ganz billigen Sachen. Durch Veredeln werden diese Materialien aber so aufgemöbelt, dass sie teuer erscheinen! Und darauf kommt es mir an!" sagt Wende.
Die Installation "Der Intendant" ist ein Skulpturen-Ensemble, das aus fünf Marmorbüsten besteht. Sie thronen auf einem Tisch, und ihnen gegenüber steht jeweils ein Stuhl. Setzt sich ein Zuschauer auf diesen Stuhl, beginnt die gegenüber liegende Büste, mit ihm zu sprechen. "Was mich interessiert, sind Sitzungen, in denen offiziell um ein gutes Programm gerungen wird. in Wirklichkeit jedoch Machtkämpfe stattfinden", meint Ovis Wende. Intendant, Regisseur, Dramaturg, sowie Gewerkschaftsvertreterin und Choreografin streiten sich mit fiktiven Zuschauern und transportieren auf ironische Weise den tagtäglich stattfindenden Sitzungswahnsinn.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 05:00 - 05:25 Uhr arte
Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse - Der Frühling, 1482, Sandro Botticelli
2015

Samstag, 1. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Island Paradise

Samstag, 1. Oktober 2016 - 05:45 - 06:30 Uhr Phoenix
Goldpyramiden im Inkareich
2008

Samstag, 1. Oktober 2016 - 06:30 - 07:15 Uhr Phoenix
Vermächtnis der Steppenkrieger - Rätselhafte Spiralspuren im Ural
2010
Mitten in der weiten Steppenlandschaft des Urals, dem Gebirgszug zwischen Europa und Asien, fanden
Wissenschaftler Spuren einer bronzezeitlichen Hochkultur: Sie zeugen von mehr als 4000 Jahre alten Siedlungen.
Besonders spektakulär ist ihr spiralförmiger Aufbau – wie bei der Stadt Arkaim. Sie wurde von ihren Bewohnern aus
bisher unbekannten Gründen verlassen und vollständig niedergebrannt.

Samstag, 1. Oktober 2016 - 09:35 - 09:50 Uhr 3sat
Aufregend aufragend - Türme in Wien

Samstag, 1. Oktober 2016 - 10:30 - 10:45 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 11 - Martin Leuthold - Textildesigner

Samstag, 1. Oktober 2016 - 10:45 - 11:30 Uhr SF1
Die Geschichte der Schönheit (1/2) - Die Suche nach der Schönheitsformel

Samstag, 1. Oktober 2016 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 1. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Valley Waterfall

Samstag, 1. Oktober 2016 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Prag (Tschechische Republik) - Eine Reise durch die Geschichte

Samstag, 1. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Weltwunder Cheops-Pyramide - Denkmal für die Ewigkeit

Samstag, 1. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus mit acht Bauherren

Samstag, 1. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr Phoenix
Jahrhundertprojekt Museumsinsel - Der Mann, der Nofretete verschenkte - James Simon, der vergessene Mäzen

Sonntag, 2. Oktober 2016

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 00:00 - 00:45 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Johan Amos Comenius
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 00:45 - 01:30 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Jean-Jacques Rousseau
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 01:30 - 02:10 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Johann Heinrich Pestalozzi
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 02:10 - 02:55 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Johann Gottfried Herder
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Fashion Weekend
Sonntag, 2. Oktober 2016 - 02:25 - 03:25 Uhr arte
Was ist Haute Couture?

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 02:55 - 03:40 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Johann Wolfgang von Goethe
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 03:40 - 04:25 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Wilhelm von Humboldt
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 03:45 - 04:30 Uhr Phoenix
Weltwunder Cheops-Pyramide - Denkmal für die Ewigkeit
2014

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 04:30 - 05:15 Uhr Phoenix
Jahrhundertprojekt Museumsinsel - Der Mann, der Nofretete verschenkte - James Simon, der vergessene Mäzen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Sunlight in the Shadows

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 06:00 - 07:00 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Ilha de Mocambique - Portugals Sprungbrett nach Indien

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 06:45 - 07:30 Uhr SWR
Vom Jugendstil zur Moderne - Die Architektur des 20. Jahrhunderts
Von nichts sind die Menschen so unentrinnbar umgeben wie von Architektur. Die Straßen und Plätze, die Gebäude, die Wohnungen ... alles Architektur. Sie beeinflusst vermutlich das alltägliche Leben noch viel stärker als Musik, Literatur oder Malerei. Die Qualität von Architektur ist daher von direkter und existentieller Bedeutung für die Menschheit. Die Architektur des 20. Jahrhunderts entstand nicht von heute auf morgen. Sie unterlag einer fließenden Entwicklung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand ein Stil als besonders prägend im Vordergrund, der Jugendstil. Im Zentrum von Brüssel wird 1903 das Kaufhaus Wauquez gebaut. Das Gebäude ist Ausdruck einer Sehnsucht die zu Beginn des Jahrhunderts von vielen Menschen geteilt wird, zurück zur Natur, zum Ursprünglichen. Durch das weit gespannte Glasdach durchdringt das Licht das ganze Haus das nur wenige tragende Zwischenwände hat. Es ist eine, für die damalige Zeit, kühne Architektur die Bewegung in die erstarrten Formen bringt. "Warum sollte ein Architekt nicht ebenso kühn und ebenso unabhängig sein wie andere Künstler?" Diese Frage beantwortet sich der Architekt Victor Horta selbst. Der "Art Nouveau", der "Jugendstil" wird von ihm in Vollkommenheit verwirklicht.

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 07:00 - 08:00 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 07:30 - 08:15 Uhr Phoenix
Jahrhundertprojekt Museumsinsel - Der Mann, der Nofretete verschenkte - James Simon, der vergessene Mäzen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Jean Dubuffet: Glückliches Land

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 09:10 - 09:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Tatort Eulau - Das Rätsel der 13 Skelette

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 09:55 - 10:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Tod am Keltenhof Der Fürst vom Glauberg

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 10:40 - 11:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Herr der Himmelsscheibe Der Jahrtausendfund von Nebra

Fashion Weekend
Sonntag, 2. Oktober 2016 - 11:25 - 11:45 Uhr arte
Das kleine Schwarze

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 12:00 - 12:30 Uhr 3sat
Horst Janssen - "Ich bin die Gnade Gottes"
1982
Ausnahmekünstler, Lebemensch, Exzentriker und Egomane: Zu Lebzeiten wurde der Zeichner und Grafiker Horst Janssen als "Jahrhunderterscheinung" gefeiert. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten Grafiker, Zeichner, Lithografen, Plakatkünstler und Buchillustratoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Film kommen Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter Janssens zu Wort. Verena Janssen war in den 1960er Jahren mit dem Künstler verheiratet. Sie schildert erste Erfolge dank improvisierter Ausstellungen in der eigenen Wohnung. Lamme Janssen, Tochter aus erster Ehe, wuchs in Kanada auf und lernte den Vater erst als junge Frau kennen. Heute verwaltet sie seinen Nachlass. Schwägerin Isabella von Bethmann-Hollweg, Janssens Mitschülerin an der Kunstschule, berichtet aus den Anfangsjahren. Dierk Lemcke, ein langjähriger Freund und Begleiter, ist Inhaber des St. Gertrude-Verlags: Er gab rund 200 Janssen-Bücher heraus und stellte dem Künstler im Verlagsgebäude ein Atelier zur Verfügung. Pablo Picassos Tochter Maya freundete sich nach einer Ausstellung in der Pariser Galerie Berggruen mit Janssen an und zählt bis heute zu seinen leidenschaftlichsten Fans. Mit Hans-Ulrich Klose, dem ehemaligen Ersten Bürgermeister Hamburgs, verband Janssen eine künstlerische Freundschaft - die beiden zeichneten zusammen. Und Henning Voscherau engagierte sich als Erster Bürgermeister der Hansestadt in den späten achtziger Jahren für die Einrichtung eines Janssen-Museums. Sie alle zeichnen das Bild eines äußerst vielseitig kreativen Künstlers, großen Unterhalters und sensiblen, oftmals unberechenbaren Menschen. Horst Janssen starb 1995. Er hinterließ ein riesiges Werk, das rund 14 000 Zeichnungen, 3000 Radierungen, Hunderte von Aquarellen, Holzschnitten, Lithografien, Flugblättern, Plakaten und etliche Bildbände umfasst, sowie zahlreiche Bücher.

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Autumn Exhibition

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Rudolf Wachter: "Ast im Baum"

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Prag (Tschechische Republik) - Eine Reise durch die Geschichte

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 16:40 - 17:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 17:20 - 18:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Fashion Weekend
Sonntag, 2. Oktober 2016 - 17:30 - 18:20 Uhr arte
Jean Paul Gaultier - Couture für die Chorus Line
2016

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 18:05 - 18:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr 3sat
Museums-Check mit Markus Brock - Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Weltwunder Cheops-Pyramide - Denkmal für die Ewigkeit

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 19:15 - 20:00 Uhr Phoenix
Jahrhundertprojekt Museumsinsel - Der Mann, der Nofretete verschenkte - James Simon, der vergessene Mäzen

Sonntag, 2. Oktober 2016 - 20:15 - 21:45 Uhr HR
Schätze der Menschheit in Hessen - Eine Reise zum Welterbe

Fashion Weekend
Sonntag, 2. Oktober 2016 - 21:55 - 22:50 Uhr arte
Paris Couture (1945-1968)
2016

Fashion Weekend
Sonntag, 2. Oktober 2016 - 22:50 - 23:15 Uhr arte
Das kleine Schwarze

Montag, 3. Oktober 2016

Montag, 3. Oktober 2016 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
ZDF-History - Bilder, die Geschichte machten

Montag, 3. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
ZDF-History - Die sieben Weltwunder

Montag, 3. Oktober 2016 - 04:00 - 04:45 Uhr ZDF
Terra X - Superbauten 2 - Wettlauf zum Himmel

Montag, 3. Oktober 2016 - 05:30 - 06:10 Uhr Phoenix
Hatschepsut - Die Frau auf dem Pharaonenthron

Montag, 3. Oktober 2016 - 06:10 - 06:50 Uhr Phoenix
Tutanchamun - Das Geheimnis des Pharao
1999

Montag, 3. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Splendor of a snowy winter

Montag, 3. Oktober 2016 - 06:40 - 07:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Montag, 3. Oktober 2016 - 06:50 - 07:30 Uhr Phoenix
Magische Monumente - Kolossale Bauten aus Stein
2003
Sie gehören zu den eindrucksvollsten Monumenten der Menschheit: die Pyramiden von Gizeh, die Statuen der Osterinsel, die Steinpfeiler von Stonehenge und die heilige Inkastadt Machu Picchu.

Montag, 3. Oktober 2016 - 07:20 - 08:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Montag, 3. Oktober 2016 - 08:05 - 08:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Montag, 3. Oktober 2016 - 08:15 - 09:00 Uhr ZDF info
Videospiele - Revolution einer Generation

Montag, 3. Oktober 2016 - 08:55 - 09:58 Uhr Servus TV
Pompeji - Die verlorene Stadt
2016
Pompeji ist eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten der Welt. Der Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus führte zu ihrem Untergang. Für die Archäologen bietet die Stadt ein Fenster in eine andere Welt: die Antike. Über 250 Jahre lang haben Historiker und Archäologen sich durch Asche- und Bimsteinschichten hindurchgekämpft, um die Rätsel dieser römischen Stadt aufzuklären. Doch nun läuft den Wissenschaftlern die Zeit davon. Pompeji verfällt und ein weiterer Vulkanausbruch scheint nicht unwahrscheinlich. Die Dokumentation rekonstruiert das Leben im antiken Pompeji, schildert aber auch den Kampf der Wissenschaftler gegen die Zeit.

Montag, 3. Oktober 2016 - 12:00 - 12:30 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Majestic Peaks

Montag, 3. Oktober 2016 - 16:45 - 18:00 Uhr Phoenix
Der preußische Garten - Berlin und Brandenburg
2014

Dienstag, 4. Oktober 2016

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Forest River

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 05:15 - 06:00 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Wächter von Bamburgh Castle

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Wikinger von Island

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Tote im Kloster

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 07:00 - 07:15 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Welche Rolle spielte die Kirche?

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 07:15 - 07:30 Uhr SWR
Das Mittelalter-Experiment - Was war los beim Konstanzer Konzil?

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Monticello, USA - Die konkrete Utopie

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 13:45 - 14:00 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Handel, Handwerk, Marktgeschehen

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Staatsdiener

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Frankreich

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen, Folge 1
2012
In Berlin haben Kollegen von Matthias Wemhoff einen vergessenen Schatz entdeckt: Bei Aushubarbeiten zu einer neuen U-Bahnstation stießen Bauarbeiter auf die Mauern des ersten Berliner Rathauses, erbaut vor über 700 Jahren. Auf der Schwäbischen Alb ist man seit einiger Zeit einer Sensation auf der Spur: der Entstehung der modernen Kunst. Mit 40.000 Jahren sind die gefundenen Skulpturen aus Elfenbein älter als die berühmten Höhlenzeichnungen in Südfrankreich: eine Frauenfigur mit übergroßen Brüsten, ein Mammut und ein Mischwesen aus Löwe und Mensch - was aber bedeuten diese Funde für das Wissen über diese Zeit?

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen, Folge 2
2012
Auf seiner Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, entdeckt Wemhoff nicht nur Deutschlands einzige achteckige Burg, die zwei eitle Raubritter berühmt machte, sondern erzählt auch von der abenteuerlichen Ausgrabung der heute weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Eines der spannendsten Rätsel für Archäologen ist der Mord an einer Familie vor 4500

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr HR
Vorsicht zerbrechlich! - Glaskunst aus Taunusstein

Dienstag, 4. Oktober 2016 - 23:00 - 23:30 Uhr ZDF
Leschs Kosmos - Fremdgesteuert: Wie Computer unser Denken übernehmen

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Golden Glow of Morning

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 00:45 - 01:30 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 1

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 01:30 - 02:15 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 2

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 01:55 - 02:40 Uhr HR
Vorsicht zerbrechlich! - Glaskunst aus Taunusstein

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
ZDF-History - Deutschland - Deine Werbung

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 03:25 - 04:05 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Frankreich

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 05:15 - 06:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 06:00 - 06:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 06:05 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Frankreich

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Handel, Handwerk, Marktgeschehen

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 06:15 - 07:15 Uhr ZDF info
Schöne neue Welt - Wie Silicon Valley unsere Zukunft bestimmt

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Staatsdiener

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 07:00 - 07:30 Uhr Phoenix
Von deutschen Kaisern - Aachen und Speyer
2007
Über 1.100 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Auf den Ruinen einer römischen Therme ließ er seine Pfalzkapelle errichten. Dieser achtseitige Zentralbau mit seinem sechzehnseitigen Umgang bildet den Kern des heutigen Doms. Karl verdeutlichte mit der Kirche seinen Machtanspruch, Erbe des Römischen Reiches zu sein. Der Dom zu Speyer, einst das größte Bauwerk der christlichen Welt, ist ein eindrucksvolles Monument romanischer Baukunst, ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Vorstellungen, die bedeutendste Hinterlassenschaft der Salier.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 07:30 - 08:15 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 1

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Berliner Moderne, Deutschland - Neues Bauen
2003
Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin - die älteste entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen. Es geht hier weniger um die Anerkennung kühner Bauästhetik, als um die Würdigung einer Idee. Der Idee des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Nicht Geld zu machen mit Mieteinnahmen, sondern Wohnraum, Lebensraum für die vielen zu schaffen, die sich in den Hinterhöfen drängten, das war der Gedanke. Der sozialdemokratische Gedanke schlechthin. Die älteste der Siedlungen, Bruno Tauts Gartenstadt, ist nicht zufällig aus bunten Häusern erbaut: Licht, Luft, Pflanzen, Farbe - Bedingungen des Glücks. In den Jahren der Weimarer Republik wurden die Siedlungen größer, städtischer, auch monumentaler. Aber immer hielten sie sich an den Gedanken eines "durchgrünten" städtischen Raums. Gleichzeitig bestimmten konsequente Funktionalität, Reihung, Sachlichkeit die Architektur des Neuen Bauens. So entstanden, vor allem in der "Weißen Stadt" in Berlin Reinickendorf, Gebäudekomplexe von großer Überzeugungskraft und zeitloser Modernität. Gleichzeitig jedoch, spätestens in der "Ring-Siedlung" Siemensstadt, einer modernen "Stadtlandschaft", kündigt sich die Entwicklung der Nachkriegsjahre an: An ihrem Ende wird die Trabantenstadt stehen, der soziale Brennpunkt.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 08:15 - 09:00 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 2

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 12 - Vito Noto - Industrial Designer
Industrial Design, schwere Textilmaschinen, Geräte für das Medizinallabor, Waschmaschinen für Hotelküchen sind Vito Notos Domäne. Sein Credo: «Design heisst Vorausdenken». Dazu gehört, dass er die Bedürfnisse seiner Kundschaft erkennt und langlebige Produkte entwickelt, die den Launen der Mode standhalten.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 13:15 - 14:00 Uhr ZDF info
ZDF-History - Deutschland - Deine Werbung

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Griechenland

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 17:00 - 18:00 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 17:00 - 18:00 Uhr ZDF info
Schöne neue Welt - Wie Silicon Valley unsere Zukunft bestimmt

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 17:25 - 18:20 Uhr arte
Mona Lisa ist weg!
2013
Am 21. August 1911 verschwand Leonardo da Vincis Porträt der "Mona Lisa" aus dem Salon Carré des Pariser Louvre und blieb fast zweieinhalb Jahre lang unauffindbar. Der Diebstahl des berühmten Gemäldes machte weltweit Schlagzeilen. Die französische Polizei war ratlos und ermittelte in alle erdenklichen Richtungen. Sogar der Künstler Pablo Picasso wurde befragt. Zwar fanden sich bei ihm mehrere aus dem Louvre gestohlene Skulpturen, doch mit dem Diebstahl der "Mona Lisa" hatte er nichts zu tun. Nach langen erfolglosen Ermittlungen fanden sich die Pariser schließlich damit ab, dass sie da Vincis Meisterwerk wohl nie wiedersehen würden. Dabei versteckte der Dieb seine Beute quasi unter ihren Augen im 10. Pariser Arrondissement. Zwei Jahre später, im Dezember 1913, brachte der italienische Arbeiter Vincenzo Peruggia das Gemälde nach Florenz. Er hatte dem Kunsthändler Alfredo Geri geschrieben, er wolle das Bild nach Italien bringen, weil seiner Ansicht nach alle im Louvre aufbewahrten italienischen Werke von Napoleon gestohlen worden seien. Daraufhin forderte Geri Peruggia auf, ihm die "Mona Lisa" zu bringen. Als der Dieb das Werk übergab, wurde er festgenommen. Das Wiederauftauchen des Meisterwerks erregte noch größeres Aufsehen als seinerzeit der Diebstahl. Die "Mona Lisa" wurde in Florenz, Rom und Mailand ausgestellt und dann an den Louvre zurückgegeben.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 1

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 19:15 - 20:00 Uhr Phoenix
Deutschlands Supergrabungen Teil 2

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 21:35 - 22:25 Uhr arte
Schwarz ist eine Farbe - Die Ausgrenzung afroamerikanischer Künstler
2016
Mehr als 150 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei in den USA hat das Museum of Modern Art in New York einen afroamerikanischen Kurator eingestellt, um eine klaffende Lücke zu schließen: das Fehlen afroamerikanischer Kunstwerke in seiner Sammlung. Über ein Jahrhundert nach Erfindung des Ausdrucks "Color Line" - jener Linie, die Schwarz von Weiß trennte - muss die Segregation, die die schwarze Kunst aus den amerikanischen Museen fernhielt und an den Rand des Kunstmarkts drängte, nun ein definitives Ende finden. Doch der Weg dahin war nicht leicht. In "Schwarz ist eine Farbe" schildern Regisseur Jacques Goldstein und Autor Daniel Soutif mithilfe von Kunstwerken, Künstlern, Kunsthistorikern, Sammlern und Galeristen das lange Ringen afroamerikanischen Künstler um Anerkennung, zeitgleich zur Bürgerrechtsbewegung in den USA. Wie konnten sich diese Künstler ein neues Selbstverständnis aufbauen und das Image hinter sich lassen, das in einer Gesellschaft der Rassentrennung so lange von den diskriminierenden Blicken der Weißen geprägt gewesen war? ARTE strahlt die Sendung anlässlich der Ausstellungseröffnung von "The Color Line" im Pariser Museum Quai Branly aus. Zur Würdigung des Reichtums und der Diversität afroamerikanischer Kunst werden hier ab dem 4. Oktober 2016 über 200 Werke, von der Abschaffung der Sklaverei bis heute, präsentiert.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Kurt Petz: "Das letzte Abendmahl"
Inspiriert vom berühmten Gemälde Leonardo da Vincis befasst sich der Maler und Aktionskünstler Kurt Petz mit dem Thema "Abendmahl". Die Idee dazu lieferten ihm Bauarbeiter auf einer benachbarten Baustelle, die sich mit Baubrettern eine Sitzgarnitur zusammengestellt hatten. Kurt Petz kauft ihnen diese kurzerhand ab - und schnitzt in die Bretter die Namen von Jesus und den zwölf Aposteln. "In Prinzip mache ich Tischkarten", meint der Künstler. Dabei hinterfragt er das Thema sehr sensibel. "Man fühlt sich durch die Arbeit gefordert: Wo würde ich sitzen? Wagt man es, sich einfach hinzusetzen und Brotzeit zu machen? Kann man das? Was passiert in einem Menschen? Wo sind die Hemmungen?"
Doch nicht nur das religiöse Thema Abendmahl, sondern auch das Thema Schmerz spielt in den Arbeiten von Kurt Petz eine wichtige Rolle. "Nessos Jacket" ist ein Sakko, das statt mit Manschettenknöpfen mit Tabletten und einer Vielzahl von Thermometern versehen ist. Antibiotikum dient Kurt Petz als Malfarbe. Mit dieser direkten Art, Materialien des Alltags künstlerisch zu verwenden, schafft der Künstler einen unmittelbaren Zugang zu tiefen emotionalen Sphären unserer Existenz.

Mittwoch, 5. Oktober 2016 - 22:00 - 22:45 Uhr alpha
Unter dem Hammer der Nazis - Die geheimen Akten des Adolph W.
2014
Im März 2013 werden im Keller des Münchner Auktionshauses Neumeister 44 Versteigerungskataloge von 1936 bis 1944 gefunden. Darin enthalten sind handschriftliche Anmerkungen des Auktionators Adolf Weinmüller zu über 33.000 versteigerten Objekten. Katrin Stoll, die Inhaberin des Auktionshauses Neumeister, ahnt: "Wir haben eine Leiche im Keller gefunden." Sie trifft eine mutige Entscheidung und lässt die Geschichte des eigenen Unternehmens aufarbeiten, um herauszufinden, wie tief Adolf Weinmüller in den Kunstraub der Nazis verstrickt war.
Eine spannende Spurensuche beginnt. Der größte und brutalste Kunsträuber der Geschichte ist Adolf Hitler, kein Kunstwerk ist vor dem Zugriff des Diktators sicher. Jüdische Kunsthändler müssen Deutschland fluchtartig verlassen - einer davon ist Siegfried Lämmle. Heute leben seine Nachkommen in den USA. Die Hoffnung, etwas von der gestohlenen Kunst wiederzubekommen, haben sie vor vielen Jahren aufgegeben. Einer der letzten sogenannten Monuments Men ist Harry Ettlinger. Die alliierte Sondereinheit ist einzigartig in der Geschichte. Ihr Auftrag: Sie sollen die Raubkunst der Nazis aufspüren und ihren rechtmäßigen Besitzern übergeben. 70 Jahre später erfahren die Nachkommen der jüdischen Opfer, auch die Enkelin Siegfried Lämmles, erstmals von dem gesamten Umfang des Raubes. Mithilfe der Weinmüller-Akten gibt es nun wieder die Hoffnung, von dem Gestohlenen etwas zurückzubekommen.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Fisherman's Trail

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 03:00 - 03:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Tatort Eulau - Das Rätsel der 13 Skelette

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 03:45 - 04:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Tod am Keltenhof - Der Fürst vom Glauberg

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 05:25 - 06:10 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 06:10 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Griechenland

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, USA - Der Klang der Freiheit

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Kurt Petz: "Das letzte Abendmahl"

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Alexanders Griechenland

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 17:30 - 18:20 Uhr arte
Der Schreiber im Alten Ägypten
2013
Die Zeichenkunst besaß im Alten Ägypten eine enorme Bedeutung. Mit Feder oder Pinsel angefertigte Umrisszeichnungen bildeten die Grundlage aller bildlichen Darstellungen während der Pharaonenzeit, seien es die von Gemälden, Flachreliefs, Statuen und sogar der Architektur. Selbst die ägyptische Schrift bestand ausschließlich aus Bildern. Die Zeichenkunst wurde in Ägypten fast drei Jahrtausende lang nach genau festgelegten Regeln ausgeübt. Von Sakkara über das Tal der Könige bis zu den umfangreichen Sammlungen europäischer Museen gibt die Dokumentation von Bernard George Einblick in die schönsten Werke, deren Entstehung sowie deren religiöse und magische Bedeutung, die in der ägyptischen Zivilisation eine so wesentliche Rolle spielte.

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr SWR
Wohnen mit Holz

Freitag, 7. Oktober 2016

Freitag, 7. Oktober 2016 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Krieger von Janakkala

Freitag, 7. Oktober 2016 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Freitag, 7. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Château Gaillard

Freitag, 7. Oktober 2016 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Conwy Castle

Freitag, 7. Oktober 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Freitag, 7. Oktober 2016 - 05:30 - 06:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Krak des Chevaliers

Freitag, 7. Oktober 2016 - 06:15 - 07:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Maurenfestung Gibralfaro

Freitag, 7. Oktober 2016 - 06:15 - 07:10 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Alexanders Griechenland

Freitag, 7. Oktober 2016 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Guédelon: Wir bauen uns eine Burg
2014
Das archäologische Experiment von Guédelon ist das größte seiner Art weltweit und lockt jedes Jahr 300.000 Besucher auf die Baustelle im französischen Burgund. Diese können zwar die Arbeiter am Werk betrachten, ahnen jedoch nichts von den minuziösen Recherche- und Planungsarbeiten, die der Umsetzung des Projektes vorausgingen. Ebenso verborgen bleibt die enge Zusammenarbeit zwischen Handwerkern und Forschern, die die wissenschaftliche Exaktheit des Unternehmens gewährleisten soll. Getreu der Philosophie des Learning by Doing veranschaulicht der Film wie drei wichtige Teilprojekte geplant und letztendlich fertiggestellt werden: Für die Herstellung der Keramikrohre, über die das Regenwasser in die Zisternen gelangt, wird ein Töpferofen mit einer Gesamtlänge von 17 Metern benötigt. Dafür werden die Rohre bei über 1.000 Grad Celsius gebrannt. Als Modell für die Wassermühle dienen archäologische Überreste eines Exemplars, das in Thervay im Jura gefunden wurde. Das Guédelon-Team konnte zusammen mit dem französischen Archäologieinstitut Inrap einen mittelalterlichen Hydraulikmechanismus nachbauen. Für die Burgkapelle wiederum müssen einige sehr komplexe Elemente wie das Weihwasserbecken, der Altar und ein gotisches Fenster per Hand hergestellt werden. Ein wichtiger Bestandteil der Mission ist nicht nur die Vergangenheit wiederzuentdecken, sondern auch das erhaltene Wissen über ein praktisches Bildungsprojekt an die Besucher weiterzugeben. So bietet sich zugleich auch die Gelegenheit, die mittelalterlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen im 13. Jahrhundert zu entdecken.

Freitag, 7. Oktober 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 7. Oktober 2016 - 12:00 - 12:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Freitag, 7. Oktober 2016 - 12:45 - 13:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Château Gaillard

Freitag, 7. Oktober 2016 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Conwy Castle

Freitag, 7. Oktober 2016 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Freitag, 7. Oktober 2016 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Krak des Chevaliers

Freitag, 7. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Azteken

Freitag, 7. Oktober 2016 - 16:30 - 17:15 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Krieger von Janakkala

Freitag, 7. Oktober 2016 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Kurt Petz: "Das letzte Abendmahl"

Freitag, 7. Oktober 2016 - 17:30 - 18:20 Uhr arte
Das Rätsel der gefälschten Mumie

Freitag, 7. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
Tempel der Menschenopfer - Chavín de Huantár
2016

Samstag, 8. Oktober 2016

Samstag, 8. Oktober 2016 - 00:00 - 00:45 Uhr ZDF info
Mythos Stonehenge - Im Zeichen der Sonne

Samstag, 8. Oktober 2016 - 00:30 - 01:15 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Friedrich Schleiermacher
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 01:15 - 01:55 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Johann Friedrich Herbart
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 01:55 - 02:40 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Friedrich Wilhelm August Fröbel
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 02:40 - 03:25 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Georg Michael Kerschensteiner
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Der Tod des Pharao

Samstag, 8. Oktober 2016 - 03:25 - 04:10 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Maria Montessori
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Die Schätze des Pharao

Samstag, 8. Oktober 2016 - 04:10 - 04:55 Uhr alpha
Stationen der Pädagogik - Wilhelm August Flitner
Walter Flemmer im Gespräch mit Professor Günther Dohmen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Das Menschenopfer der Inka

Samstag, 8. Oktober 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Der ermordete Pharao

Fashion Weekend
Samstag, 8. Oktober 2016 - 05:00 - 05:25 Uhr arte
Das kleine Schwarze

Samstag, 8. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - A Warm Winter

Samstag, 8. Oktober 2016 - 05:45 - 06:25 Uhr Phoenix
Stumme Zeugen - Rätsel der Archäologie

Samstag, 8. Oktober 2016 - 06:00 - 06:15 Uhr SWR
Bauberufe des Mittelalters - Der Weg des Steins

Samstag, 8. Oktober 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr SWR
Bauberufe des Mittelalters - Berufe im Wald

Samstag, 8. Oktober 2016 - 06:30 - 06:45 Uhr SWR
Bauberufe des Mittelalters - Die Zulieferer

Samstag, 8. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr SWR
Die Burg im Mittelalter

Samstag, 8. Oktober 2016 - 07:55 - 08:50 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Samstag, 8. Oktober 2016 - 09:10 - 09:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Tatort Eulau - Das Rätsel der 13 Skelette

Samstag, 8. Oktober 2016 - 09:55 - 10:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Tod am Keltenhof - Der Fürst vom Glauberg

Samstag, 8. Oktober 2016 - 10:40 - 11:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Herr der Himmelsscheibe - Der Jahrtausendfund von Nebra

Samstag, 8. Oktober 2016 - 15:05 - 15:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Samstag, 8. Oktober 2016 - 15:50 - 16:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Samstag, 8. Oktober 2016 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 8. Oktober 2016 - 16:35 - 17:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Samstag, 8. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Toward Day's End

Samstag, 8. Oktober 2016 - 18:35 - 19:10 Uhr Servus TV
Fast vergessen - Handwerkliches Erbe - Hutmacherei Reiter

Samstag, 8. Oktober 2016 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Telc (Tschechische Republik) - Wo Häuser Sonntagskleider tragen

Samstag, 8. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus auf Pfählen

Sonntag, 9. Oktober 2016

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 02:30 - 03:00 Uhr Phoenix
Böse Bauten II - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 03:50 - 04:35 Uhr n-tv
Geniale Technik - Wolkenkratzer

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Under Pastel Skies

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 05:50 - 06:15 Uhr arte
Grand'Art - Michelangelo 1/3: Skulptur
2012
Die Trilogie setzt sich mit der einzigartigen Laufbahn des schöpfungsgewaltigen Künstlers auseinander, der als Hauptvertreter der Renaissance und Wegbereiter des italienischen Manierismus gilt. Michelangelo war wie besessen vom menschlichen Körper: Zeit seines Lebens zeichnete er Menschen in allen Lebenslagen, als Jugendliche und Greise, träge oder aufständisch, mitten in einer Bewegung erstarrt oder voller dynamischer Energie. Fast alle Meisterwerke Michelangelos entstanden vor der Realisierung des berühmten Deckenfreskos in der Sixtinischen Kapelle (1508-1512): Dieser Teil der Trilogie befasst sich mit diesem Zeitraum. Obalks Kamera umkreist den "Trunkenen Bacchus" (Florenz, Palazzo del Bargello), die "Pietà" (Rom, Petersdom), den "David" (Florenz, Galleria dell'Accademia) und das Rundbild der "Madonna Doni" (Florenz, Uffizien), das einzige heute von Michelangelo bekannte Ölbild. Jedes Kunstwerk wird von einem ausgewählten Musikstück begleitet: Zu hören sind das Quintenquartett von Haydn ("Trunkener Bacchus"), die Prélude der 5. Suite für Violoncello von Johann Sebastian Bach ("Pietà"), Bachs Prélude der 4. Suite ("David") sowie die Gigue der 4. Suite . Der erste Teil der Dokumentationsreihe endet vor dem Beginn Michelangelos Schaffensperiode für den Vatikan, als Papst Julius II. den jungen Michelangelo nach Rom rief.
Die drei Dokumentationen zeigen alle großen Werke Michelangelos : die römische "Pietà" im Petersdom, den "David", das Rundbild der "Madonna Doni" in den Uffizien in Florenz, die Sixtinische Kapelle im Vatikan, der heute im Louvre ausgestellte "Sterbende Sklave", das Grabmal für Papst Julius II. in San Pietro in Vincoli, die unzähligen Aktzeichnungen und schließlich die unvollendeten Skulpturen aus seinen letzten Lebensjahren. In der dreijährigen Drehzeit sammelten Hector Obalk und sein Team mehr als 43 Stunden Rohmaterial, filmten mit Sondergenehmigungen an sonst unzugänglichen Orten insgesamt 350 seiner Werke. In der Peterskirche in Rom bauten sie ein zwölf Meter hohes Gerüst auf und filmten die "Pietà" im Profil.

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 06:15 - 06:45 Uhr arte
Grand'Art - Michelangelo 2/3
2012
Michelangelo wird 1508 von Papst Julius II. mit der Ausgestaltung der Fresken für die Sixtinische Kapelle beauftragt. Vier Jahre lang arbeitet er an dem Deckengemälde: Szenen aus der Bibel, Porträts von Propheten und Sibyllen und die weltberühmten Ignudi - männliche Akte, die anmuten wie lebende Statuen. Das Deckengemälde mit den über hundert Figuren vereint Aspekte aus Architektur, Malerei und Bildhauerei und muss deshalb als Gesamtkunstwerk verstanden werden. Dabei hat Michelangelo alles nur gemalt, nichts wurde für seine Fresken zusätzlich gebaut. Er arbeitete mit der Architektur, die er vorfand. Dass das Fresko eigentlich einen riesigen im Freien stehenden Triumphbogen darstellt, zeigt sich unter anderem daran, dass Michelangelo den obersten Vorsprung, den er mit Hilfe der Trompe-l'oeil-Technik entstehen lässt, mit blauem Himmel überspannt. Die gemalten architektonischen Elemente vermitteln dem Betrachter den Eindruck, er würde unter einem riesigen Lichtgaden wandeln.

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Koutammakou, Togo - Land der Batammariba

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Alberto Giacometti: Porträt Jean Genet

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 09:10 - 09:55 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Aufstieg
2014

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 09:55 - 10:40 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Untergang
2014

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 10:40 - 11:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Der Taj Mahal - Im Zeichen der Liebe

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 11:25 - 11:50 Uhr arte
Augenschmaus - Frida Kahlo & Diego Rivera - Stillleben mit Früchten
Kunst und Essen

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Kurt Petz: "Das letzte Abendmahl"

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Telc (Tschechische Republik) - Wo Häuser Sonntagskleider tragen

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Stonehenge - Das verborgene Reich

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 14:35 - 15:25 Uhr arte
Atlantis: Der geheime Code der Azteken

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 15:00 - 15:15 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Reichenau, Deutschland - Die Klosterinsel im Bodensee

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 15:25 - 16:20 Uhr arte
Sphinx - Die Rache des Regengottes - Untergang der Maya

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 15:30 - 16:00 Uhr BR
"Deutschland ist kein warmes Land" - Die Fotografin Sharon Back

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 16:30 - 17:00 Uhr Phoenix
Böse Bauten II - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 16:30 - 17:15 Uhr SWR
Wohnen mit Holz

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 17:05 - 18:00 Uhr arte
Bei Frida Kahlo
2010
In den 30er Jahren in Mexiko wurde das "Blaue Haus" der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) zum Treff - und Sammelpunkt linker revolutionärer Kräfte. Während sich die Konflikte in Europa zuspitzten, fanden Schriftsteller, Künstler, Intellektuelle, Mörder, Dichter und Spione in Mexiko Zuflucht. Vielen von ihnen gewährte Frida Kahlo in ihrem Geburtshaus Unterschlupf, das sie zum Schutz gegen böse Geister selbst blau angestrichen hatte. Die meiste Zeit wohnte sie dort mit ihrem flatterhaften Ehemann, dem bedeutenden mexikanischen Maler Diego Rivera. Prominente Gäste im "Blauen Haus" waren unter anderem der im Exil weilende russische Revolutionär Leo Trotzki und der französische Schriftsteller André Breton, der in Mexiko das Land des "realen Surrealismus" sah. Mit Trotzkis Ermordung begann das Ende der utopischen Hoffnungen im "Blauen Haus", dieser von Frida Kahlo beseelten Höhle, in der ihr Diego Rivera zur Seite stand. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen neben Malerei, Surrealismus und Revolution die konkreten Abenteuer, Leidenschaften, Stimmungen und Einfälle der Gäste, die durch das Haus gingen und teilweise schwer mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hatten. Frida Kahlo zählt zu den Kultfiguren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Persönlichkeit, ihre Kraft, ihr mutiger Kampf gegen die Folgen eines schweren Unfalls, Behinderung und Unglück, denen sie ausgesetzt war, und ihre spannungsgeladene Liebesbeziehung zu Diego Rivera machen sie zu einer der außerordentlichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst. Die poetisch-makabre "Inszenierung" ihres Lebens hat stark dazu beigetragen, ihren Ruhm weit über die mexikanischen Grenzen hinauszutragen und sie zu einer Art Ikone werden zu lassen. Kürzlich wurden in einer Kammer des "Blauen Hauses" mehrere Koffer mit aufschlussreichem persönlichem Archivmaterial von Frida Kahlo entdeckt. Dank dieser Dokumente ergänzt und bereichert der Film frühere Darstellungen der Künstlerin. Das "Blaue Haus" beherbergt heute das Frida-Kahlo-Museum.

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 19:40 - 20:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Kloster St. Gallen, Schweiz

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Making History - Geschichte mal anders: Stonehenge
2013
Stonehenge ist weltberühmt - und gibt bis heute Rätsel auf. Das soll sich ändern: "Making History", präsentiert von Jeff Douglas, versucht das Geheimnis der Steine zu lüften. Vor 4 000 Jahren stand Stonehenge im Zentrum des Lebens von Südengland. Doch diese Welt ist für immer verschwunden. Wenn man diese Welt ernsthaft verstehen will, muss sie irgendwie zurückgeholt werden - mit Spezialeffekten und modernen Animationen. Von Stonehenge bis zu den Nasca-Linien - magische Orte, die Rätsel aufgeben.

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 23:00 - 23:45 Uhr alpha
Bauen für Preußen - Karl Friedrich Schinkel
Zum 175. Todestag von Karl Friedrich Schinkel, 2006
Anlässlich seines 225. Geburtstages würdigt die Dokumentation Karl Friedrich Schinkel und sein umfangreiches Werk und dessen kulturpolitische Bedeutung. Spannend und unterhaltsam beleuchtet sie die verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit: Schinkel, der kreative Architekt und Künstler, der treu sorgende Familienvater und hoch geehrte Bürger und der pflichtbewusste preußische Baubeamte.
Ein Porträt des Baumeisters und Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781-1841). Schinkels Vorstellung vom preußischen Arkadien prägt noch heute die Kulturlandschaft Berlin-Brandenburgs. Als preußischer Oberbaudirektor nahm Schinkel Einfluss auf alle Großbauten, die in der Region ab 1815 bis zu seinem Tode im Jahr 1841 errichtet wurden. Nach seinen eigenen Entwürfen entstanden u.a. das Alte Museum in Berlin, die Friedrichswerdersche Kirche und die Neue Wache, das Schloss Babelsberg, Schloss Glienicke und Schloss Charlottenhof und die Nikolaikirche in Potsdam. Schinkels Lebenswerk als Architekt, Städteplaner, Maler und Bühnenbildner machte ihn zum bedeutendsten Künstler des deutschen Klassizismus.

Sonntag, 9. Oktober 2016 - 23:45 - 00:30 Uhr ZDF info
Stonehenge - Das verborgene Reich

Montag, 10. Oktober 2016

Montag, 10. Oktober 2016 - 01:00 - 01:45 Uhr Phoenix
Making History - Geschichte mal anders: Stonehenge

Montag, 10. Oktober 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Stonehenge - Das verborgene Reich

Montag, 10. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Golden Rays of Sunlight

Montag, 10. Oktober 2016 - 06:05 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Azteken

Montag, 10. Oktober 2016 - 07:45 - 08:30 Uhr Phoenix
Making History - Geschichte mal anders: Stonehenge

Montag, 10. Oktober 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Kloster St. Gallen, Schweiz

Montag, 10. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Perser

Montag, 10. Oktober 2016 - 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Making History - Geschichte mal anders: Stonehenge

Montag, 10. Oktober 2016 - 18:45 - 19:30 Uhr ZDF info
Vergangene Welten - Die Kamasutra-Tempel

Dienstag, 11. Oktober 2016

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - The Magic of Fall

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 05:15 - 05:55 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Aufstieg

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 05:55 - 06:40 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Untergang

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 06:05 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Perser

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Altstadt von Havanna, Kuba

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 13:45 - 14:00 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Gassen, Ghettos, Baubetrieb

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Musik für Gott und die Welt

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Byzantiner

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 16:45 - 17:00 Uhr Das Erste
Bilder gegen Vorurteile - Die Fotografin Sharon Back

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 17:15 - 18:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 18:00 - 18:45 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Das Geheimnis der großen Pyramide

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Dienstag, 11. Oktober 2016 - 23:15 - 00:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 00:00 - 00:45 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Glacier Lake

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 03:10 - 03:50 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Byzantiner

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 06:05 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Die Byzantiner

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Gassen, Ghettos, Baubetrieb

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 06:35 - 07:00 Uhr arte
Die Spur der Steine - Der fränkische Händler
2013

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Musik für Gott und die Welt

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 07:00 - 07:30 Uhr Phoenix
Böse Bauten II - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Meisterwerk Asamkirche

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Santo Domingo, Dominikanische Republik - Die Stadt des Christoph Columbus

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 09:25 - 10:55 Uhr arte
Pompeji, in Stein verewigt
Pompeji ist einer der spektakulärsten Ausgrabungsorte der Welt. Er befindet sich im Schatten des Vesuvs, dessen Ausbruch 79 nach Christus dem regen Leben in der römischen Stadt ein grausames Ende bereitete und sie zugleich für die Nachwelt konservierte. Die freigelegten Gebäude und Abdrücke menschlicher Körper sind eine unglaubliche und in ihrer Art einmalige Informationsquelle über das Leben in der Antike. In Begleitung von passionierten Experten und mit Hilfe moderner Techniken zeigt die Dokumentation die jüngsten Entdeckungen, die im Rahmen des Großprojekts Pompeji über die Stadt und die Menschen, die sie vor rund 2.000 Jahren bewohnten, gemacht werden konnten. Die Dokumentation führt hinein in die verbotene Stadt, zu der normalerweise weder Besucher noch Kamerateams Zugang haben, und veranschaulicht vor Ort die bahnbrechende Arbeit der interdisziplinären Forscherteams. Dank der wissenschaftlichen Untersuchung der berühmten Gipsabgüsse von Pompeji konnte endlich eine klarere Vorstellung davon gewonnen werden, wie das Leben in der Stadt vor ihrer Zerstörung aussah. Seit der Entdeckung der antiken Stadt faszinieren die Innovationen und Einrichtungen der Römer, die dort zu finden sind: öffentliche Bäder, Arenen, in denen Gladiatorenkämpfe abgehalten wurden, Foren, Tempel und vieles mehr. Doch viele dieser außergewöhnlichen Gebäude befinden sich in einem derartigen Zerfallszustand, dass sie nicht betreten werden dürfen. Das Filmteam bekam für die Dreharbeiten exklusiv Zugang.

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 11:20 - 11:35 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 13 - Esther Brinkmann - Schmuckgestalterin
2005
Im Bereich der Schmuckgestaltung gehört Esther Brinkmann zur Avantgarde: «Schmuck kann Ausdruck unserer Sicht der Welt sein - der heutigen Welt und vielleicht auch der zukünftigen», sagt Esther Brinkmann. Dabei setzt sie verschiedenste Materialien ein, überrascht mit auffälligen Formen. «Ein Schmuckstück muss spürbar sein», schreibt Esther Brinkmann. «Sonst braucht es keinen Schmuck von mir. Ich habe mit meinem Werk den Anspruch, da zu sein.» Unter ihrer Leitung avancierte die Hochschule für Gestaltung in Genf zu einer der wichtigsten Ausbildungsstätten für Schmuckgestaltung in Europa.

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Italiens Renaissance

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Mantua, Italien - Die ideale Stadt der Renaissance

Mittwoch, 12. Oktober 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Cornel Franz, Klaus Schedel, Philipp Kolb: "Unter Wasser"
Die drei Künstler wagen eines der ausgefallensten Experimente, das man sich denken kann: Sie realisieren eine Unter-Wasser-Oper im Dantebad in München. Ein schier aussichtsloses Unterfangen, das aber allen Widrigkeiten zum Trotz zustande kommt und auf lebhaftes Interesse stößt. Das Publikum muss vor der Aufführung allerdings zunächst einen Taucher-Schnellkurs besuchen...
"Das Thema Freiheit ist ja keine absolute Größe. Freiheit ist ja immer gesellschaftlich definiert. Freiheit unter Wasser ist erst einmal durch das andere Element, das Wasser eben, definiert. Die Bewegungsfreiheit wird stark eingeschränkt, aber man kann unter Wasser auch wiederum ganz andere Arten von Freiheit entdecken." Cornel Franz)
"Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie Schall in verschiedenen Stoffen klingt, und sind beim Wasser stehen geblieben. Wasser hat eine unglaubliche Akustik, im Wasser ist der Schall vier Mal so schnell wie in der Luft, man kann ihn im Becken also nicht mehr orten. Daher geht das Gehirn dazu über, den Schall im Kopf selbst zu lokalisieren." Philipp Kolb
"Das Absenken der Bühne vor der Vorstellung ist ein ganz existenzielles Moment, denn da wird dem Zuschauer ganz direkt die Freiheit zum Atmen geraubt". Klaus Schedel
"Ich habe nichts gesehen (weil ich kurzsichtig bin), habe nichts gehört (weil es zu stark geblubbert hat), aber es war toll." (Zuschauer)

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - The Old Weathered Barn

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 06:05 - 07:00 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Italiens Renaissance

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Die gebaute Utopie: Das Münchner Olympiastadion

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - San Juan de Puerto Rico, USA - Spaniens Bollwerk in der Karibik

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Guédelon: Wir bauen uns eine Burg

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Cornel Franz, Klaus Schedel, Philipp Kolb: "Unter Wasser"

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Rom(1/2)

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 20:05 - 21:00 Uhr SF1
Hannes Schmid - Von einem, der auszog, die Welt zu verändern
2016
Mit knapp 20 Jahren wanderte der gelernte Elektriker nach Südafrika aus und begann, als Fotograf zu arbeiten. Seine unbändige Neugier, sein Mut und sein unvergleichlicher Optimismus führten ihn dabei an Orte, die noch kein Weisser zuvor betreten hatte. In Papua-Neuguinea traf er auf die Dani und Lani, einen Volksstamm, der den rituellen Kannibalismus pflegt. Die Begegnung kostete ihn beinahe das Leben. Zurück in der Zivilisation vertauschte er den Busch mit der Bühne. Zwar fotografierte er keine Häuptlinge und Krieger mehr, dafür aber die Magier und Anführer der Pop- und Rockgemeinde. Er war mit den Grössten der 1970er und 80er-Jahre unterwegs: AC/DC, Queen, Abba, Rolling Stones, Iron Maiden, Bob Marley und viele mehr. Das Archiv Schmids ist ein Who's who der Rockgeschichte. Nach acht Jahren hatte Schmid genug, liess alles hinter sich und brach auf zu neuen Ufern. Als Modefotograf holte er die Models aus den Studios heraus, und mit dem Marlboro Man schuf er eine der bekanntesten Werbe-Ikonen. Daneben realisierte er zahlreiche Reportagen und widmet sich heute auch der Malerei. Seine Fotografien und Ölbilder sind rund um den Globus in renommierten Galerien und Kunsthäusern zu sehen, Längst ist der Name des Toggenburgers in der internationalen Kunstszene ein Begriff. Ende der 90er-Jahre hat Schmid geheiratet und wurde bald darauf Vater von zwei Kindern. Die Geburt seiner Kinder habe ihn verändert, sagt Schmid. Er, der auf seinen Reisen mehr als genug Elend und Armut gesehen hatte, konnte nicht mehr wegschauen, als er in Kambodscha auf die Slum- und Müllhaldenkinder traf. Mehrere Monate lebte er zusammen mit den Ärmsten der Armen in Phnom Penh. Er wollte helfen und begann, mit viel gutem Willen Reis, Wasser und Milchpulver zu verteilen. Die Einsicht, dass dies alles nicht nachhaltig ist, liess Schmid nicht resignieren, ganz im Gegenteil: Er entwickelte eine völlig eigene Vision von Hilfe. Mit seinem Projekt «Smiling Gecko» begann er vor zwei Jahren mit der Planung eines ganzen Dorfes mit Modellcharakter. Dank unbändiger Schaffenskraft baute der 70-Jährige eine Farm-Community, wo Familien aus den Slums Hühner- und Schweinezucht betreiben, er baute Gästehäuser und ein Restaurant, gründete ein Transportunternehmen mit Tuk-Tuks und plant jetzt eine Textilfabrik und eine Schule.

Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 23:05 - 23:35 Uhr MDR
Der Maler Max Beckmann - Von Angesicht zu Angesicht
Max Beckmann ist einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Geboren 1884 in Leipzig, gestorben 1950 in New York. Vom 17. September 2011 bis 22. Januar 2012 widmete ihm seine Heimatstadt eine große Ausstellung unter dem Titel "Von Angesicht zu Angesicht". Sie ist Teil eines Großprojektes, das mit Basel und Frankfurt/Main drei Werkschauen umfasst und Max Beckmann in großem Stil feiert. Dieses künstlerische Ereignis war Anlass für einen filmischen Lebenslauf, dessen Anfänge in Sachsen und Thüringen liegen. Ein schlechter Schüler war Beckmann, doch früh schon mit Neigungen zur Kunst. Aus dem Jahr 1897 ist ein erstes Selbstbildnis überliefert. Da war er 13. Selbstporträts machen einen großen Teil des Oevres Beckmanns aus. Porträts, darunter viele Selbstbildnisse, standen daher im Zentrum der Leipziger Ausstellung. Sein ganzes Leben lang ist Beckmann auf der Suche nach sich selbst. "Das Ich ist das verschleiertste Geheimnis der Welt", sagte er 1938. Beckmanns Kunst war konkret, ausdrucksstark, kompromisslos, aber auch widersprüchlich und immer am Nerv des 20. Jahrhunderts. Der Film zeichnet den Lebensweg des Malers, kehrt an dessen wichtigste Stationen zurück, zitiert ihn in seinen Briefen und Tagebuchaufzeichnungen. Die vielen Fotos, die überliefert sind, konfrontiert der Film mit seinen malerischen Selbstporträts und sucht die Antwort auf die Frage, wer dieser Mensch und Maler Beckmann war, was ihn antrieb und trieb in einem ruhelosen Leben in einer schonungslosen Zeit.

Freitag, 14. Oktober 2016

Freitag, 14. Oktober 2016 - 01:45 - 02:35 Uhr SF1
Hannes Schmid - Von einem, der auszog, die Welt zu verändern

Freitag, 14. Oktober 2016 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
Tempel der Menschenopfer - Chavín de Huantár

Freitag, 14. Oktober 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Mythos Stonehenge - Im Zeichen der Sonne

Freitag, 14. Oktober 2016 - 06:15 - 07:00 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Der Tod des Pharao

Freitag, 14. Oktober 2016 - 06:20 - 07:10 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Rom(1/2)

Freitag, 14. Oktober 2016 - 07:00 - 07:45 Uhr ZDF info
Die Akte Tutanchamun - Die Schätze des Pharao

Freitag, 14. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Wer bin ich? Das ewige Rätsel um den Bamberger Reiter

Freitag, 14. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Willemstad, Niederländische Antillen - Klein Amsterdam in der Karibik

Freitag, 14. Oktober 2016 - 09:25 - 10:20 Uhr arte
Mona Lisa ist weg!

Freitag, 14. Oktober 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 14. Oktober 2016 - 11:15 - 12:15 Uhr SF1
Hannes Schmid - Von einem, der auszog, die Welt zu verändern

Freitag, 14. Oktober 2016 - 12:00 - 12:45 Uhr ZDF info
Tempel der Menschenopfer - Chavín de Huantár

Freitag, 14. Oktober 2016 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Rom(2/2)

Freitag, 14. Oktober 2016 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Cornel Franz, Klaus Schedel, Philipp Kolb: "Unter Wasser"

Freitag, 14. Oktober 2016 - 17:30 - 18:25 arte
Sphinx - Die Rache des Regengottes - Untergang der Maya

Freitag, 14. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr n-tv
Hermann Nitsch - Orgien, Mysterien und Malerei
Vor allem durch seine umstrittene Aktionskunst ist er bekannt geworden: Hermann Nitsch zog mit seinem Orgien-Mysterien-Theater weltweite Aufmerksamkeit auf sich. n-tv Kunstexperte Wolfram Kons hat den Künstler besucht und sieht, wie die berühmten Schüttbilder von Nitsch entstehen. Im Interview erklärt er, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute für die Kunstwelt ist und wie man problemlos an eine gewaltige Menge Blut kommt.

Freitag, 14. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr SWR
Handwerkskunst! - Wie man einen Anzug schneidert

Samstag, 15. Oktober 2016

Samstag, 15. Oktober 2016 - 04:10 - 04:55 Uhr SWR
Handwerkskunst! - Wie man einen Anzug schneidert

Samstag, 15. Oktober 2016 - 04:15 - 05:45 Uh Phoenix
Ägyptens zehn größte Geheimnisse

Samstag, 15. Oktober 2016 - 05:00 - 05:30 Uhr arte
Augenschmaus - Frida Kahlo & Diego Rivera - Stillleben mit Früchten
Kunst und Essen

Samstag, 15. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Deep Forest Falls

Samstag, 15. Oktober 2016 - 09:15 - 10:00 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Aufstieg

Samstag, 15. Oktober 2016 - 09:30 - 10:00 Uhr n-tv
Hermann Nitsch - Orgien, Mysterien und Malerei

Samstag, 15. Oktober 2016 - 09:35 - 09:40 Uhr 3sat
Begnadet für das Schöne - Österreichs UNESCO Weltkulturerbe - Historisches Zentrum von Wien

Samstag, 15. Oktober 2016 - 10:00 - 10:40 Uhr ZDF neo
Angkor Wat - Kambodschas vergessene Stadt - Der Untergang

Samstag, 15. Oktober 2016 - 10:05 - 10:35 Uhr 3sat
Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium - Großunternehmen Weltkulturerbe

Samstag, 15. Oktober 2016 - 10:40 - 11:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Der Taj Mahal - Im Zeichen der Liebe

Samstag, 15. Oktober 2016 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 15. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Falls in the Glen

Samstag, 15. Oktober 2016 - 18:35 - 19:10 Uhr Servus TV
Fast vergessen - Die Hutmacherin

Samstag, 15. Oktober 2016 - 18:45 - 19:30 Uhr ZDF info
Britanniens Burgen: Ruinen der Romantik

Samstag, 15. Oktober 2016 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Haus Tugendhat (Tschechische Republik) - Leben im Kunstwerk

Samstag, 15. Oktober 2016 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF info
Mysterien des Mittelalters - Der Ritter von St. Bees

Samstag, 15. Oktober 2016 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Das Mittelalter im Südwesten - Die Welt der Ritter

Samstag, 15. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Hofhaus am Nordhang

Sonntag, 16. Oktober 2016

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 00:00 - 00:50 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Die griechischen Entdecker
Auf der Suche nach Alexanders vergessener Zivilisation in Zentralasien folgt David Adams den Spuren der frühesten griechischen Entdecker. Getestet wird eine neue Theorie rund um die Argonautensage: Waren das Kaspische und das Schwarze Meer einst verbunden, so dass Jason und die Argonauten ungehindert in den Osten segeln konnten? Über Russland geht die Reise schließlich weiter in die Wüste Turkmenistans, wo David Adams die Ruinen einer 4000 Jahre alten Stadt erkundet. In der sechsteiligen Dokumentarserie reist der australische Fotojournalist und Dokumentarfilmer David Adams 2.400 Kilometer auf den Spuren des legendären makedonischen Königs Alexander der Große entlang des Flusses Oxus durch Zentralasien.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 00:50 - 01:35 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Die Mutter aller Städte
Balch gilt als Wiege der iranischen Zivilisation - und als zentralasiatische Lieblingsstadt und Hauptquartier von Alexander dem Großen. Hier betreten David Adams und sein Filmteam erstmals auf ihrer Reise durch Afghanistan das Territorium der Taliban. Die Überbleibsel eines riesigen Verteidigungsnetzwerkes aus Mauern und Burgen tun sich auf - sie sind mehr als 2500 Jahre alt. Was erzählen sie von vergangenen Zivilisationen? Über ein System aus uralten Tunneln gelangt das Filmteam schließlich in ein abgelegenes Tal. Könnte dies die versunkene Stadt Balch sein?

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 01:35 - 02:25 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Alexandria am Oxus
Hat Alexander der Große tatsächlich 16 Städte in Afghanistan und Zentralasien erbaut oder war er in Wahrheit der Zerstörer einer weit älteren Zivilisation? Um das zu klären, reist David Adams durch die Weite Usbekistans und Tadschikistans. Nach der Überquerung des legendären Flusses Oxus begibt sich das Filmteam auf die Suche nach der sagenumwobenen Stadt Alexandria am Oxus in Nordafghanistan. In den Ausgrabungen entdeckt David Adams Hinweise auf die Hochzeit Alexanders mit Roxanne.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 02:25 - 03:15 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Die Stadt der Mondprinzessin
In Afghanistan sucht David Adams nach den vergessenen Städten Alexanders des Großen. Während eines Sandsturms in der Wüste erreicht das Filmteam eine abgelegene Polizeistation im Kunduz-Delta. Die Polizisten begleiten das Team in das Delta hinein, das heute von Taliban beherrscht wird. Bei einer riesigen Festung, wohl ein Hauptquartier Alexanders, machen sie eine unglaubliche Entdeckung. Mit Hilfe eines afghanischen Generals enthüllt David Adams schließlich die Legende Alexanders und der Städte.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 03:00 - 03:45 Uhr ZDF info
Britanniens Burgen: Ruinen der Romantik

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 03:15 - 04:00 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Das Land des Goldenen Vlies
Was hatte Alexander den Großen an Asien fasziniert? David Adams erkundet die immensen Reichtümer Afghanistans, die Alexander und die Griechen einst nach Asien gelockt hatten: Tief im Hindukusch, in der Provinz Badakhshan in Afghanistan, befinden sich die bekanntesten Lapislazuliminen. Der blauglänzende Schmuckstein diente schon Tutanchamun als Grabbeigabe. Doch hier hinterließen auch andere Eroberer ihre Spuren: Chinesen und Tibetaner, die einst um die Kontrolle wichtiger Handelsrouten kämpften.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 03:45 - 04:15 Uhr ZDF info
Kathedralen - Superbauten des Mittelalters
Aus 50 Millionen Kilo Stein gemeißelt, stehen einige der meisterhaften gotischen Kathedralen nun vor dem Kollaps. Um sie zu retten, macht sich ein Team aus Fachleuten auf die Spurensuche. Ingenieure, Architekten, Kunsthistoriker und Informatiker forschen nach den architektonischen Geheimnissen, die die Erbauer der Kathedralen nutzten, um hohe Türme und gläserne Wände zu errichten.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 03:45 - 04:30 Uhr Phoenix
Das Mittelalter im Südwesten - Die Welt der Ritter

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 04:00 - 04:50 Uhr alpha
Auf den Spuren Alexanders - Die Wiege der Zivilisation
Wie sah die uralte Zivilisation Afghanistans aus, noch bevor Alexander der Große das Gebiet erobert hatte? Um das herauszufinden, erkundet David Adams einen selten bereisten Landstrich: den Wakhan-Korridor im wilden afghanischen Pamir-Gebirge. David Adams versucht herauszufinden, wie es für Alexanders Armee gewesen sein muss, im schroffen Gebirge zu leben und zu kämpfen. Nach einer traditionellen kirgisischen Hochzeit geht es weiter bis zu den Ursprüngen des legendären Oxus-Flusses. Liefert eine Eishöhle möglicherweise Antworten auf die Frage nach der vergessenen Zivilisation Afghanistans?

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter's Grace

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 06:40 - 06:55 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Macau, China - Insel des Glücks

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Hügel von Tsodilo mit Felsmalereien, Botswana

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Das Mittelalter im Südwesten - Die Welt der Ritter

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Sonia Delaunay: Elektrische Prismen

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 09:15 - 10:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Expedition in die Wüste - Johann Ludwig Burckhardt

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 11:25 - 11:55 Uhr arte
René Gruau - Modezeichner mit Eleganz
2013
Seinen Namen kennen nur wenige, aber die Zeichnungen von René Gruau sind weltberühmt. René Gruau, geboren im Februar 1909 als Renato Zavagli Ricciardelli delle Caminate in Rimini in Italien, besuchte weder eine Modeschule noch absolvierte er Praktika - er gilt als ein Naturtalent. Seine Karriere begann er bereits im Alter von 14 Jahren. Von Anfang an bezauberte er sowohl sein Publikum als auch Modeschöpfer und die Presse. Er arbeitete in Frankreich, Großbritannien, Italien und in den USA. Mit Christian Dior war er gut befreundet. Als dieser 1947 den "New Look" kreierte, war René Gruau Zeichner dieser neuen Weiblichkeit: tiefer Ausschnitt, runde Schultern, schmale Taille. Außerdem illustrierte René Gruau Modelle für Schiaparelli, Fath, Balenciaga und Chanel. Führende Mode-Magazine wie "Vogue", "Elle", "Harper's Bazaar" und "Flair" buhlten um seine Illustrationen für ihre Titelseiten. Doch mit dem Tod Christian Diors im Jahr 1957 begann auch der Abschied René Gruaus von der Modeillustration. Die großen Häuser und Verlage setzten mehr und mehr auf die Fotografie, und Gruau konzentrierte sich zunehmend auf die Werbung. Seit den 70er Jahren entwarf er Theaterkostüme, zeichnete Reklameplakate und Titelblätter von Zeitschriften. Bis ins hohe Alter arbeitete er unermüdlich weiter. Mit 95 Jahren starb René Gruau im Jahr 2004 in Rom.

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Golden Morning Mist

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Cornel Franz, Klaus Schedel, Philipp Kolb: "Unter Wasser"

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Haus Tugendhat (Tschechische Republik) - Leben im Kunstwerk

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 17:05 - 18:30 Uhr arte
Hergé - Mit Tim & Struppi auf Abenteuer
2016
Georges Remi alias Hergé war ein genialer Comiczeichner, dessen Schaffen mit der Erfindung und der Anerkennung des Comics als literarische Gattung einherging. Seine Figuren "Tim & Struppi" sind heute berühmter als ihr Schöpfer. Sie sind vertraut und unergründlich zugleich und haben viele kleine Comicfans in ganz Europa dauerhaft geprägt. Die Dokumentation erzählt von der Beziehung des Comiczeichners zu seinen Kreaturen und damit auch von einem Lebenswerk, das in die Kunstgeschichte einging. Hergé litt sogar manchmal unter dem Einfluss seiner prominenten Figuren auf sein ganzes Leben. Hergé war nicht nur ein Künstler, sondern auch ein Handwerker, der die Abenteuer seiner unsterblichen Helden seit 1929 unermüdlich zu Papier brachte. "Tim, das bin ich. Er hat meine Augen, meine Lunge, meine Sinne, meine Eingeweide", sagte er einmal, um zu erklären, warum nach seinem Tod niemand die Abenteuer seiner Helden weiterführen dürfe. So glatt und umgänglich wie seine Figuren war er jedoch nicht, denn hinter Hergé steckt Georges Remi, ein komplexer und widersprüchlicher Mann. Georges Remi alias Hergé starb am 3. März 1983. "Tim & Struppi", deren letztes Abenteuer 1976 erschien, nahm er mit ins Grab

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Das Mittelalter im Südwesten - Die Welt der Ritter

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF
Terra X - Große Völker: Die Karthager

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 19:40 - 20:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Maritime Greenwich, Großbritannien - Das Herz der Seefahrt

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr SWR
Die Herren der Turmuhren - Alte Handwerkskunst in fünf Generationen

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 21:40 - 21:45 Uhr WDR
west.art Meisterwerke - Büste Karls des Großen - Domschatzkammer Aachen

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 23:30 - 23:45 Uhr alpha
Was wir noch nicht wissen - Hat Schönheit Regeln?
Der Film widmet sich zwei grundlegenden Mustern, die ausgesprochen häufig in der belebten Natur vorkommen: Der Symmetrie und dem Goldenen Schnitt.

Montag, 17. Oktober 2016

Montag, 17. Oktober 2016 - 02:25 - 02:30 Uhr Phoenix
west.art Meisterwerke - Büste Karls des Großen - Domschatzkammer Aachen

Montag, 17. Oktober 2016 - 02:35 - 03:20 Uhr ZDF
Terra X - Große Völker: Die Karthager

Montag, 17. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Das Geheimnis der großen Pyramide

Montag, 17. Oktober 2016 - 04:35 - 04:45 Uhr ZDF
zdf.formstark
kursz aus Design und Architektur

Montag, 17. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Splendor of Autumn

Montag, 17. Oktober 2016 - 06:15 - 07:10 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Rom (2/2)

Montag, 17. Oktober 2016 - 08:55 - 09:00 Uhr Phoenix
west.art Meisterwerke - Büste Karls des Großen - Domschatzkammer Aachen

Montag, 17. Oktober 2016 - 09:35 - 10:20 Uhr SWR
Handwerkskunst! - Wie man einen Anzug schneidert

Montag, 17. Oktober 2016 - 10:30 - 11:15 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Montag, 17. Oktober 2016 - 11:15 - 12:00 Uhr ZDF info
Vergangene Welten - Die Kamasutra-Tempel

Montag, 17. Oktober 2016 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Maritime Greenwich, Großbritannien Das Herz der Seefahrt

alpha-Thema: "Glas"
Montag, 17. Oktober 2016 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Natur und Technik: Glas, Keramik und Porzellan - Materialien in Natur und Technik
Schulfernsehen, Ein Beitrag zum Natur und Technik Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe, 2008
Glas, Keramik und Porzellan, uralte aber auch wieder hochaktuelle Materialien, mit denen sich die Folge von "Natur und Technik", der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt. Schon die Menschen der Vorzeit wussten um das Geheimnis, wie man aus Erde, Wasser und Feuer feste Gefäße oder Gegenstände anfertigt. Bis heute hat sich am Grundprinzip und an den Grundstoffen wenig geändert: ob keramischer Zahnersatz, Blumenvase oder Kirchenfenster, von HighTec bis zum traditionellen Handwerk, vom Kitsch zur Kunst reicht das Anwendungsspektrum der Materialien, die in der Sendung vorgestellt werden.

Montag, 17. Oktober 2016 - 16:35 - 17:00 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 1 - Titicacasee - Die Schilf-Inseln der Uros
2015
Mit einer Fläche von rund 8.300 Quadratkilometern liegt er in den Anden zwischen Peru und Bolivien - der Titicacasee. Er bietet einem der ältesten Völker dieser Region Zuflucht: dem Andenvolk der Uros. Vertrieben von Eroberern, blieben die meisten Uros in der Vergangenheit auf dem Festland. Einige von ihnen flüchteten jedoch auf künstliche Inseln im See, um einem Schicksal als Sklaven zu entgehen. Die zweieinhalb Meter dicke Schicht aus Totora, welche das "Fundament" bildet, die Anker, die das schwimmende Eiland an seinem Platz halten, sowie die Häuser werden regelmäßig erneuert. Sonst würde die Insel untergehen - mitsamt ihren Bewohnern und deren Kultur. Doch gibt das Volk erst durch die ständige Wiederholung des Auf - und Abbaus seiner Siedlung einen Sinn. So wie Sisyphos seinen Stein ständig den Berg hochrollt, müssen die sechs hier lebenden Familien regelmäßig Schilf schneiden, um ihre Insel instand zu halten. Totora, eine heimische Schilfsorte, spielt dabei eine ganz essenzielle Rolle: Es bildet den Boden der Insel, die Wände und Dächer der Häuser und dient gleichzeitig als Nahrungsmittel. Hauptnahrungsquelle der Inselbewohner bleiben jedoch der Fischfang und die Jagd auf Wildvögel. Einmal die Woche werden diese am Festland auf dem Markt gegen andere Lebensmittel und Benzin eingetauscht. Die Insel eines Tages für eine längere Zeit oder gar für immer zu verlassen, scheint den Uros noch sehr fern - auf ihrer Insel fernab der Zivilisation leben sie im Einklang mit der Natur. Der Verzicht auf Boden schafft ein ganz einzigartiges Gefühl der Freiheit.

Montag, 17. Oktober 2016 - 17:00 - 18:00 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Montag, 17. Oktober 2016 - 19:55 - 20:00 Uhr Phoenix
west.art Meisterwerke - Büste Karls des Großen - Domschatzkammer Aachen

alpha-Thema: "Glas"
Montag, 17. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Das Glasmacherland - Im böhmischen Isergebirge

Dienstag, 18. Oktober 2016

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 01:15 - 01:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Tranquil Seas

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Das Geheimnis der großen Pyramide

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 05:15 - 06:00 Uhr Phoenix
Ramses - Superstar vom Nil

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 05:30 - 06:15 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 06:00 - 07:30 Uhr Phoenix
Echnaton - Rebell auf dem Pharaonen-Thron
1999

alpha-Thema: "Glas"
Dienstag, 18. Oktober 2016 - 06:30 - 06:45 Uhr alpha
Natur und Technik: Glas, Keramik und Porzellan - Materialien in Natur und Technik
Schulfernsehen, Ein Beitrag zum Natur und Technik Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe, 2008

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Tal der Könige - Tor ins Jenseits
2003

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Aufbruch in die Moderne!, Folge 4 - Franz Marcs "Blaues Pferd I"

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Radiostation Grimeton, Schweden - Stimmen des Stroms

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 12:45 - 13:30 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Das Geheimnis der großen Pyramide

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 13:45 - 14:00 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Frauen, Fortschritt, Vorurteile

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Himmelsbühnen für die Kirchen
Den Himmel in die Kirche holen - so die Bauaufgabe des Barocks, der sich Baumeister, Maler, Handwerker mit großer Kunstfertigkeit und Ideenreichtum hingaben. Aber wie gelangt das Licht des Himmels in die Kirchen? Oder zumindest die Illusion davon? Diese Fragen beantwortet der Film unter anderem in einem Experiment: Die Straßenmalerinnen Vanessa und Lydia Hitzfeld verwandeln die optischen Tricks des Barocks in heutige Street-Art. Dabei werden die Prinzipien der optischen Täuschung (trompe d'oeil) verständlich. Auf dem Vorplatz des barocken Klosters Bad Schussenried stellen sie sich ihrer Aufgabe: die fiktive Unterwelt des Klosters auf das Pflaster zu malen.
Die Kirchen und Klöster an der Oberschwäbischen Barockstraße, wie z.B. in Bad Schussenried, sind eine Stein gewordene Manifestation der Gegenreformation. Ganz bewusst setzen die Baumeister und ihre katholischen Auftraggeber auf Prunk und Reichtum im Kirchenraum - als Antithese zum Puritanismus der bilderstürmenden Bewegung Martin Luthers. Die begeisternde Architektur mit ihren vielfältigen optischen Tricks sollte bei der Rückeroberung der Gläubigen helfen. Auch deshalb waren Bischöfe und kirchliche Würdenträger spendable Mäzene der barocken Baukunst.

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 15:15 - 15:40 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 2 - Niederlande - Die schwimmenden Häuser von IJburg
2015
Die Hälfte der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel; ein Drittel der Fläche ist mit Kanälen, Seen und Flüssen bedeckt. Seit dem Mittelalter wetteifern die Niederländer mit originellen Ideen, um dem Meer trockenes Land abzutrotzen. Allein 60 Prozent der Bevölkerung leben auf künstlich angelegten Landflächen, sogenannten Poldern - und das im am dichtesten besiedelten Land Europas. Inzwischen droht neben dem schon vorhandenen Platzmangel ein zusätzliches Unheil: Mit der Klimaerwärmung steigen der Meeresspiegel und die Pegelstände der Flüsse. Angesichts dessen sieht nicht nur der Architekt Koen Olthuis schwimmende Häuser als wohl sinnvollstes Zukunftsmodell für das Land. Acht Kilometer entfernt von Amsterdams Stadtzentrum im neuen Stadtteil IJburg, der aus künstlichen Inseln besteht, wird seit 2013 eine Siedlung aus schwimmenden Häusern gebaut. Die Architektur der Gebäude entwickelt sich rasant weiter und passt sich mit ihren Bewohnern dem Umfeld an: Statt permanent gegen das Wasser anzukämpfen, macht man es sich zum Verbündeten, lässt es ins Land eindringen und überlegt sich neue Wohnformen - ein pausenloses Experiment. Die kubisch geformten Häuser IJburgs mit ihren großen verglasten Fronten und Dachterrasse schaffen eine ganz neue Art des Wohnens, die auch den Bezug zur Freizeit verändert. Statt gegen das Wasser anzukämpfen, ist die Zeit gekommen, es aktiv mit in den Bauprozess einzubeziehen. Die schwimmenden Häuser von IJburg entwickeln sich angesichts der ständig zunehmenden Umweltveränderungen scheinbar tatsächlich zum innovativen Vorreiter für die Architektur der Zukunft.

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 15:45 - 16:30 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 16:30 - 17:15 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

alpha-Thema: "Glas"
Dienstag, 18. Oktober 2016 - 17:15 - 18:00 Uhr alpha
Das Glasmacherland - Im böhmischen Isergebirge

Dienstag, 18. Oktober 2016 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Hans-Peter Söder, Michael Heininger: "Helena At War"
Ein Buch als Gesamtkunstwerk. Der deutsche Historiker Hans-Peter Söder schreibt Gedichte in englischer Sprache über ein deutsches Thema: Die Frau im letzten Weltkrieg. Ihn interessiert der Grenzbereich zwischen Wissenschaft (als Historiker) und Kunst (als Lyriker). Was ist ein Mythos? Die Sprache wird unscharf, die Zeichnung nimmt den Faden auf: Michael Heininger ist aber kein Illustrator! Es liefert kein Bild zum Text, sondern verschafft dem Text eine neue Bedeutung. Hans-Peter Söder und Michael Heininger haben unabhängig voreinander geschrieben und gezeichnet, und in der Druckerei des Galeristen Christoph Dürr zeigen sie sich ihre Resultate gegenseitig, und das vor laufender Kamera. Überraschungen und Irritationen, dann wird das Buch gestaltet. In der Druckerei des Galeristen Christoph Dürr wird noch mit Bleisatz gearbeitet, die Walzen der Druckmaschine werden von Hand eingefärbt, das fertige Buch in Handarbeit gebunden. "Helena at war" entsteht von den Augen des Zuschauers.
"Wir wollen nicht arbeiten mit Windows seven, sondern suchen die Atmosphäre des Ateliers, der Druckerei mit Künstlern und Handwerkern." Hans-Peter Söder

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Mountain Serenity

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 04:40 - 04:45 Uhr ZDF
zdf.formstark
kurz aus Design und Architektur

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 06:15 - 06:30 Uhr alpha
Die Stadt im späten Mittelalter - Frauen, Fortschritt, Vorurteile

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Barock-Experiment - Himmelsbühnen für die Kirchen

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Der Barberinische Faun

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Jahrhunderthalle in Breslau, Polen - Zukunftsweisend

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
DESIGNsuisse, Folge 14- Lars Müller - Buchgestalter und Verleger
2005
Die Bücher von Lars Müller sind zum Fühlen und Berühren gedacht, nicht nur zum Anschauen und Lesen. Damit er wirklich die Bücher machen kann, die ihm ein Anliegen sind, gründete der 1955 in Norwegen geborene Gestalter seinen eigenen Verlag. Renommierte Künstler und Fotografen wie Annelies Strba, Balthasar Burkhard und Beat Streuli sind stolz darauf, mit Lars Müller zu arbeiten; ebenso verschiedene bekannte Architekten wie Herzog & de Meuron, Zaha Hadid und Peter Zumthor. Der Kurzfilm aus der Reihe «DESIGNsuisse» verfolgt hautnah die Entstehung der Publikation «Holocaust-Mahnmal Berlin». Der Architekt des Mahnmals, Peter Eisenman, hatte sich ausdrücklich Lars Müller als Gestalter gewünscht.

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 12:15 - 12:30 Uhr 3sat
Die Frankfurter Jahrhundertfotografen
Mit den Namen der Fotografen Haase und Fricke verbinden sich anderthalb Jahrhunderte Fotografiegeschichte. Ihre Werke dokumentieren deutsche Geschichte als lückenlose Bilderchronik. Sie fotografierten Monarchen und Minister, Theaterstars und Komponisten. Aber auch Menschen zwischen Kriegsruinen und beim Wiederaufbau. Das Königliche Fotoatelier ist 1856 in Berlin gegründet worden, ab 1890 in Frankfurt ansässig und 1999 aufgegeben worden. Der letzte Inhaber, Martin Fricke, arbeitet ehrenamtlich immer noch als Dokumentarfotograf im Auftrag der Stadt Frankfurt. Die Erinnerungen des 73-Jährigen bilden den Rahmen für eine faszinierende Zeitreise, die fast bis zu den Anfängen der Fotografie zurückreicht. Allein für Frankfurt liefern die Fricke-Arbeiten eine nahezu lückenlose Bilderchronik des 20. Jahrhunderts.

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 15:50 - 16:20 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 3 - Die Korowai - Im Urwald zuhause
2016
In Westpapua, dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea, lebt das Volk der Korowai, auch "Baummenschen" genannt, fernab der Zivilisation mitten im Regenwald. Bis 1975 blieb ihr Volk gänzlich unentdeckt. Es zählt schätzungsweise 3.000 Menschen, zersplittert in Clans mit 10 bis 20 Angehörigen. Um sich ihrer unwirtlichen Umgebung anzupassen, haben die Korowai den Urwald nicht zu ihrem Feind erklärt, sondern ihn sich zum Verbündeten gemacht. Ihre Häuser bauen sie in altüberlieferter Weise hoch oben auf Baumstämmen. Philippe Simay trifft heute einen von ihnen: Marcus. Von ihm erfährt der Philosoph alles über die enge Verbindung der Korowai mit dem Urwald, der ihnen Obdach und Schutz bietet und mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Es gibt viele Gründe, warum die Korowai ihre Häuser hoch oben in den Bäumen bauen: Nicht nur die Aussicht und die Helligkeit spielen eine Rolle, die Höhe schützt die Menschen auch vor wilden Tieren und Überschwemmungen während der Regenzeit. Egal, ob es um den Standort oder die Auswahl der Baumaterialien geht, Marcus nutzt die Vielfalt des Urwalds, um so gut wie möglich hier zu leben. Er verwendet die Blätter der Sagopalme, Buah-Holz und Lianen der Mangkok-Pflanze für den Bau seines Hauses. Sobald ein Haus verfault, baut er ein neues und zieht mit seinen Angehörigen weiter. Für das Volk der Korowai sind die ständigen Umzüge Gewohnheitssache, schließlich ist der ganze Wald ihr Zuhause. Seit einigen Jahren baut die indonesische Regierung nun neue Dörfer am Ufer des Flusses, um den Korowai das Leben außerhalb des Waldes schmackhaft zu machen - mit Erfolg! Immer mehr junge Korowai zieht es inzwischen in die Zivilisation.

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Atlantis: Der geheime Code der Azteken

alpha-Thema: "Glas"
Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Ein Haus aus Feuer und Glas
"Traumhäuser", 2015
Entdeckt hat sie der Architekt - ausgerechnet in Venedig, auf der Architektur-Biennale, im japanischen Pavillon. Er war sofort entflammt: Yakisugi, die uralte Methode der Holzveredelung durch Feuer. Der Nürnberger René Rissland nahm die Idee mit nach Hause, fest entschlossen, das daheim in Franken einmal auszuprobieren.
Yakisugi ist fast zu gut, um wahr zu sein: Ökologisch, langlebig, kostengünstig, pflegeleicht. In Japan verkohlt man seit Jahrhunderten Zedernholz für die Fassadenverkleidung. Ganz natürlich, ohne Chemie, Nachbehandlung nicht nötig. Doch die alte Tradition war lange aus der Mode gekommen, im Rest der Welt weitgehend unbekannt und wird erst jetzt langsam neu entdeckt. Wer würde das Risiko eingehen, die in Europa noch kaum erprobte Methode mit ihm zu realisieren? Mit Simone und Siegfried Ottinger fand René Rissland vom Nürnberger Architekturbüro Eyland 07 Bauherren, die aufgeschlossen und mutig genug waren, ihr Traumhaus der Feuerprobe zu unterziehen.
Doch nicht nur die Fassade des Hanghauses in Wilhermsdorf mit ihrer fast schwarzen Holzverkleidung und den starken Farbakzenten in Form von breiten Aluminium-Fensterrahmen ist ungewöhnlich. Auch das Haus selbst zeugt von hoher architektonischer Qualität. Der in das abfallende Gelände eingeschobene Baukörper scheint auf einem Glassockel zu schweben. Trotz der Hanglage ist er dank eines Aufzugs barrierefrei. Die verschiedenen Ebenen sind durch offene Treppen und einen Luftraum verbunden. Netze dienen als Absturzsicherung und sorgen gleichzeitig für große Durchlässigkeit zwischen den Stockwerken. Sichtbeton, Estrich, Glasbausteine und große Fensterfronten lassen den Innenbereich modern und puristisch wirken. Der Film zeigt nicht nur, wie es schließlich gelang, Yakisugi nach Franken zu bringen. Er präsentiert auch ein Beispiel gelungener zeitgenössischer Architektur.

Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 21:50 - 22:40 Uhr arte
Geld Macht Kunst
2016
Der Konzeptkünstler Hans-Peter Feldmann macht aus Geld Kunst. Mit bemalten Dollarnoten setzt er dem Betrieb die Pappnase auf. Und worüber keiner spricht, das demonstriert Feldmann mit einer Performance auf der Art Cologne: "Hell erstrahlen alle Mienen bei dem schönen Wort verdienen." Wer keine Ahnung von Kunst hat, nimmt sich einen Berater wie den Düsseldorfer Helge Achenbach. Sechs Jahre Gefängnis hat dieser sich eingehandelt, weil er dem Aldi-Erben Berthold Albrecht überhöhte Preisaufschläge in Rechnung gestellt hatte. 19,3 Millionen Euro hat Achenbach für seine Kunstvermittlung eingestrichen - eine Provinzposse für einen Markt, der mit ganz anderen Gewinnmargen jongliert, die nur durch strafrechtliche Ermittlungen bekannt werden. Doch welche Auswirkungen hat es auf Museen und Besucher, wenn reiche Leute viel Geld für Kunst ausgeben und sich dabei übers Ohr hauen lassen? Auktionshäuser orientieren sich an den Preisen solcher Privatdeals. Und jeder Hammerpreis hat Auswirkungen auf die Bewertung von Kunst: Steigen die Preise, erhöhen sich auch Versicherungsprämien, die öffentliche Museen nicht mehr bezahlen können. Gemälde, zum Anschauen gemalt, lagern in den Freihandelshäfen von Genf, Luxemburg oder Singapur: steuerfreie Zonen und zugleich die größten geheimen Museen der Welt. Welches Geschäft mit der Gegenwartskunst zu machen ist, das haben auch Konzernchefs der Luxusindustrie längst entdeckt. Gibt es noch einen Unterschied zwischen Kunst und Luxuswaren? Während viele Künstler und Galerien ums Überleben kämpfen, beherrscht ein kleiner, aber dominanter Teil ein System, in dem es um alles andere geht, nur nicht um Kunst.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Home Before Nightfall

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 02:50 - 02:55 Uhr ZDF
zdf.formstark
kurz aus Design und Architektur

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Albrecht Dürers Selbstbildnis im Pelzrock

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Schiffshebewerke des Canal du Centre, Belgien - Wo Schiffe Treppen steigen

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Staatsaffäre Kunsthandel
2014
Der Status antiker Kunstwerke hat sich verändert: Weit weg von der naiven Vorstellung eines gemeinsamen Menschheitserbes, werden unsere Kulturgüter von terroristischen Gruppen geplündert und von Staaten zu nationalistischen, politischen und wirtschaftlichen Zwecken instrumentalisiert. Der illegale Handel mit antiken Kulturgütern ist nach dem Drogen- und Waffenhandel der drittgrößte illegale Markt der Welt, mit einem Umsatz von jährlich mehreren Milliarden Euro. Die bei Plünderungen und Raubgrabungen erbeuteten Artefakte gelangen auch auf den regulären Markt und überschwemmen geradezu die Auktionshäuser und großen Museen. Ganze Völker werden so ihres kulturellen Erbes beraubt. Die ausgeplünderten Staaten verlangen nun die Restitution der geraubten Kunstschätze. Lange wurden ihre Forderungen einfach übergangen. Doch die Plünderungen durch den IS im Irak und in Syrien sorgten für weltweite Empörung. Wie werden die geraubten Werke "reingewaschen"!? Welche Rolle spielt der legale Handel bei diesen illegalen Geschäften? In welchem Maße finanziert dieser Handel mit Kunstschätzen den Terrorismus? Was tut die internationale Gemeinschaft dagegen? In Ermangelung eines gemeinsamen Rechts und angesichts unaufhörlich steigender Preise hat der Handel mit Objekten aus illegalen Quellen beinahe industrielle Ausmaße angenommen. Für die Forderungen der Herkunftsländer ist die UNESCO-Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970 bis heute das wichtigste Instrument gegen den illegalen Antikenhandel. Diese verpflichtet die Vertragsstaaten zur Rückgabe von unrechtmäßig angeeigneten Artefakten. Die internationale Öffentlichkeit sieht es als dringend geboten, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber sind die Regierungen dazu bereit? Von Berlin bis Peking, von Rom bis an die syrische Grenze: Beobachtungen zu einem blühenden Handel im Zentrum eines neuen ökonomischen, kulturellen und diplomatischen Konflikts.

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Hans-Peter Söder, Michael Heininger: "Helena At War"

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 13:15 - 13:30 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Mühlen von Kinderdijk Niederlande

Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 4 - Burkina Faso - Die Labyrinthstadt
2016
Das Dorf Tiébélé liegt im Grenzgebiet zwischen Burkina Faso und Ghana, 172 Kilometer südlich der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou. An der Seite von Cyril, einem der Prinzen von Tiébélé, lernt Philippe Simay hier ein Volk kennen, für das Architektur vor allem Sache der Gemeinschaft ist: die Kassena. In dem 17.000-Einwohner-Dorf befindet sich der architektonisch faszinierende Königshof: Durch seine unterschiedlich geformten Lehmhütten, die mit farbigen Motiven verziert sind, entsteht auf 1,5 Hektar Fläche ein organisches Gesamtkunstwerk mit großer Symbolik. Unterteilt ist der Hof in einzelne Gehöfte, innerhalb derer sich mehrere Haushalte befinden, die wiederum in kleine Hütten aufgeteilt sind. Doch was an ein Labyrinth erinnert, hat System: Junge, ledige Menschen bauen kleine Rundhütten, verheiratete Paare größere rechteckige Häuser. Die Bauten werden dabei um das "Mutterhaus" herum gruppiert, in dem in der Regel die Großmutter wohnt und die Schätze und Fetische der Familie hütet. Die Rohstoffe für den Hausbau stammen alle aus der Umgebung und werden recycelt. Philippe ist fasziniert von der großen familiären Solidarität, die in Tiébélé herrscht. Jeder hat teil an der Entstehung eines Hauses. Dabei gibt es eine klare Rollenverteilung: Die Männer bauen die Häuser und die Frauen bemalen sie im Anschluss. Die Wandmalereien haben dabei mehr als nur dekorativen Wert; sie dienen auch als Schutzanstrich vor Regengüssen und als Gedächtnis der Kassena. Materialien, Techniken und Gesänge bilden die Basis des sozialen Zusammenhalts der Kassena. Indem sie gemeinsam bauen, bilden sie eine Einheit - in Raum und Zeit.

alpha-Thema: "Glas"
Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 17:15 - 18:00 Uhr alpha
Ein Haus aus Feuer und Glas
"Traumhäuser", 2015

alpha-Thema: "Glas"
Donnerstag, 20. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Münchner Glaskunst erobert die Welt
2008
Seit 150 Jahren steht "Munich Glass" weltweit für Qualität, Innovation und Grandiosität. Wie es zu diesem herausragenden, internationalen Erfolg kam, zeigt erstmals der Film von Bernhard Graf am Beispiel der Entwicklungsgeschichte der Münchner Glaskunst: die Gründung der "Königlichen Glasmalereianstalt" durch die Wittelsbacher, die Privatisierung der Werkstätte unter dem bekannten Glaskünstler Max Emanuel Ainmiller und der Aufstieg zwanzig weiterer Betriebe, darunter die "Mayerische Hofkunstanstalt" und die "Bayerische Hofglasmalerei Gustav van Treeck". Bis heute arbeiten beide Firmen mit den renommiertesten Künstlern und Spitzenfotografen unserer Zeit zusammen. Überall begegnet man Brian Clarkes, Robert Mangolds, Alexander Beleschenkos und Julian Opies sensationellen Werken. Nicht nur in der bayerischen Landeshauptstadt sondern auch in Europa, Amerika und Asien reflektiert die Münchner Glaskunst das Alltagsleben in den Versicherungen und Banken, öffentlichen Plätzen und Passagen, in den U-Bahnen und Flughäfen. Neben den interessanten Arbeitsabläufen in den Glaswerkstätten verbildlicht sich diese aussergewöhnliche Vielfalt in den lebendigen Bildern der Dokumentation: Es präsentiert sich ein Zusammenspiel von Farbe, Glas und Licht.

Freitag, 21. Oktober 2016

Freitag, 21. Oktober 2016 - 04:35 - 04:45 Uhr ZDF
zdf.formstark
kurz aus Design und Architektur

Freitag, 21. Oktober 2016 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Kriegsspiele auf der Leinwand "Die Alexanderschlacht" von Albrecht Altdorfer

Freitag, 21. Oktober 2016 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Plantin-Moretus Musem in Antwerpen, Belgien - Eine Dynastie macht Druck

Freitag, 21. Oktober 2016 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Pompeji, in Stein verewigt

Freitag, 21. Oktober 2016 - 14:00 - 14:30 Uhr alpha
Nie wieder keine Ahnung! Malerei - Die Zeit

Freitag, 21. Oktober 2016 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 5 - China - Die Tulou-Rundhäuser
2015
In der Provinz Fujian im Südosten Chinas trifft Philippe auf das Volk der Hakka, die in sogenannten Tulou leben, einer Mischung aus Festungswall und bäuerlichem Gemeinschaftsbau, fast ohne Türen und Fenster. Die großen Rundgebäude haben eine lange Tradition und sind das Symbol eines gemeinschaftlichen Lebens. Philippe spricht mit Hong Jun und seiner Frau Zu Zhou und besichtigt ihr Tulou, das 140 Wohnungen umfasst. Ähnlich dem Aufbau einer Mandarine, bewohnt dort jede Familie drei Stockwerke, lebt also Wand an Wand mit einer anderen - von der ersten bis zur dritten Etage. Der Bau dieser aus Lehm und Holz bestehenden Häuser ist ein Mammutwerk, für das hundert Personen mehrere Jahre benötigen. Zur Magie der Tulou trägt auch ihre geschickte Einbettung in die natürliche Umgebung bei, die den Regeln des Feng-Shui folgt. Noch vor zehn Jahren waren die Tulou in China praktisch unbekannt und drohten, von ihren Bewohnern verlassen zu werden. Seit 2008 gehören sie wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe und werden seither durch stark zunehmenden Massentourismus wiederbelebt - doch um welchen Preis? Obwohl sich das Durchschnittseinkommen der Hakka in fünf Jahren verdoppelt hat und das Geld den Unterhalt mancher Tulou finanziert, werden diese Horte des Friedens täglich von einem lärmenden Besucherstrom überrollt. Ob die Tulou sich in einem im Eiltempo verändernden China weiter behaupten und junge Generationen zum Bleiben bewegen können, hängt davon ab, ob sie sich den modernen Ansprüchen anpassen können. Doch wie Philippe Simay herausfindet, gibt es bereits erste Rundhäuser, die diesen gerecht werden.

Freitag, 21. Oktober 2016 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Hans-Peter Söder, Michael Heininger: "Helena At War"

alpha-Thema: "Glas"
Freitag, 21. Oktober 2016 - 17:15 - 18:00 Uhr alpha
Münchner Glaskunst erobert die Welt

Freitag, 21. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr SWR
Handwerkskunst! - Wie man ein Buch bindet

Freitag, 21. Oktober 2016 - 21:17 - 22:00 Uhr Tagesschau24
Geheimakte Geschichte - Cranach, Diebe und die Stasi
Der Profiler Dr. Michael Baurmann und die Historikerin Natalie Akbari verfolgen den Weg der Altartafeln, die 2007 im westdeutschen Kunsthandel wieder auftauchten.

Samstag, 22. Oktober 2016

Samstag, 22. Oktober 2016 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Hitler privat - Das Leben des Diktators - Der Künstler

Samstag, 22. Oktober 2016 - 04:15 - 05:15 Uhr Phoenix
Morgenland und Abendland, 1/7 - Zwischen Euphrat und Tigris
2012
Vor rund 12.000 Jahren errichteten Jäger und Sammler im südostanatolischen Göbekli Tepe die ersten Bauwerke der Welt. Doch erst 2.000 Jahre später ließen sie sich dort nieder und begannen mit dem Ackerbau. Die in der Region entdeckten Relikte enthüllen ebenso wie die Ruinen von Babylon im heutigen Irak und Mari im heutigen Syrien faszinierende Geheimnisse über die ersten Städte der Welt. John Fothergill zeigt auf, dass die Ursprünge der westlichen Zivilisationen im Mittleren Osten liegen.

Samstag, 22. Oktober 2016 - 04:25 - 05:10 Uhr SWR
Handwerkskunst! - Wie man ein Buch bindet

Samstag, 22. Oktober 2016 - 05:15 - 05:45 Uhr arte
René Gruau - Modezeichner mit Eleganz

Samstag, 22. Oktober 2016 - 05:35 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Island in the Wilderness

Samstag, 22. Oktober 2016 - 06:10 - 06:55 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Samstag, 22. Oktober 2016 - 09:35 - 09:55 Uhr 3sat
Wunderwelt der Habsburger - Die neue Kunstkammer Wien
Die weltweit einzigartige Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, die über zehn Jahre hinweg aus baulichen und konservatorischen Gründen geschlossen war, wurde 2013 wiedereröffnet. 2200 Kunstobjekte finden sich auf einer Ausstellungsfläche von 2700 Quadratmetern. Das älteste Objekt ist über 1100 Jahre alt, das jüngste gerade einmal 120 Jahre. Wie präsentiert man eine so einzigartige Sammlung für ein Publikum von heute? Und wie kamen die Schätze aus Gold, Elfenbein, Bronze und Edelsteinen eigentlich nach Wien? Wer waren die findigen Kunstsammler, und wer gab die Sammlung in Auftrag? Die Dokumentation "Wunderwelt der Habsburger" beantwortet diese und andere Fragen, zeigt die Highlights der Sammlung, blickt in die Depots, zeigt die aufwendige Arbeit in den Restaurierungswerkstätten und spricht mit den kreativen Köpfen der neuen Kunstkammer.

Samstag, 22. Oktober 2016 - 10:00 - 10:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Expedition in die Wüste - Johann Ludwig Burckhardt

Samstag, 22. Oktober 2016 - 13:00 - 13:30 Uhr arte
In der Welt zuhause - Titicacasee - Die Schilf-Inseln der Uros

Samstag, 22. Oktober 2016 - 15:00 - 15:45 Uhr Phoenix
Vermessung der Welt, Folge 2 - Mit dem Geist der Zeit
2014
Im zweiten Teil beschäftigt sich Professor Brotton damit, wie Landkarten die Ängste, Zwänge und Vorurteile ihrer jeweiligen Epoche repräsentieren. So wurden die bunten Karten des Mittelalters von tiefer Religiösität inspiriert - sie weisen stets auch den Weg in den Himmel und nach Jerusalem. In den 1970er Jahren brach ein regelrechter Krieg um die Korrektheit westlicher Atlanten aus.

Samstag, 22. Oktober 2016 - 15:05 - 15:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Große Völker: Die Karthager

Samstag, 22. Oktober 2016 - 15:50 - 16:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Große Völker: Die Germanen

Samstag, 22. Oktober 2016 - 16:30 - 17:15 Uhr Phoenix
Genie und Geometrie - Stonehenge und die Vermessung der Welt
2010
Was haben Stonehenge, Speyer, Großmugl und der Wiener Stephansdom gemeinsam? Bei genauerer Betrachtung sind sie voll von erstaunlichen Beziehungen zwischen Baukunst, Geometrie und Symbolik. Die Welt der Zahlen, der Kalender und einer kosmischen Geometrie wird in dieser Dokumentation mit neuesten Forschungen und Satellitenbildern beleuchtet. Der englische Forscher und Bestseller-Autor Paul Devereux, der Wiener Archäologieprofessor Wolfgang Neubauer und der Landvermesser und Entdecker der mittelalterlichen Kirchenausrichtungen Erwin Reidinger sind einige der Experten, die zu Wort kommen.

Samstag, 22. Oktober 2016 - 16:35 - 17:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Große Völker: Die Araber

Samstag, 22. Oktober 2016 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Frozen Beauty in Vignette

Samstag, 22. Oktober 2016 - 18:35 - 19:10 Uhr Servus TV
Fast vergessen - Steinmetz Schmeiser

Samstag, 22. Oktober 2016 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Lemberg (Ukraine) - Auferstanden aus Erinnerungen

Samstag, 22. Oktober 2016 - 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus am Berg

Samstag, 22. Oktober 2016 - 21:45 - 22:40 arte
Ötzi und seine Doppelgänger
2016
Nur wenige archäologische Funde lieferten so wertvolle Hinweise auf die Lebensweise unserer Vorfahren wie Ötzi, die berühmte Mumie aus dem Neolithikum. Der "Mann aus dem Eis", der 1991 in den italienischen Alpen gefunden wurde, starb vor 5.300 Jahren durch einen Pfeil. Sein erstaunlich gut erhaltener Körper gibt Wissenschaftlern, Historikern und Archäologen wesentliche Aufschlüsse über ein entscheidendes Kapitel der Menschheitsgeschichte. Der technische Fortschritt ermöglichte nun eine weitergehende Interpretation und Analyse dieser Erkenntnisse: Der amerikanische Paläokünstler Gary Staab hat mithilfe computertomografischer Aufnahmen und einem 3D-Drucker ein 1:1-Modell der Mumie angefertigt. Die Figur aus Harz soll in einer Wanderausstellung gezeigt werden, die ab 2017 durch Kanada und die USA touren wird. Es handelt sich dabei um eine von Hand bearbeitete Rekonstruktion, die in Kooperation mit dem Cold Spring Harbor DNA Learning Center in New York entstanden ist. Experten erläutern zudem, was es mit den Tätowierungen auf sich hat, die Ötzis Körper überziehen, und informieren über die Ernährungsweise und den Gesundheitszustand des prähistorischen Jägers. Ganz neu sind die Ergebnisse einer DNA-Analyse: Der zufolge steht Ötzi genetisch den Inselbewohnern Sardiniens am nächsten. "Ötzi und seine Doppelgänger" ist eine wissenschaftliche und künstlerische Entdeckungsreise, die Ötzi-Fans und Neulinge gleichermaßen begeistern wird.

 

 

 

 

Vorschau-Splitter

23.10.2016 | 06:55 - 07:40 Uhr SWR
Die Renaissance - Aufbruch in eine neue Zeit
Renaissance - Wiedergeburt, nannte man im Nachhinein die Kulturepoche des 15. und 16. Jahrhunderts. Und die stand auch für Rückbesinnung. Eine Rückbesinnung auf die Werte der Antike. Man erhoffte sich davon ein Aufblühen der Kultur und eine reinere Sprache. Man besann sich auf den Humanismus und suchte ihn bei Dichtern und Philosophen. Auch Maler und Architekten versuchten, ihn in ihren Werken zum Ausdruck zu bringen. Die Renaissance stand aber zugleich auch für eine Zeit des Aufbruchs, ermöglicht durch bahnbrechende Erfindungen. Johannes Gutenberg zum Beispiel vollendete 1450 die Buchdrucktechnik. Sie revolutionierte das gesamte damalige Leben. Der wichtigste Drucker neben Gutenberg und der größte Verleger war Christoph Plantin. Antwerpen war Mitte des 16. Jahrhunderts von Spanien besetzt. Es war die größte Stadt nördlich der Alpen. Ein Handelsknoten mit einem florierenden Hafen. Eine Finanzmetropole und ein kulturelles Zentrum. Eine goldene Stadt. 1576 bezieht Christoph Plantin ein Haus am "Freitagsmarkt". Im ersten Buchladen des Abendlandes konnte man für Gold Bücher kaufen. Glauben und Wissen haben sich in der Officina Plantiniana in Antwerpen immer vermischt. Druckerei und Verlag in Antwerpen wurden zum Treffpunkt der europäischen Geisteselite. Die Familie Plantin-Moretus verfügte bald über eine Bibliothek von rund 25.000 Werken, Hunderte von Handschriften, die sie als wertvolle Faksimile Ausgaben nachdruckten. Die Renaissance hat viele Genies hervor gebracht. Beispielsweise das uneheliche Kind einer arabischen Sklavin: Leonardo da Vinci. Er begann seine Karriere mit einer Goldschmiede-Lehre. Als er 30 Jahre alt war, wurde er von den Medici an den Mailänder Herzog empfohlen. Dort präsentierte er sich als Militärtechniker, Ingenieur, Architekt, Maler und Bildhauer. Eingesetzt wurde er aber vor allem als Regisseur rauschender Feste. Seine vielen Notizbücher füllte er sozusagen im Nebenjob mit den berühmten Skizzen von Kriegs - und Flugmaschinen. Da Vinci begnügte sich nicht mit der herkömmliche Ausbildung. Er betrieb das Studium an der Natur. Über religiöse Tabus setzte er sich einfach hinweg, er sezierte Dutzende von Leichen. Schon damals schrieb Giorgio Vasari in einer Biografie: "Wohin er den Geist auch lenkte, verhalf ihm seine Begabung, die schwierigsten Dinge mit Leichtigkeit zur Vollendung zu bringen."

23.10.2016 | 09:25 - 09:50 Uhr SWR
Max Liebermann und die französischen Impressionisten
2013
Die Sendung begibt sich auf die spannende Spurensuche nach dem Künstler Max Liebermann: Wo kann man heute Werke von ihm sehen? Wie ist der junge deutsche Maler einst in Paris aufgenommen worden? Und welche neuen Erkenntnisse gibt es heute über diesen ganz besonderen Kunstaustausch zwischen Berlin und Paris um 1900? Erstmals vollzieht eine Dokumentation anhand von bisher unbekanntem Archivmaterial den aufregenden Weg nach, den der Visionär Max Liebermann (1847-1935) nahm, um die Kunst des Impressionismus in Deutschland bekannt zu machen: So öffnen die Nachfahren des legendären französischen Kunsthändlers Paul Durand-Ruel ihre Archive, um Briefe und Dokumente zu zeigen, die belegen, wie schwierig es um 1900 war, die Kunst des Impressionismus zu etablieren. Zuvor noch nie gezeigte Unterlagen aus den Archiven der Nationalen Museen im Louvre vermitteln einen Eindruck davon, was es bedeutete, um 1900 ein Kunstwerk eines deutschen Malers für ein französisches Museum anzukaufen. Leidenschaftlich diskutieren noch heute Kunstwissenschaftler vor den Werken Max Liebermanns über dessen Malweise. Mit lupennaher Untersuchung der Bilder kann der Zuschauer Schritt für Schritt die Entwicklung des Künstlers vom Realisten zum Impressionisten nachvollziehen. Der Farbauftrag, die Lichtführung in den Bildern Liebermanns sowie in den Werken seiner französischen Maler-Kollegen wird plastisch und anschaulich gezeigt. Martin Faass, Direktor der Liebermann-Villa am Wannsee und Kurator der 2013 dort stattfindenden Ausstellung "Liebermann und Frankreich", zeigt dem "Jungen Freundeskreis", wie sehr sich der Berliner Künstler an den französischen Impressionisten orientiert hat. Einzigartiges, hochwertiges Filmmaterial vom Beginn des letzten Jahrhunderts gewährt einen ungewöhnlichen Einblick in das Leben des deutschen Malers Max Liebermann, der eine starke und faszinierende Persönlichkeit war: Liebermann trotzte selbstbewusst dem konservativen Kunstverständnis Kaiser Wilhelms II. und setzte sich entschieden gegen dessen Kulturpolitik durch. Die Bedeutung Liebermanns für den kulturellen Dialog zwischen Paris und Berlin kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

23.10.2016 | 09:50 - 10:35 Uhr SWR
Picasso - Sein Erbe
Er war vermutlich der eifrigste Käufer von südfranzösischen Schlössern, der ruheloseste Verführer der Frauen - und der größte Maler des 20. Jahrhunderts! Pablo Picasso zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Durch einen beispiellosen Zugang zu Familienarchiven und Exklusivinterviews mit Familienangehörigen werden in diesem Film neue Einblicke in Picassos Kunst und in sein Familienleben ermöglicht. Den Autoren Hugues Nancy und Olivier Widmaier Picasso gelingt durch die Verbindung von Picassos Privatleben mit den jeweiligen Schaffensperioden ein sehr persönliches Porträt über den Künstler. Aus der Picasso-Familie haben sich in dieser Geschlossenheit erstmalig seine frühere Lebensgefährtin Francoise Gilot sowie die Kinder Maya Widmaier-Picasso, Claude Ruiz-Picasso und der Enkel Bernard Ruiz-Picasso für Interviews zur Verfügung gestellt. Mit ihrer Hilfe sowie durch Interviews mit engen Freunden gelingt es dem Film, das Rätsel Picassos zumindest teilweise zu entschlüsseln.

23.10.2016 | 10:30 - 11:15 Uhr Phoenix
Genie und Geometrie - Stonehenge und die Vermessung der Welt

23.10.2016 | 10:35 - 11:25 Uhr SWR
Sylvette - Das Modell Picassos
2014
Die Dokumentation beleuchtet erstmals die Rolle von Sylvette David für das Werk Picassos. Die 19-jährige Schönheit war 1954 vier Monate lang die Muse des Ausnahmekünstlers und half ihm über eine persönliche Krise hinweg. Sylvette David lebt heute in Südengland und berichtet von der einmaligen Begegnung mit dem Jahrhundertgenie. Im Frühling 1954 wird Pablo Picasso im südfranzösischen Töpferdorf Vallauris auf die junge Sylvette aufmerksam. Ihr Verlobter Tobias Jellinek, ein britischer Möbeldesigner, hatte sein Atelier gleich neben dem von Picasso bezogen. Der berühmte Maler beobachtet die Frau, die sich an den Nachmittagen auf der Terrasse der schlichten Werkstatt aufhält, und zeichnet sie zunächst heimlich. Als er sie eines Tages darum bittet, ihm fortan Modell zu stehen, nickt sie stumm. In den folgenden Wochen malt Picasso über 50 Porträts in einer erstaunlichen Vielzahl von Stilen, von realistisch bis kubistisch. Picasso befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einer persönlichen Krise. Seine damalige Lebensgefährtin Françoise Gilot hat ihn kurz zuvor verlassen und ist mit den gemeinsamen Kindern Claude und Paloma nach Paris gezogen. Zeitzeugen aus Vallauris - wie der Fotograf André Villers oder der Töpfer Dominique Sassi - erinnern sich an diese Monate. Parallel erzählt die Dokumentation auch die Ankaufsgeschichte des berühmtesten Sylvette-Bildes. Das Gemälde "Sylvette, 3. Mai 1954" wird bereits 1955 von der Bremer Kunsthalle erworben. Wie es auf spektakuläre Weise von Frankreich nach Deutschland kommt und wie ein junger Bremer Kunsthändler das Bild bei dem berühmten Pariser Kunsthändler Kahnweiler erwirbt, ist zuvor noch nie filmisch dokumentiert worden.

23.10.2016 | 11:10 - 11:30 Uhr n-tv
Hermann Nitsch - Orgien, Mysterien und Malerei

23.10.2016 | 11:25 - 11:55 Uhr arte
Baukunst - Hoffnung nach der Katastrophe - Das Haus für alle von Rikuzentakata
2013
Im Jahr 2012 wurde im japanischen Küstenstädtchen Rikuzentakata ein Gemeindehaus eingeweiht, das auf Initiative von Architekten als "Minna no ie" entstanden ist. Es ist Teil einer Serie partizipatorisch entwickelter Bauten, die den Bewohnern der durch Tsunami und Erdbeben verwüsteten Tohoku-Region als Gemeinschaftseinrichtungen und Begegnungsstätten dienen sollen. Das Projekt, das in nur fünf Monaten realisiert wurde, erhielt auf der Biennale in Venedig 2012 den Goldenen Löwen. Ein Beispiel für Hilfsbereitschaft und Solidarität nach verheerenden Naturereignissen, oder - wie der Filmtitel besagt - für "Hoffnung nach der Katastrophe". Nach dem Erdbeben in Japan im März 2011 rief ein Architektenkollektiv unter der Leitung von Toyo Ito das Projekt "Ein Haus für alle" ins Leben, das es sich zum Ziel setzte, Gemeinschaftseinrichtungen und Begegnungsstätten für die Einwohner der zerstörten Städte zu schaffen. Die drei jungen Architekten Sou Fujimoto, Kumiko Inui und Akihisa Hirata bauten ein solches Haus in der Küstenstadt Rikuzentakata, die von dem Tsunami im Anschluss an das Erdbeben besonders schwer betroffen war. Sie schufen ein Gebäude mit Spitzdach und säulenartig in den Himmel aufragenden Baumstämmen aus dem zerstörten Wald. Die Tragglieder wirken wie archaische Säulen und erinnern an die monumentalen Holzpfeiler japanischer Shinto-Schreine. Die Außenmauern werden von einer Treppen - bzw. Terrassenanlage spiralförmig umfangen. Der Bau gibt den Blick auf die vernichtete Stadt frei, von der wenig mehr als das Straßenraster erhalten ist. Das Haus wurde in sechs Monaten entworfen und in fünf Monaten gebaut. Das Projekt, das bei der Architekturbiennale 2012 in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, ist ein Beispiel für Hilfsbereitschaft und Solidarität nach verheerenden Naturereignissen, oder - wie der Filmtitel besagt - für "Hoffnung nach der Katastrophe".

23.10.2016 | 13:45 - 15:15 Uhr SWR
Das Weltkulturerbe im Südwesten

23.10.2016 | 15:15 - 16:00 Uhr BR
Schöner Wohnen für Alle - München Neuperlach
2015
Die Planer sind begeistert, Kritiker und Münchner irritiert: Neuperlach, der Münchner Stadtteil vom Reißbrett, polarisiert seit seiner Grundsteinlegung. Rund 50 Jahre später taucht Filmautorin Carina Bauer für die Dokumentation "Schöner Wohnen für Alle" in den Alltag von Münchens erster und einziger Satellitenstadt ein. Wie lebt es sich in dem steingewordenen Utopia, das einmal für die Radikalität der 60er-Jahre stand? Wie urteilt heute die Fachwelt über die in Neuperlach verwirklichte Vision vom menschenwürdigen, sozialen Wohnen? Antwort darauf geben "Ureinwohner" wie Christl Magnus und Werner Krappweis, die mit ihren Familien als eine der ersten in die neue Trabantenstadt zogen - angelockt von den praktischen Grundrissen der Wohnungen und der familienfreundlichen Infrastruktur. Tilos Balak hingegen wurde in den 80er-Jahren hier geboren und erlebte als Jugendlicher, wie das Viertel als vermeintlicher sozialer Brennpunkt immer öfter in die Schlagzeilen geriet. Drei Neuperlacher, für die hier ihre Heimat ist. Doch das Negativimage belastet den Stadtteil bis heute. Aus Sicht von Architekten und Städtebauern wie Professorin Sophie Wolfrum sowie dem Architekturkritiker Gerhard Matzig ist Neuperlach bis heute das für München unverzichtbare große Wohnungsreservoir - mit einem Manko: Die Retortenstadt hat immer noch kein zu Ende gebautes Zentrum.

23.10.2016 | 17:00 - 18:30 Uhr 3sat
Klimt
Spielfilm, Raúl Ruiz, 2005
Wien, 1918. Auf dem Sterbebett erhält der Maler Gustav Klimt Besuch von dem jungen Künstler Egon Schiele. In dessen Gesellschaft lässt Klimt noch einmal die wichtigsten Stationen seiner Karriere vor dem geistigen Auge Revue passieren: Bei der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 erhält er eine Goldmedaille für sein Gemälde "Philosophie". Durch den Filmpionier Georges Méliès lernt er in Frankreich die Schauspielerin Lea de Castro kennen, von der Klimt auf Anhieb zutiefst fasziniert ist. Die beiden beginnen eine Affäre, wobei sie während ihres Liebesspiels heimlich von Herzog Octave, Leas Gönner, beobachtet werden. Zugleich fühlt Klimt sich von einem mysteriösen österreichischen "Staatssekretär" verfolgt, den jedoch nur er selbst zu sehen scheint. Zurück in Wien, pflegt Klimt ein Künstlerleben zwischen Kaffeehaus und Atelier. Sein Alltag ist geprägt von intellektuellen Reflexionen und Diskussionen über Leben, Liebe und Kunst. Und von den Frauen: Klimt hat zahlreiche Affären - und Kinder mit diversen Damen. Seine engste Freundin aber ist die Modemacherin Emilie Flöge, die ihm Modelle für seine Gemälde vermittelt und ihm beisteht, als er mit seinen erotischen Bildern einen Skandal auslöst. Frauen und ihre erotische Ausstrahlung, so scheint es, beherrschen Klimts Leben. Am Ende, im Moment seines Todes, sieht man ihn in seiner Fantasie mit den beiden Gefährtinnen, die Leben und Werk am stärksten geprägt haben: Emilie und Lea.

23.10.2016 | 17:35 - 18:25 Uhr arte
Das sinnliche Buch
2016
Das hochwertig gedruckte Buch ist ein Gesamtkunstwerk, das Faszinierende ist neben dem Inhalt auch die Form, die Farbe, die Illustration, die Typographie, die Bilder, das Papier - es ist die Gestaltung von Büchern, die liebevollen Details, die die Leidenschaft groß und das Buch zu einem sinnlichen Erlebnis werden lassen. Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Aspekte der Gestaltung von Büchern. Bekannte Buchmacher wie die holländische Buchgestalterin Irma Boom, der Göttinger Verleger und Drucker Gerhard Steidl, der britische Cover Artist Jon Gray, der Pariser Verleger Gérard Berréby, der Hamburger Buch - und Mediengestalter Rainer Groothuis und der französische Zeichner, Autor und Illustrator Bernard Granger alias Blexbolex bieten einen Einblick in ihre Arbeit und zeigen, welchen zentralen Anteil die gestalterischen Details an unserer Liebe zum Buch haben. Es ist eine außergewöhnliche Reise durch das Universum der Buchkunst und der Buchgestaltung, die zeigt, dass das Buch auch die digitale Revolution überleben wird.

23.10.2016 | 22:15 - 22:40 Uhr alpha
Die Farbe im Licht - Sonia und Robert Delaunay
2010
Porträt des französischen Malers Robert Delaunay und seiner späteren Frau, der russisch-französischen Malerin und Designerin Sonia Delaunay-Terk, beide geboren im Jahre 1885. Die Film zeigt die Form- und Farbverwandtschaften an originalen Schauplätzen, die Robert Delaunay zu seinen Eiffeltürmen, Passagen und Fensterbildern und Sonia zu ihren Simultanbildern und Stoffentwürfen inspirierten. Darüber hinaus wird der Fortschrittsglaube des frühen 20. Jahrhunderts in Europa thematisiert.

23.10.2016 | 22:20 - 23:35 Uhr arte
Robert Doisneau - Fotograf, Humanist, Freund
2015
Clémentine Deroudilles sehr persönliches Porträt zeigt einen Mann und Künstler, bei dem es keine Trennung zwischen Beruf und Familienleben gab und der der Welt ein einzigartiges Oeuvre hinterließ. Robert Doisneau begann 1929 beruflich zu fotografieren, ein Jahr nach Abschluss seines Studiums an der Ecole Estienne in Paris mit einem Diplom für Lithografie und Gravur. Seine erste Fotoreportage wurde 1932 gedruckt. 1934 wurde er Werksfotograf bei den Renault-Werken in Boulogne-Billancourt, gab diese Anstellung aber 1939 auf, um freiberuflich zu arbeiten. Den internationalen Durchbruch bescherte Doisneau seine weltberühmte Fotografie "Der Kuss", die ein Liebespaar vor dem Pariser Rathaus zeigt. Entstanden war die Arbeit für das Magazin "Life", das ihn 1950 mit dem Thema "Liebe in Paris" beauftragte. Während des Zweiten Weltkriegs diente er ein Jahr in der Armee und war Fotograf der Résistance, der die Besetzung und Befreiung von Paris dokumentierte. Von 1949 bis 1952 arbeitete er als Modefotograf für "Vogue", aber auch für weitere Magazine und Illustrierte wie "Life" oder "Paris Match". Es entstanden Porträts bekannter Persönlichkeiten wie Pablo Picasso, Fernand Léger oder Georges Braque. Doisneaus Fotografien bannen eine versunkene Welt in Schwarzweiß auf Zelluloid. Er begeisterte sich aber auch für Farbfotografie. So entstand eine Reihe über neue Architektur in den modernen Pariser Vorstadtsiedlungen. In Paris, New York und Tokio wandelt der Film auf den Spuren eines faszinierenden Künstlers und wahren Humanisten. Bis heute steht Doisneau für das, was "humanistische Fotografie" genannt wird: eine Fotografie, die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet, anstatt grundsätzlich das Sensationelle zu suchen.

24.10.2016 | 00:15 - 00:45 Uhr ZDF
Böse Bauten III - Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

24.10.2016 | 06:30 - 07:00 Uhr alpha
Nie wieder keine Ahnung! Malerei - Die Zeit

24.10.2016 | 06:35 - 07:30 Uhr Phoenix
Morgenland und Abendland - Das osmanische Europa

24.10.2016 | 09:35 - 10:20 Uhr
Handwerkskunst! - Wie man ein Buch bindet

24.10.2016 | 15:50 - 16:20 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 6- Peru - Die Flussstadt Iquitos
2015
Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Der Grund, warum sich die Ureinwohner hier ansiedeln und entlang des Wasserlaufs Beziehungen und Handel aufbauen konnten, ist der Fluss. Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss. Das scherzhaft auch "Venedig von Loreto" genannte Viertel steht vor großen stadtplanerischen Herausforderungen, doch die 70.000 Beléner gestalten ihren Wohnraum mit Ausdauer und Erfindergeist: Einige Meter über dem Boden werden ihre einfachen Holz - und Wellblechhütten von Stelzen gehalten. Die Abschnitte mitsamt Straßen und Hausnummern sowie einigen öffentlichen Einrichtungen haben alle zwei Etagen - kommt die Überschwemmung, wandert das Leben mit dem Wasser etwa fünf Meter über den Boden. So auch der Alltag der Familie von Micher: Sein Haus hat er aus besonders robusten Holzarten und verflochtenen Irapay-Palmblätter gebaut, wodurch es sich besonders gut an die Geografie und das Klima anpasst. Die steigenden Kosten der natürlichen Materialien zwingen jedoch immer mehr Beléner, diese gegen moderne wie Wellblech auszutauschen ... Im Winter steht der Familie dann auch noch der Umzug in ein schwimmendes Haus, ein sogenanntes Casa balsa, bevor - denn obwohl der sich ändernde Pegelstand des Flusses das Haus die meiste Zeit über nicht beeinträchtigt, versinkt es doch jedes Jahr für kurze Zeit gänzlich im Wasser.

25.10.2016 | 04:30 - 05:15 Uhr Phoenix
Genie und Geometrie - Stonehenge und die Vermessung der Welt

25.10.2016 | 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Joseph Beuys - "Zeige deine Wunde"

25.10.2016 | 12:50 - 13:20 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 2 - Niederlande - Die schwimmenden Häuser von IJburg

25.10.2016 | 15:00 - 16:00 Uhr Servus TV
In 80 Gärten um die Welt - Frankreich - Garten der Künste
2008
Gartenexperte Monty Don stellt diesmal die Gärten berühmter Künstler vor, und Gärten, die selbst als Kunstwerke gelten können. Dazu besucht er Gärten, die Claude Monet und Paul Cézanne inspiriert haben. Aber auch Arbeiten zeitgenössischer Designer sind nicht weniger sehenswert. Der renommierte Gartenfachmann besichtigt etwa den ersten kubistischen Garten der Welt. Die Grundidee des Kubismus, ein Objekt aus mehreren Perspektiven gleichzeitig darzustellen, revolutionierte die Welt der Kunst und Architektur.

25.10.2016 | 15:30 - 16:30 Uhr 3sat
Sieger, Sagen, Sonnentempel - Die Neuentdeckung von Perus Vergangenheit

25.10.2016 | 15:45 - 16:15 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 7 - Tokio - Die Metropole der Mikrohäuser
2015
Mit 13.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Tokio eine der am dichtesten besiedelten Städte der Erde. Immer und überall fehlt es an Platz. Um sich dieser Situation anzupassen, gibt es in der 38-Millionen-Metropole eine architektonische Neuerung: die Mikrohäuser. Diese winzigen Häuschen wetteifern mit originellen Formen darum, sich sogar in die kleinsten Ritzen der Stadt einzufügen. Philippe Simay trifft zunächst Satoishi. Er und seine Familie bewohnen ein Haus mit 25 Quadratmeter Grundfläche im angesagten Stadtbezirk Shibuya. Das fahnenstangenförmige Häuschen erstreckt sich über drei Etagen und verfügt deshalb über einen Wohnraum von 80 Quadratmetern. Die kleinen Flächen erfordern höchste Funktionalität bei der Raumnutzung. Von der 28-jährigen Nami lernt der Philosoph, dass die Mikrohäuser nur funktionieren, weil die ganze Stadt als erweitertes Wohnzimmer konzipiert ist und beide eine Symbiose eingehen: Öffentliche Plätze ersetzen private Gärten, die zahllosen Restaurants das Esszimmer, und Automaten an jeder Straßenecke ergänzen den heimischen Kühlschrank. Ihre Partner treffen junge Japaner häufig in "Love Hotels"; Bücher lesen sie in Manga-Cafés. Der Architekt Manabu Naya hat eines der kleinsten Häuser Shibuyas entworfen. Seine Grundfläche beträgt gerade einmal 16 Quadratmeter. Er erklärt Philippe, welche Tricks er beim Bau angewandt hat, um Räume größer wirken zu lassen. Die Mikrohäuser Tokios bilden nicht nur eine erfrischende Alternative inmitten von Wohnsilos und Einfamilienhäusern, sie sind auch ein Gegenentwurf zur Massenproduktion, die so typisch für das Japan des 20. Jahrhundert war.

25.10.2016 | 17:25 - 18:25 Uhr arte
Mona Lisa ist weg!

26.10.2016 | 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Kunst entdecken - Verkaufsschlager "Sünde" - Franz von Stucks Skandalbild

26.10.2016 | 15:50 - 16:20 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 8 - Island - Die Westmännerinseln - Unberechenbares Land
2015
Meeresstürme, eisige Winde, Erdbeben und Vulkanausbrüche: Das jüngste Stück Land der Erde, die Westmännerinseln südlich der isländischen Hauptinsel, sind Teil eines einzigartigen Vulkansystems. Heimaey ist die einzige bewohnte Insel des Archipels. 4.500 Menschen trotzen dort den Naturgewalten: Die Lage an einer Nahtstelle tektonischer Platten lässt die Menschen mit der ständigen Gefahr leben. Aus welchem Grund wohnen sie trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort? Philippe trifft sich mit Thröstur, der auf der Insel aufgewachsen ist. Auf den ersten Blick wirken die Häuser des kleinen Dorfes, als seien sie den Gewalten des Klimas ausgeliefert - ein extremer Kontrast zwischen der grandiosen Natur und der sehr bescheidenen Architektur. Die junge, aktive Erde macht das Leben sehr abenteuerlich, der jüngste Berg ist lediglich 40 Jahre alt. Doch selbst der Ausbruch des Vulkans Eldfell 1973 konnte die Bewohner nicht lange von der Insel fernhalten. Fast alle Häuser wurden damals unter Lava und Asche begraben. Beinahe wäre sogar der Hafeneingang verschlossen und somit die Haupteinnahmequelle zerstört worden. Die Unberechenbarkeit der Natur stellt unser Konzept vom Haus als Schutzraum und sicheren Ort auf den Kopf - sie ist hier lediglich eine Behausung, die innerhalb von Minuten oder Stunden zerstört sein kann. Doch die Inselbewohner glauben an die schöpferische Kraft des Feuer spuckenden Berges. Nach der Katastrophe begannen sie, die Straßen und öffentlichen Plätze so wiederaufzubauen, dass sie den Naturgewalten trotzen können und machen sich ihren Feind zu Nutze.

27.10.2016 | 15:50 - 16:20 Uhr arte
In der Welt zuhause, Folge 9 - Iran - Das Höhlendorf von Kandovan
2016
Das Dorf Kandovan liegt in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan auf 2.300 Meter Höhe, rund 600 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Teheran. Vulkanausbrüche haben vor einer Million Jahren Steinkegel an den Hängen des Gebirges geformt, in die die Menschen Höhlen gruben und so ein ganzes Dorf schufen. Diese Wohnform - auch als Höhlenhäuser bekannt - ist die älteste der Welt. Wie leben die etwa tausend Einwohner in ihren Felsenhäusern inmitten der Berge heute? Der Händler Ahad lebt seit seiner Geburt in Kandovan, dem einzigen heute noch bewohnten Höhlendorf. Auf der Suche nach einem Zufluchtsort abseits des Kriegs und der Kälte fanden die ersten Menschen vor 800 Jahren, so heißt es, Zuflucht in den Bergen. Sie höhlten das Gestein aus und entwickelten einen einfachen, kargen Lebensstil. Die organische Architektur des Dorfes passt sich weitgehend den natürlichen Strukturen an. Die sanft geformten, dicht aneinandergereihten Kegel erinnern an riesige Termitenhügel: Das Dorf besteht aus robusten Felsen, in die kleine Türen und Fenster gehauen sind, ringsherum winden sich steile Gassen. Das vulkanische Gestein eignet sich optimal als Wohnraum: Es lässt sich gut bearbeiten, hält Naturkatastrophen stand und schafft eine angenehme Raumtemperatur. Die Bescheidenheit in der Wohnkultur von Kandovan veränderte sich über all die Jahre kaum - erst der Einzug der Elektrizität in das Dorf erforderte eine Umgestaltung. Doch trotz des teilweise extremen Klimas und der Isolation fühlen sich die Dorfbewohner hier wohler als an jedem anderen Ort, sie haben gelernt, autark und im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben.

27.10.2016 | 21:00 - 21:45 Uhr alpha
Lucas Cranach der Jüngere - Maler, Unternehmer, Politiker
"Geschichte Mitteldeutschlands", 2015
Sein Vater, Hofmaler und Propagandist der Reformation, hatte es in der Residenzstadt Wittenberg zu großem Reichtum und gesellschaftlicher Anerkennung gebracht. Doch in den Wirren der Religionskriege musste er Wittenberg gemeinsam mit dem Kurfürsten verlassen. Sein Sohn sprang ein. Er übernahm die Werkstatt des Vaters - und ein enormes Wirtschaftsunternehmen. Der Film zeigt, wie es Lucas Cranach dem Jüngeren gelang, das Familien-Imperium weiter auszubauen, sich als einer der reichsten Bürger Wittenbergs aber auch für die Belange der Stadt einzusetzen. Dabei erwacht das Wittenberg aus der Zeit der Reformation neu zum Leben, eine Stadt mit einer großen Geschichte, die schließlich nicht "nur" wegen Luther, sondern auch wegen der Cranachs und ihrer Bilder der Reformatoren noch heute in aller Munde ist. Als Maler reformatorischer Altäre, als Porträtist und hochbegabter Zeichner gab auch Lucas Cranach der Jüngere der Reformation ein Gesicht und entwickelte neue Bildformeln für den protestantischen Glauben. 1550 übernahm er die Werkstatt seines gleichnamigen Vaters, dessen Malstil er lange beibehielt. Er baute das Repertoire populärer Cranach-Motive weiter aus, sorgte mit seinen Bildschöpfungen für das Totengedenken von Reformatoren, Fürsten und wohlhabenden Bürgern und setzte neue Maßstäbe für das höfische Porträt. So malte er das Totenbildnis Martin Luthers.

Fashion Weekend
27.10.2016 | 22:45 - 23:40 Uhr RBB
Jean Paul Gaultier - Couture für die Chorus Line
2016

28.10.2016 | 14:00 - 14:30 Uhr alpha
Nie wieder keine Ahnung! Malerei - Das Bild

28.10.2016 | 17:15 - 18:00 Uhr alpha
Lucas Cranach der Jüngere - Maler, Unternehmer, Politiker

 

 

Quellen:
Prisma www.prisma.de
3sat Pressetreff pressetreff.3sat.de
arte Fernsehprogramm pro presse.arte.tv/ArtePro2
alpha Programmschema und Vorschau www.br.de/fernsehen/ard-alpha/service/sendeschema
BR Pressedienst pressestelle.br-online.de/
Phoenix Presseportal presse.phoenix.de
TVinfo www.tvinfo.de
Teleboy www.teleboy.ch
fernsehserien.de www.fernsehserien.de
Die Texte zu Sendungen stammen vornehmlich aus Informationen der Sender

Die erste Ausgabe der Fernsehtipps wurde am 24. Januar 2001 versandt
Danke für Ihr Interesse!
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